AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

Choisissez une section
Suisse
Argovie
Bâle Ville et Campagne
Berne
Fribourg
Genève
Grisons
Neuchâtel
Suisse orientale
Soleure
Vaud
Valais
Suisse centrale
Zürich

Februar 2015 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Dienstag, 21. April 2015: Mitgliederversammlung 2015
Ort: Altes Tramdepot in Bern
Zeit: ab 17.00, bzw. 18.00 Uhr

Zum Auftakt können Angemeldete von 17.00 bis 17.30 Uhr an einer Führung durch die Brauerei des Tramdepots teilnehmen.
Um 18.00 Uhr werden wir die üblichen statutarischen Geschäfte behandeln und über die laufenden Aktivitäten der Sektion und AvenirSocial Schweiz informieren. Zum Ausklang bietet sich das gemeinsame Nachtessen im Tramdepot um 20.00 Uhr an: Alle Mitglieder, die sich im Verband aktiv engagieren sind zum Essen eingeladen. Sonst auf eigene Kosten.

Eine Anmeldung für die Führung und das Nachtessen erforderlich bis spätestens am 12. April 2015.

Genauere Informationen werden allen Mitgliedern Ende Februar per Post zugestellt. Anträge von Mitgliedern sind bis spätestens am 17.03.2015 schriftlich einzureichen an:
AvenirSocial Sektion Bern, Seilerstrasse 27, PF 356, 3000 Bern 14

Ihre Meinung ist gefragt zur Änderung des Kindes- und Erwachsenenschutzgesetzes KESG
Der Regierungsrat will mit einer Anpassung des Kindes- und Erwachsenenschutzgesetzes die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden entlasten und effizienter machen: Neu sollen Fälle, die nicht zwingend ein interdisziplinäres Gremium erfordern, durch Einzelpersonen entschieden werden. Die Teilrevision beschränkt sich auf dringliche Themen.

Zu dieser und weiteren berufspolitisch relevanten Änderungen wird AvenirSocial Sektion Bern in der Vernehmlassung Stellung beziehen. Wir laden alle interessierten Mitglieder ein, uns ihre Argumente pro/contra die Gesetzesänderungen bis Ende Februarschriftlich zuzustellen an: bern at avenirsocial.ch.

Besonders interessiert uns, ob die vorgeschlagenen Veränderungen die Fachlichkeit und Interdisziplinärität der Behörde stärken können. In der Vernehmlassung können wir auch fachlich begründete alternative Verbesserungsvorschläge einbringen oder Differenzierungen vorschlagen.

Wir sind gerne bereit, in der ersten Hälfte März zu einem Austauschtreffen in Bern einzuladen, wenn mehrere Mitglieder sich bereit erklären, abends aktiv mitzuwirken. Zu den Unterlagen.

Ausschreibung Sozialpreis 2015
Bis am 15. Juni 2015 nehmen wir Vorschläge zur Nominierung für unseren Sozialpreis 2015 entgegen.

Wir freuen uns, wenn Sie uns Personen oder Einrichtungen zur Nominierung vorschlagen, die mit einem Projekt oder ihrem Handeln innovativ zur Weiterentwicklung des Berufsstandes oder / und zur Verbesserung der individuellen Lebensqualität der Klientinnen und Klienten Sozialer Arbeit beitragen. Vorschlagen können sowohl Dritte wie auch Personen oder Einrichtungen selber.
Nähere Informationen.

Umfrage zu Skill- & Grade-Mix ausgewertet
AvenirSocial Sektion Bern hat im Frühsommer 2014 eine Umfrage zur Thematik Skill- & Grade-Mix durchgeführt. 32 Institutionen mit Wohnplätzen für mindestens 20 Erwachsene mit Behinderung wurden angeschrieben. Geantwortet haben 14 kleine, mittlere und grosse Institutionen. Dies entspricht einem Rücklauf von 43.75%.

Wir danken allen Institutionen, die an der Umfrage teilgenommen haben, für ihre Mühe. Sie wurden über die Ergebnisse der Umfrage und unsere ersten Folgerungen informiert.

Wir machen die Ergebnisse ab Februar 2015 interessierten Fachkreisen zugänglich. Im Rahmen bestehender Austauschgefässe pflegen wir den fachlichen Austausch zum Thema Skill- & Grade-Mix weiterhin.

