AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 11/14 Newsletter AvenirSocial Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Neues Merkblatt "Sexuelle Ausbeutung: Hinweise zu Prävention, zum Umgang mit Verdachtsfällen und zur Intervention"
Die Erziehungsdirektion hat für Führungspersonen in Schulen, in Tagesschulen und in der Schulsozialarbeit ein Merkblatt betreffend sexueller Ausbeutung publiziert.

Das Merkblatt nimmt sich anspruchsvoller Fragen an zu Prävention von sexueller Ausbeutung, zum Umgang mit Verdachtsfällen und zur Intervention. Dieses Merkblatt erachten wir als sehr empfehlenswert - auch für andere Arbeitsfelder. Es gibt insbesondere zu heiklen Fragen betreffend Vorgehensweisen klare Antworten. Hilfreich sind zudem die Angaben zu relevanten spezialisierten Fachstellen und zu weiterführenden Informationen.

Besonders wichtig ist, dass Kinder, welche Opfer sein könnten, nicht befragt werden dürfen. Ihre Meldung soll aber wortgetreu und schriftlich festgehalten werden.

15. Januar 2015: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Donnerstag, 15. Januar 2015 16.00 bis 18.00, Wynigen

Wir werden an der Dorfstrasse 23 in Wynigen bei Plan B der Lebensgemeinschaft Sonnhalde von Peter Rentsch sein. Wichtig: Treffpunkt ist an der Dorfstrasse 23!

Beatrice Diggelmann wird ihre Arbeit als Sozialpädagogische Familienbegleiterin vorstellen. Sie wird besonders die Methode der „Family Group Conference“ vorstellen. Beatrice Diggelmann Buri und Peter Rentsch freuen sich auf einen lebendigen Austausch! Anmeldung und mehr Informationen.

Neumitglieder werben - Mitglied werden
In der Sektion Bern unterstützen 750 Berufskolleginnen und Berufskollegen unser unabhängiges berufs-, sozial- und bildungspolitisches Engagement aktiv durch ihre Mitgliedschaft. Dank Ihrem Beitrag kann Ihr Berufsverband Ihre Interessen vertreten und die zukünftigen Rahmenbedingungen Ihres Berufsalltags mitprägen. Vielen Dank!

Als Mitglied unterstützen Sie unser Engagement und können selber mitbestimmen. Sie profitieren zudem von attraktiven Dienstleistungen wie individuelle Lohnberatung und Rechtsschutz bei arbeitsrechtlichen Schwierigkeiten.

Wir freuen uns sehr über jedes Neumitglied und laden unsere Newsletterleser/innen ein, Berufskolleginnen und Berufskollegen auf eine Mitgliedschaft anzusprechen, bzw. selber Mitglied zu werden. Mit Ihrer Mitgliedschaft stärken Sie die Stimme der Professionellen Sozialer Arbeit.

Rund 1500 Berufskolleginnen und Berufskollegen erhalten den Newsletter von AvenirSocial Sektion Bern regelmässig zugestellt. Ihr Interesse freut uns sehr.

Zum Portrait von AvenirSocial Schweiz.
Inserat
Abstimmungsempfehlungen 30. November: Nein zur Ecopop-Initiative und Ja zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung
Am 30. November 2014 stimmt die Schweiz über die Initiative «Stopp der Überbevölkerung» des Vereins Ecopop ab. AvenirSocial – Soziale Arbeit Schweiz – spricht sich insbesondere aus berufsethischer und sozialpolitischer Sicht klar gegen die Ecopop-Initiative aus. Eine fixe und tiefe Kontingentierung der Einwanderung führt zu neuen sozialen Ungleichheiten und gefährdet den sozialen Frieden. Die Ecopop-Initiative ist gegen die Frauen gerichtet und damit auf ein biologisches Merkmal. Dies ist eine klare Missachtung der Menschenrechte. Das wirksamste Mittel für eine tiefere Geburtenrate ist die weltweite effiziente Bekämpfung von Armut in all ihren Formen.
AvenirSocial setzt sich für die Initiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)» ein, welche am 30. November 2014 zur Abstimmung kommt. Diese Initiative bestätigt die Bestrebungen auf nationaler Ebene, die Pauschalbesteuerung abzuschaffen, was bereits durch mehrere Kantone umgesetzt wurde. Die Annahme dieser Initiative ist ein wichtiger Schritt in Richtung Steuergerechtigkeit und gesetzlich verankerte Gleichstellung.

Mehr Infos
Erfolgreiche Kundgebung: Sozialcharta – Lösung auf dem Silbertablett
Die Schweiz betont gerne und häufig, wie sehr ihr die Menschenrechte ein Anliegen sind. Und doch, die Europäische Sozialcharta hat die Schweiz bis heute nicht ratifiziert. Seit dem Bericht des Bundesrates liegt aber eine kompromissfähige Ratifizierungsvariante vor. Anlässlich der Sitzung der Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates vom 24. Oktober 2014 sorgte Pro Sozialcharta mit einer symbolischen Aktion vor dem Bundeshaus einmal mehr für Aufsehen. Als Kellnerinnen und Kellner verkleidet überreichten Befürworter den zur Sitzung eilenden Parlamentarierinnen die Sozialcharta quasi auf dem Silbertablett.

Mehr Infos
Parlamentarische Initiative «Komatrinker sollen Aufenthalte im Spital und in Ausnüchterungszellen selber bezahlen»: Vernehmlassungsantwort AvenirSocial
Die Suchtproblematik mit legalen und illegalen Drogen beeinflusst massgeblich verschiedene Aspekte der Sozialen Arbeit. Deshalb positioniert sich AvenirSocial zu den Gesetzesvorlagen im Bereich der Sucht. Professionelle der Sozialen Arbeit in den Strukturen der Spitäler oder in Institutionen aus dem Suchtbereich sind an vorderster Front zur Begleitung der Personen mit einer Alkoholproblematik beauftragt. AvenirSocial positioniert sich grundsätzlich kritisch gegenüber dem Gebrauch von Sanktionen als Methode der Sozialen Arbeit zur Bewältigung bzw. Überwindung von sozialen Problemlagen. Bezüglich der Sanktionen in der Sozialhilfe hat AvenirSocial eine entsprechende Position publiziert.

Vernehmlassungsantwort
Ja zur Stärkung der Höheren Berufsbildung – Nein zu akademischen Titeln in der Höheren Berufsbildung
Am 20. Oktober 2014 setzte sich die ständerätliche Kommission für Bildung, Forschung und Kultur (WBK-S) mit der Motion «Titeläquivalenz für die höhere Berufsbildung» auseinander, welche die Einführung von «Professional Bachelor/Master» verlangt. Die ständerätliche Kommission folgte mehrheitlich dem gemeinsamen Anliegen der Arbeitgeber-, Arbeitnehmer- und Berufsbildungsverbände, darunter AvenirSocial.

Medienmitteilung zur gemeinsamen Empfehlung

Medienmitteilung der Bildungskommission des Ständerates zu den Abschlüssen in der höheren Berufsbildung