AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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Juni 2015 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Mittwoch, 10. Juni 2015: Einladung zur Abendveranstaltung zur Teilrevision des Sozialhilfegesetzes
Wir freuen uns, gemeinsam mit der Berner Fachhochschule BFH einzuladen an unseren fachöffentlichen Anlass:

Teilrevision des kantonalen Sozialhilfegesetzes SHG

Balancieren zwischen Volksempfinden, Politik und Fachlichkeit

Mittwoch, 10. Juni 2015, 18.30 bis 20.30 Uhr

Aula Berner Fachhochschule BFH, Fachbereich Soziale Arbeit, Hallerstrasse 10, Bern

Begrüssung:

Regula Widmer, Vorstand AvenirSocial Sektion Bern
Prof. Dr. Martin Wild-Näf, Leiter Abteilung Dienstleistung und Forschung, BFH

Sozialhilfegesetz-Revision 2017: ein Wendepunkt in der kantonalen Sozialpolitik?

Regierungsrat Dr. Philippe Perrenoud, Gesundheits- und Fürsorgedirektor

Die Sozialhilfe weiter entwickeln – in welche Richtung zeigen aktuelle Forschungserkenntnisse?

Prof. Dr. Dieter Haller, Leiter Abteilung Master, BFH

Stellungnahme zu Kernaspekten der SHG-Revision

Regula Widmer, Vorstand AvenirSocial Sektion Bern

Zum Flyer mit Detailprogramm. Die Veranstaltung ist kostenlos und offen für alle interessierten Fachpersonen in der Sozialen Arbeit.

Einladung zur Einreichung des Referendums "Nein zum Abbau bei den Prämienverbilligungen"
Nach der Beglaubigung können die gesammelten Unterschriften an diesem Freitag, 5. Juni, vor dem Rathaus in Bern eingereicht werden.
Wer bei Sammeln mitgeholfen hat, ist herzlich eingeladen, bei der Einreichung dabei zu sein: 8.50 bis ca. 9.20 Uhr auf dem Rathausplatz in Bern.

Kandidieren Sie für den Nationalrat?
Alle Mitglieder von AvenirSocial Sektion Bern, welche für den Nationalrat kandidieren, sind eingeladen, sich bis am Freitag, 26. Juni 2015 bei der Geschäftsstelle der Sektion Bern zu melden. Wir werden unsere Wahlempfehlungen via Newsletter und Webseite bekanntgeben.

2. Juli 2015: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
Donnerstag, 2. Juli 2015, 16.00 bis 18.00, Biel
Ort: Frac Biel, Murtenstrasse 7.

Marc Wegmüller wird die Erkenntnisse aus der Umfrage von AvenirSocial Sektion Bern zu "Skill- & Grade-Mix" in Wohninstitutionen für Erwachsene mit einer Behinderung vorstellen und aktuelle Fragen mit Anwesenden diskutieren. Wer macht was, in welcher Funktion und mit welchem Ausbildungshintergrund?

Das Treffen ist offen für alle BerufskollegInnen, unabhängig, ob Mitglied im Berufsverband oder nicht. Selbstverständlich könnt ihr diese Einladung an eure KollegInnen weiterleiten. Mehr Informationen und Anmeldung.
Inserat
Master in Sozialer Arbeit: Qualifizieren Sie sich für anspruchsvolle Aufgaben in Praxis, Forschung und Lehre.
Sind Sie eine engagierte Fachkraft der Sozialen Arbeit, die neben der praktischen Arbeit auch Aufgaben in den Bereichen Entwickeln und Problemlösen übernehmen möchte? Mit einem Master in Sozialer Arbeit eröffnen sich Ihnen Positionen, die bis anhin häufig durch Fachkräfte aus Psychologie, Recht und Soziologie besetzt worden sind: Anspruchsvolle Stabs- und Linienfunktionen bei Sozial- und Gesundheitsdepartementen, Stiftungen, Non-Profit-Organisationen oder bei Unternehmen mit Schwerpunkt Corporate Social Responsibility. Auch für eine Tätigkeit in Forschung und Lehre bei einer Bildungsinstitution wird häufig der Master vorausgesetzt.

Detaillierte Informationen zum Studiengang

Bei Fragen melden Sie sich bei Natascha Grimm

10 Jahre AvenirSocial: Save the date!
AvenirSocial feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Wir werden am Abend des 2. Oktober 2015 in Bern feierlich auf das Jubiläum anstossen. Reserviert Euch bereits heute diesen Datum! Die weiteren Informationen werden folgen.
Revision der SKOS-Richtlinien
An der ersten Sozialkonferenz haben die kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren die Ergebnisse der Vernehmlassung der SKOS zur geplanten Revision der SKOS-Richtlinien zur Kenntnis genommen und die Stossrichtung für die konkrete Ausarbeitung der Richtlinienänderungen festgelegt. Sie haben folgende Punkte für die erste Revisionsetappe beschlossen:
• Reduktion des Grundbedarfs bei Grossfamilien ab 6 Personen;
• Senkung der Ansätze für junge Erwachsene bis 25 Jahren beim Grundbedarf;
• Möglichkeit zur Verschärfung der Sanktionen auf 30%;
• Beibehaltung des Einkommensfreibetrags (EFB) in der heutigen Form und Höhe;
• Überarbeitung des Anreizsystems: Minimale Integrationszulage (MIZ) in die Integrationszulage (IZU) integrieren bzw. fusionieren; Voraussetzungen für den Bezug der IZU präzisieren.

