AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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April 2016 - Newsletter AvenirSocial Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Seilziehen um das Existenzminimum geht weiter
An einem runden Tisch mit ausschliesslich Parteivertretungen will Regierungsrat Dr. Philippe Perrenoud neue Grundlagen für die sistierte Teilrevision des Sozialhilfegesetzes aushandeln.
Die politische Mehrheit des runden Tischs fordert, dass die Sozialhilfe künftig in den ersten 6 Monaten nach Anmeldung noch zusätzlich reduziert werden solle. Ende Mai 2016 soll dem dritten runden Tisch ein Gesetzesentwurf vorgelegt werden. Mehr Informationen.

Sozialbericht: Hoher Handlungsbedarf bei der Bekämpfung von Armut
In der Märzsession hat der Grosse Rat den Sozialbericht des Kantons Bern behandelt. Der Berufsverband AvenirSocial Sektion Bern sieht hohen Handlungsbedarf bei der Prävention und Bekämpfung von Armut und schlägt Massnahmen für eine rasche und wirksame Armutsprävention vor.

Armut führt zu sozialer Ausgrenzung und beeinträchtigt die Gesundheit. Die Armut hat im Kanton Bern seit 2001 zugenommen. Der Arbeitsmarkt ist kein Garant mehr für die Existenzsicherung vieler Menschen. Die bisherigen Massnahmen zur Armutsbekämpfung zeigen zu wenig Wirkung. Die oft eingeschränkten Ressourcen von Betroffenen sind mehr zu beachten. Mehr in unserer Medienmitteilung.

Nein zur Übernahme der revidierten SKOS-Richtlinien im Kanton Bern
Per 1. Mai 2016 will der Regierungsrat die reduzierten SKOS-Richtlinien im Kanton Bern in Kraft setzen. Dazu ist eine Änderung der Sozialhilfeverordnung notwendig. Zum Entwurf dieser Änderung wurde AvenirSocial Sektion Bern konsultiert und hat eine Stellungnahme verfasst.

AvenirSocial Sektion Bern lehnt die Übernahme der revidierten SKOS-Richtlinien im Kanton Bern ab und beantragt, die SKOS-Richtlinien in der Fassung vom April 2005 mit Ergänzungen bis 12/14 inkl. Teuerungsanpassung per 1.1.2014 weiterhin verbindlich zu erklären.

Die neuen Richtlinien würden neue soziale Notlagen schaffen. Deshalb lehnen wir sie ab. Gemäss Berufskodex Art. 5.5 hat die Soziale Arbeit soziale Notlagen von Menschen und Gruppen zu verhindern, zu beseitigen oder zu lindern. Mehr Informationen.

Broschüre des Freiwilligenskollektivs riggi-asyl: "Menschen ein Stück Heimat bieten"
Das Freiwilligenkolletiv riggi-asyl wurde mit dem Sozialpreis 2015 von AvenirSocial Sektion Bern ausgezeichnet. Das Preisgeld von AvenirSocial Sektion Bern ermöglichte dem Freiwilligenkollektiv, ihre Erfahrungen in Form der attraktiven Broschüre „Menschen ein Stück Heimat bieten“ zu publizieren.

Die in Riggisberg seit dem Jahr 2014 gelebte Willkommenskultur für Flüchtlinge hat ein grosses Interesse an Beratung und Begleitung von Freiwilligen und Gemeinden ausgelöst. In der Broschüre werden die Erfahrungen in der freiwilligen Begleitung von Flüchtlingen beschrieben und einem breiteren Kreis von Interessierten zugänglich gemacht.

Reminder: Dienstag, 26. April 2016: Mitgliederversammlung 2016
Ort: Bern, Gewerbliche Berufsschule GIBB, Viktoria
Zeit: 18.00 Uhr

Um 18.00 Uhr werden wir die üblichen statutarischen Geschäfte behandeln und über die laufenden Aktivitäten der Sektion und AvenirSocial Schweiz informieren. Zum Ausklang bietet sich das gemeinsame Nachtessen an im Löscher in der ehemaligen Feuerwehrkaserne Viktoria um 20.00 Uhr: Alle Mitglieder, die sich im Verband aktiv engagieren sind zum Essen eingeladen. Sonst auf eigene Kosten.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis spätestens am 18. April 2016: bern (at) avenirsocial.ch
Möchten Sie gerne aktiv bei Vernehmlassungen, bei politischen Engagements oder im Vorstand der Sektion Bern mitwirken? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Reminder: Fachtagung Tannenhof am Freitag, 29. April 2016

„Sind wir alle Gaga?" oder der Mythos vom Massenleiden.