Brief an ständerätliche Kommission betreffend Einbürgerungsinitiative des Kantons Bern
Am 24. November 2013 hat eine Mehrheit der Stimmberechtigten des Kantons Bern einer heiklen Verfassungsänderung betreffend der Einbürgerungsvoraussetzungen im Kanton Bern zugestimmt. Deshalb werden seither im Kanton Bern insbesondere alle Menschen von vornherein von der Einbürgerung ausgeschlossen, welche bezogene Sozialhilfeleistungen nicht vollumfänglich zurückbezahlt haben.

Diese Bestimmung erachten wir als sehr problematisch und unverhältnismässig. Deshalb appelliert die Sektion Bern gemeinsam mit AvenirSocial Schweiz an die staatspolitischen Kommissionen, auf die Gewährleistung der Bestimmung zur vollumfänglichen Rückzahlung von Sozialhilfe zu verzichten, weil Ausnahmen nur gewährt werden können, wenn Einbürgerungsgesuche gestellt werden.

Siehe News von AvenirSocial Schweiz. Nähere Informationen gibt es hier.
SKOS-Studien zu den Themen „Grundbedarf“ und „Anreizsystem“.
Aus dem SKOS-Newsletter 1/2015:

Die SKOS hat Anfang 2014 zwei wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben, um den Grundbedarf für Sozialhilfebeziehende und das im Jahr 2005 eingeführte Anreizsystem überprüfen zu lassen. Aus den Ergebnissen lässt sich kein Bedarf an einem grundlegenden Umbau der Sozialhilfe ableiten. Die Studie zum Grundbedarf zeigt, dass der Grundbedarf für Haushalte mit ein oder zwei Personen aktuell rund 100 Franken zu tief angesetzt ist. Die Studie über die Anreizelemente zeigt, dass diese in den Kantonen sehr differenziert angewendet werden und sie ein breit akzeptiertes Instrument sind, um Leistungen zu honorieren oder mangelnde Kooperation zu sanktionieren. Auf Basis der Studienergebnisse soll in einer Vernehmlassung geklärt werden, welcher Revisionsbedarf daraus abzuleiten ist.

Zu finden sind die Studien über diesen Link zu den SKOS-NEWS.
Inserat
Inserat
NEU: CAS Kinder und ihre Lebenswelten – Kita, Schule, Quartier, Stadt. In Zürich an der ZHAW, Soziale Arbeit
Der CAS fokussiert auf die Alltagswelten von Kindern – und nimmt dabei deren Perspektive ein. Die Teilnehmenden lernen, in konkreten Praxisfeldern die Sicht der Kinder einzubringen und multidisziplinäre Perspektiven zu erarbeiten, um Entwicklungs(zeit)räume für Kinder zu schaffen. Der CAS wurde in Zusammenarbeit mit dem Marie Meierhofer Institut für das Kind (MMI) entwickelt.
CAS-Start am 26. August 2015, Infoveranstaltung am 15. April 2015

Details und Anmeldung

Fragen zu dieser Weiterbildung richten Sie bitte direkt an .

7. März 2015 – alle nach Bern! Lohngleichheit jetzt
In der Schweiz verdienen Frauen für die gleichwertige Arbeit immer noch 20 Prozent weniger als ihre Kollegen. Nicht der ganze Unterschied ist durch objektive Kriterien erklärbar: Jedes Jahr entgehen den Frauen einzig aufgrund ihres Geschlechts 7,7 Milliarden Franken. Dieses Geld fehlt den Frauen, den Familien und den Rentnerinnen.

Wir fordern die rasche und konsequente Umsetzung der Lohngleichheit mit Kontrollen!

Nationale Demonstration am 7.März 2015 in Bern. Mehr Informationen.

17 March 2015: World Social Work Day at UNAIDS: Celebration in Geneva

Ending AIDS, Promoting Dignity and Respect for All


On behalf of UNAIDS, International Association of Schools of Social Work (IASSW) and International Federation of Social Workers (IFSW),we are delighted to invite you to attend World Social Work Day 2015 at UNAIDS: Ending AIDS, Promoting Dignity and Respect for All.

This celebration seeks to join UNAIDS with the social work organisations on the big push of ending AIDS by 2030, promote the social work principles and practice on accelerating access to social services for all including people living with and most affected by AIDS and explore opportunities for joint action between UNAIDS and social work organisations on inclusion of the vulnerable, marginalised and excluded populations.

Members are kindly invited to participate at this meeting in Geneva. More information.