SKOS Vernehmlassungsantwort von AvenirSocial

Informationen zum Revisionsprozess
Kampagne Pro Sozialcharta
Die Europäische Sozialcharta bildet das europäische Referenzdokument für den Schutz der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Grundrechte. 43 der 47 Mitgliedstaaten des Europarates haben entweder die alte oder die revidierte Sozialcharta ratifiziert. Abseits stehen Monaco, Liechtenstein, San Marino und die Schweiz. Der Bericht des Bundesrats kommt zum Schluss, dass die Schweiz rechtlich die Mindestanforderungen für die Ratifikation erfüllt. Wir wollen, dass die Schweiz ein positives aussenpolitisches Signal Richtung Europa aussendet und die Sozialcharta des Europarates ratifiziert. Um die weitere – von AvenirSocial initiierte – Kampagne zu finanzieren, sind wir auf Spenden angewiesen. Auf der Kampagnenwebseite finden Sie weitere Informationen sowie die Spendenangaben. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Webseite

IFSW European Conference and Social Service Expo: 6-9 September in Edinburgh 2015
This conference is focused on those who provide and use social work services. Participants will come from all over Europe particularly people who use services, professionals involved in social work services, researchers and those involved in the training and development of staff. AvenirSocial will be there and organize a workshop.

Konferenzwebseite

Vernehmlassungsbericht und Botschaft des Bundesrates zur Änderung des Zivilgesetzbuches (Kinderschutz)
Der Bundesrat hat die Stellungnahmen zur Vernehmlassung zur Änderung des Zivilgesetzbuches im Bereich des Kinderschutzes zur Kenntnis genommen, an der sich AvenirSocial beteiligt hat. Der Bundesrat will die Meldepflichten bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdungen auf berufliche Fachpersonen ausdehnen und so den Kindesschutz stärken.
Fachpersonen und somit auch Professionelle der Sozialen Arbeit, die beruflich regelmässig Kontakt zu Kindern haben, sollen verpflichtet werden, der Kindesschutzbehörde die Vermutung zu melden, dass ein Kind in seiner Entwicklung gefährdet ist. Unterliegt eine Fachperson dem Berufsgeheimnis, soll sie berechtigt sein, eine Meldung an die Kindesschutzbehörde zu erstatten. Jedoch kann eine Meldepflicht im Bereich des Berufsgeheimnisses kontraproduktiv sein, weil eine Meldung in diesen Fällen die Vertrauensbeziehung zum betroffenen Kind oder zu Dritten unnötig zerstören könnte und in diesem Sinne nicht dem Wohl des Kindes dient. AvenirSocial wird weiterhin im Rahmen der parlamentarischen Debatten auf diesen kritischen Punkt aufmerksam machen.

Vernehmlassungsantwort im März 2014 zur Änderung des Zivilgesetzbuches

Vernehmlassungsbericht und Botschaft des Bundesrates
3. Internationaler Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziale Arbeit (SGSA)
Am 3. und 4. September 2015 findet der 3. Kongress der Schweizerischen Gesellschaft für Soziale Arbeit (SGSA) im Toni-Areal in Zürich statt. Das Thema «Übergänge in der Sozialen Arbeit» wird anhand der Präsentation und Diskussion empirischer, theoretischer und anwendungsorientierter Fragen und Zugänge erschlossen.
Es freut uns, dass wir Mimi Abramovitz, Claudio Bolzman, Wolfgang Schröer und Harriet Ward als Keynote-Speaker gewinnen konnten. Darüber hinaus werden im Rahmen von Referaten, Symposien und Workshops aktuelle Beiträge aus Praxis, Theorie und Forschung zu gesellschaftlichen, institutionsbezogenen, professionellen und biografischen Übergängen präsentiert und diskutiert.
Sie sind herzlich eingeladen, am Kongress der SGSA teilzunehmen.

Programm und Anmeldung

Innovative Angebote im Stellenmarkt sozialinfo.ch
Neue Kanäle der Personalselektion und verschiedene Berichte zum Arbeitsmarkt Schweiz zeigen globale Tendenzen einer sich verändernden Personalvermittlung auf. Auch der Arbeitsmarkt im Sozialbereich ist in Bewegung – die Gründe dafür sind vielfältig und nicht offensichtlich. Deshalb stellt der Verein sozialinfo.ch gemeinsam mit der FHNW ein regelmässig erscheinendes Monitoring zum Stellenmarkt im Sozialbereich Schweiz zur Verfügung. Dieses erschien erstmals im April 2015; eine Konkretisierung gewisser Fragestellungen wird im Herbst 2015 erwartet.
Daneben betreibt der Verein sozialinfo.ch den führenden Stellenmarkt im Sozialbereich Schweiz (AvenirSocial ist Partnerorganisation) und baut diesen laufend mit massgeschneiderten Dienstleistungen für Soziale Organisationen aus. Die Personalberatungsfirma sozialpersonal oder die neuen Insertionsmöglichkeiten ab 1.5.2015 sind zwei Beispiele dafür.

Stellenmarkt sozialinfo.ch

Webseite sozialpersonal