Die 18. Fachtagung im Tannenhof findet am Freitag, 29. April 2016 statt, 13.30 bis 17.00 Uhr.
Sie verspricht wiederum sehr vielseitige Blickwinkel und spannende Kontakte. Wer die Tagung noch nicht kennt, sollte sie kennen lernen! Das Detailprogramm ist hier zu finden.

Reminder: Fachtagung Schulsozialarbeit vom 11. Mai 2016
Auch dieses Jahr organisiert die Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland eine spannende Fachtagung, reservieren Sie sich schon heute das Datum vom Mittwoch 11. Mai an der Berner Fachhochschule:

Gemeinsam aktiv: Schulsozialarbeit und Eltern zum Wohle des Kindes

Die Zielgruppe der Schulsozialarbeit sind Schülerinnen und Schüler. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Beratungsprozess wirkungsvoller und nachhaltiger ist, je stärker die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten einbezogen werden.
An der diesjährigen Fachtagung stellen wir uns den Fragen nach einer gelingenden Kooperation, nach der Unterstützung der Eltern in ihrem Erziehungsauftrag und nach den Möglichkeiten und Grenzen der Beiträge der Schulsozialarbeit in diesem Bereich.
Am Vormittag zeigt Michael Biene (Mitbegründer der Systemischen Interaktionstherapie und –beratung) auf, wie er Eltern in den Beratung- und Hilfeprozess einbindet. In einem zweiten Referat von Ursula Bühlmann geht es um lösungsfokussiertes Arbeiten mit Kinder und Jugendlichen und ihrem System. Um die Arbeit mit Familien mit einem Migrationshintergrund geht es im Input von Claudia Sacchetti.
Am Nachmittag werden in sechs verschiedenen Workshops die Inhalte des Vormittags und weitere spannende Themenfelder bearbeitet, vertieft und mit den Teilnehmer und Teilnehmerinnen in die Praxis der Schulsozialarbeit übertragen.

Das Programm mit Anmeldetalon können Sie hier herunterladen.
Inserat
NEU: CAS Kinder und ihre Lebenswelten – Kita, Schule, Quartier, Stadt. In Zürich an der ZHAW, Soziale Arbeit
Der CAS fokussiert auf die Alltagswelten von Kindern – und nimmt dabei deren Perspektive ein. Wie können Qualität und Gestaltungspotenzial dieser Lebenswelten erforscht und in die Praxis eingebracht werden? Die Teilnehmenden lernen, in konkreten Praxisfeldern die Sicht der Kinder einzubringen und multidisziplinäre Perspektiven zu erarbeiten, um Entwicklungs(zeit)räume für Kinder zu schaffen. Der CAS wurde in Zusammenarbeit mit dem Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI) entwickelt. Der CAS startet am 31. August 2016. Details und Anmeldung.
Inserat
Nationale Tagung Gesundheit & Armut – Jetzt anmelden!
Armut kann gesundheitliche Probleme verursachen. Erkrankungen können in die Armut führen. Der Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit ist ein gesellschaftlich und politisch relevantes Thema, mit hohem Diskussionsbedarf und Aufforderungscharakter. Mit der 2. Nationalen Tagung Gesundheit & Armut vom 24. Juni 2016, welche die BFH mit renommierten Partnern organisiert, wird das Thema für die Schweiz erneut aufgegriffen. Namhafte Referentinnen und Referenten, wie z.B. der Berner Regierungsrat Philippe Perrenoud oder die Historikerin und Public-Health-Expertin Brigitte Ruckstuhl, stecken den Rahmen im breiten Themenfeld ab, 19 Workshops ermöglichen den Teilnehmenden, ausgewählte Aspekte zu vertiefen. Programm und Anmeldung.
Soziale Arbeit und Menschenrechte: Nationale Tagung von AvenirSocial am 3. Juni 2016 in Bern
Für die Soziale Arbeit ist die Bezugnahme auf die Menschenrechte keine Sache des Beliebens, sondern ein Gebot von fundamentaler Bedeutung, vor allem dann, wenn Soziale Arbeit als (eine) Menschenrechtsprofession verstanden wird. AvenirSocial Mitglieder profitieren von einem Vorzugspreis. Das attraktive Tagungsprogramm sowie Anmeldungen sind hier zu finden.
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE): Position von AvenirSocial
Das Grundsatzpapier von AvenirSocial zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) erwähnt kurz die Geschichte der Vorstösse für ein bedingungsloses Grundeinkommen, präsentiert dann die vorliegende Volksinitiative, geht danach auf die ihr zu Grunde liegende Utopie ein und diskutiert anschliessend Fragen und Probleme der vorliegenden Volksinitiative. AvenirSocial Schweiz spricht sich nicht für oder gegen die Initiative aus. Die Überlegungen sollen dazu beitragen, dass Sektionen und Mitglieder die Diskussion sachlich und breit abgestützt angehen können und ihnen eine allfällige Stellungnahme erleichtern.
Vernehmlassungsantwort von AvenirSocial zur Weiterentwicklung der Invalidenversicherung (IV)
Aus der Perspektive der Auswirkungen auf die Soziale Arbeit, begrüsst AvenirSocial grundsätzlich die verfolgten Ziele in der vorliegenden Weiterentwicklung der Invalidenversicherung. Die Reform hilft im Speziellen den Kindern, den Jugendlichen und den Personen mit psychischen Problemen. Zu einzelnen Punkten in der Umsetzung der Reform äussert sich aber AvenirSocial kritisch. Insbesondere wird auf den konstanten Druck auf die IV Bezügerinnen und Bezüger - sich in den Arbeitsmarkt zu (re)integrieren - aufmerksam gemacht, obschon dieser Arbeitsmarkt sich durch Konkurrenz- und Wettbewerbsfähigkeit auszeichnet und nicht genügend Arbeitsplätze an Personen mit speziellen Bedürfnissen anbietet. Weitere Informationen.