Medienkonferenz gegen die Angriffe auf die Sozialhilfe
AvenirSocial Schweiz hat am 16.12.14 an einer Medienkonferenz gegen die Angriffe auf die Sozialhilfe teilgenommen. Diese wurde von verschiedenen Akteuren der Zivilgesellschaft organisiert. Wir sind über den aktuellen Diskurs zur Sozialhilfe, deren Empfängern und die Desavouierungen der institutionellen Errungenschaften im Bereich der sozialen Sicherheit besorgt und schockiert. Rund zwanzig Organisationen – wobei AvenirSocial federführend die Koalition initiiert und koordiniert hat – haben sich zusammengeschlossen und koordinieren diesbezüglich ihr Vorgehen.

Weitere Informationen

Zürcher Kantonsrat gegen Autoverbot
AvenirSocial freut sich über die Ablehnung des Autoverbots in der Sozialhilfe im Zürcher Kantonsrat. Mit 81:85 Stimmen hat der Zürcher Kantonsrat knapp beschlossen, für Sozialhilfebeziehende kein Autoverbot zu erlassen. Die Mehrheit im Kantonsrat bewies damit, dass ihr Vernunft wichtiger ist als populistische Vorstösse.
AvenirSocial Zürich, VPOD und Caritas Zürich wehren sich gegen diese Angriff auf die SKOS-Richtlinien. Wir setzen uns für Rechtsgleichheit ein.

SOS-SKOS

Medienmitteilung: Verzicht auf brisante Verfassungsbestimmung möglich
Die staatspolitische Kommission des Ständerats (SPK) hat es am 23.01.15 verpasst, die Grundrechte der Bundesverfassung zu bekräftigen. Die im Kanton Bern am 24. November 2013 angenommene Einbürgerungsinitiative ist grundrechtlich problematisch. Ein Verzicht auf die Teilbestimmung zur vollumfänglichen Rückzahlung von Sozialhilfe ist möglich und wichtig. AvenirSocial appellierte an die SPK des Nationalrats, die Brisanz dieser Verfassungsbestimmung ernst zu nehmen.

Medienmitteilung

Sozialhilfe - Einen Monat lang am Limit
Wie lebt man eigentlich mit Sozialhilfe? Eine Walliser Familie hat es ausprobiert – während vier Wochen musste sie mit rund 2400 Franken auskommen. «Alles, was Spass macht, kannst du vergessen.» Nach zwei Wochen ist bei Anita Rieder die Luft raus. «Ich bin nur noch am Rechnen», sagt sie. Die Rieders sind eine von sechs Familien in der Region, die beim Versuch mitmachen.
«Wir wollten mehr tun als Stellungnahmen abgeben, die nur in einer Schublade landen», erklärt Cécile Berchtold von der Sektion Wallis von AvenirSocial das Experiment. Sie und ihre Familie haben sich auf einen Versuch eingelassen: Einen Monat lang wollen sie testen, wie es ist, von Sozialhilfe zu leben.
Die Idee stammt von der Walliser Sektion von AvenirSocial. Der Beobachter hat dazu einen Beitrag verfasst.

Artikel
Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden unter Beschuss – AvenirSocial will die berufspolitische Stärkung der beteiligten Sozialarbeitenden vorantreiben
Die Schlagzeilen in den Medien überschlagen sich: Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB und die Soziale Arbeit als Ganzes stehen unter medialem und politischem Beschuss. AvenirSocial – Soziale Arbeit Schweiz – will dazu beitragen, dass die Diskussion wieder auf die sachliche Ebene zurückgeführt wird.

Mehr Infos

AvenirSocial unterstützt die Wiedergutmachungsinitiative
Es ist die Aufgabe der Sozialen Arbeit als Berufsstand, ihre Praktiken und Methoden der Vergangenheit aufzuarbeiten. Aus diesem Grund unterstützt AvenirSocial als Verband der Professionellen der Sozialen Arbeit die Wiedergutmachungsinitiative, die nicht nur den Opfern eine finanzielle Wiedergutmachung bringen soll, sondern auch eine wissenschaftliche Untersuchung zu diesem Thema lanciert.
AvenirSocial engagiert sich heute für eine bessere Prävention gegen diese Art von Praktiken, insbesondere durch die Förderung ethischer Fragestellungen innerhalb der sozialen Institutionen und Dienste mittels des Ethikkodexes sowie der Ethikkommission. Zudem würde die Ratifizierung der Europäischen Sozialcharta durch die Schweiz, für die AvenirSocial eine Kampagne (www.sozialcharta.ch) lanciert hat, einen wichtigen Schritt zur Vermeidung von Missbräuchen darstellen, insbesondere durch das Berichtsverfahren der Staaten, das die Möglichkeit bietet, deren Sozialpolitik einer kritischen Untersuchung zu unterziehen.

Weitere Informationen