Vernehmlassungsantwort zur Reform der Ergänzungsleistungen
In der Vernehmlassungsantwort von AvenirSocial zur Reform der Ergänzungsleistungen machen wir auf einige Punkte aufmerksam, deren Auswirkungen für die EL-Bezügerinnen und Bezüger und die Professionellen der Sozialen Arbeit spürbar sind. Weitere Informationen.
Anhörung von AvenirSocial in der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates
AvenirSocial - die Stimme der Professionellen der Sozialen Arbeit - war am 25.02.2016 in der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates zur Änderung des Zivilgesetzbuches im Bereich des Kindesschutzes zur Anhörung eingeladen. Emilie Graff und Stefan Blülle haben die Kompetenzen der SozialarbeiterInnen betr. der Meldepflichten im Sinne der Vernehmlassungsantwort verteidigt. Zur Vernehmlassungsantwort von AvenirSocial (2014).
Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften
Das Positionspapier soll eine Grundlage für die professionelle Selbstverständigung in der Sozialen Arbeit mit geflüchteten Menschen bieten, aber auch in der übergreifenden sozialpolitischen Diskussion zum Einsatz kommen. Die VerfasserInnen sind nahmhafte ProfessorInnen aus Deutschland und AvenirSocial ist Erstunterzeichner. Es soll SozialarbeiterInnen ermöglichen, sich in ihrem Handeln und dessen Begründung auf geteilte berufsethische und fachliche Standards zu berufen. Ferner soll es soll dazu beitragen, mehr Transparenz und Verbindlichkeit hinsichtlich der Leistungen der Sozialen Arbeit herzustellen und die erforderlichen Rahmenbedingungen einzufordern. Weitere Infos.

Neu auf der Geschäftsstelle: Kathinka Gysin
Zu Beginn März ist Kathinka Gysin mit einem Pensum von 40% zum Team der Geschäftsstelle von AvenirSocial Schweiz gestossen. Sie wird ab Mai zu 80% im Sekretariat für die Administration und Buchhaltung zuständig sein. Sie ist dadurch für unsere Mitglieder von AvenirSocial eine wichtige Ansprechperson. Die 24-Jährige hat einerseits bereits Erfahrungen im NGO-Bereich bei der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) gesammelt und die Buchhaltung eines KMU geführt. Wir freuen uns auf die neue Verstärkung und wünschen ihr viel bei AvenirSocial viele neue Erfahrungen. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich für das grosse Engagement von Sandra Langone, die uns nach knapp drei Jahren für eine neue Herausforderung verlässt.

Neue Dienstleistung für selbständigerwerbende Mitglieder
Für die Selbstständigerwerbenden wurde eine neues Angebot entwickelt: Selbständigerwerbende und Kleinunternehmer haben die Möglichkeit, betriebliche und private Risiken mit dem eigens für AvenirSocial entwickelten Kombi-Rechtsschutz der CAP zu versichern. Das attraktive Paket beinhaltet einen Betriebs-, Privat-, Verkehrs- und Immobilienrechtsschutz. Leistungsübersicht.
Weitere Informationen zum Rechtsschutzangebot erhalten Sie von unserem Partner für die Verbandslösung, solution+benefit: Telefon 026 670 74 20, .