AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 07/14 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Neumitglieder werben - Mitglied werden
Rund 1500 Berufskolleginnen und Berufskollegen erhalten den Newsletter Ihres Berufsverbandes regelmässig zugestellt. Ihr Interesse freut uns sehr.

Gut 750 Berufskolleginnen und Berufskollegen unterstützen unser unabhängiges berufs-, sozial- und bildungspolitisches Engagement aktiv durch ihre Mitgliedschaft. Dank Ihrem Beitrag kann Ihr Berufsverband Ihre Interessen vertreten und die zukünftigen Rahmenbedingungen Ihres Berufsalltags mitprägen. Vielen Dank!

Als Mitglied unterstützen Sie unser Engagement und können selber mitbestimmen. Sie profitieren zudem von attraktiven Dienstleistungen wie individuelle Lohnberatung und Rechtsschutz bei arbeitsrechtlichen Schwierigkeiten.

Wir freuen uns sehr über jedes Neumitglied und laden unsere Newsletterleser/innen ein, Berufskolleginnen und Berufskollegen auf eine Mitgliedschaft anzusprechen, bzw. selber Mitglied zu werden.

Mit Ihrer Mitgliedschaft stärken Sie die Stimme der Professionellen Sozialer Arbeit.

Ihre Argumente interessieren uns: Änderungen Gesetz zu Prämienverbilligung und Sozialhilfeverordnung
Zur Zeit befinden sich zwei kantonale Vorlagen in Vernehmlassung, bzw. Konsultation. Ihr Berufsverband wird schriftlich Stellung beziehen zu fachlich begründeten, berufspolitisch oder sozialpolitisch relevanten Aspekten. Ihre grundsätzliche Meinung zu den Veränderungen, Ihre Verbesserungsvorschläge und Ihre Argumente interessieren uns. Zu den Vorlagen und weiteren Informationen.

Gerne nehmen wir Rückmeldungen bis am 7. Juli 2014 entgegen.


Brennpunkt Sozialhilfe: neue Motionen in Junisession eingereicht
SVP-Grossrat Mathias Müller (Orvin) hat im Juni zusammen mit Gleichgesinnten zwei Motionen im Kantonsparlament eingereicht:
1) SKOS-Mitgliederbeitrag soll künftig nicht mehr durch den Kanton, sondern durch die Gemeinden bezahlt werden.
2) Verstärkung der Sanktionsmöglichkeiten bei nicht kooperativen Sozialhilfebezügern.

AvenirSocial Sektion Bern wird sich weiterhin für eine fachlich fundierte Sozialhilfepraxis und für ein soziales Existenzminimum engagieren.

Petition für ein soziales Existenzminimum: 9'308 Unterschriften eingereicht
9‘308 Unterschriften überreichten Komiteemitglieder und Vertretungen unterstützender Organisationen am 10. Juni 2014 an die Grossratspräsidentin Beatrice Struchen, in Anwesenheit von Regierungsrat Dr. Philippe Perrenoud.

Die Unterzeichnenden bitten den Grossen Rat, auf die Kürzung der Sozialhilfe um 10 Prozent zu verzichten und ein soziales Existenzminimum zu garantieren.

In nur drei Monaten sammelten wir miteinander die stattliche Anzahl Unterschriften. Das ist ein toller Erfolg! Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern: gemeinsam haben wir dies geschafft! Un grand merci à toutes et tous! Zu Medienmitteilung, Beitrag Heinz Däpp und Foto.

AvenirSocial Sektion Bern dankt allen Komiteemitgliedern und unterstützenden Organisationen für ihr Engagement für die Petition.

Referate zur Fachtagung: „Krach – Streit – Mobbing... und die Rolle der Schulsozialarbeit“
Rund 80 Fachpersonen nahmen an der vierten Fachtagung der Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland teil.

Referentinnen und Referenten beleuchteten die Aufgabe und Rolle der Schulsozialarbeit, sprachen über Sinn, Zweck und Entstehungsbedingungen von Krach – Streit und Mobbing bei Kindern und Jugendlichen, stellten wirksame Interventionen bei Cybermobbing vor und zeigten auf, wie dieser modernen Form von Konfliktaustragung an Schulen früh begegnet werden kann.

In sechs spannenden Workshops wurden gelungene Projekte und Arbeitsmethoden in der Arbeit mit Streit – Krach – Mobbing in den Bereichen Früherkennung, Prävention und Intervention vorgestellt.
Zu den Referaten des Vormittags.

16. Oktober 2014: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
Donnerstag, 16. Oktober 2014: 16.00 bis 18.00 Uhr, Wynigen

Wir werden an der Dorfstrasse 23 in Wynigen bei Plan B der Lebensgemeinschaft Sonnhalde sein. Wichtig: Treffpunkt ist an der Dorfstrasse 23!

Peter Rentsch wird uns über sein Kleinheim berichten. Themenschwerpunkt der anschliessenden Fachdiskussion: wie kann ein Kleinheim die Bedürfnisse der Angestellten nach angenehmen Arbeitszeiten und das Betreuungsbedürfnis der Klienten unter einen Hut bringen? Peter Rentsch ist an einem regen Austausch mit Sozialpädagogen interessiert.

Die Anmeldung kann bei Peter Rentsch erfolgen: peter.rentsch (at) sonnhalde.org oder bei Beatrice Diggelmann: diggelmann (at) vereinelterncoaching.ch
Am zweiten Anlass im Jan./Feb. 2015 wird Beatrice Diggelmann ihre Arbeit als Sozialpädagogische Familienbegleiterin vorstellen. Sie wird besonders die Methode der „Family Group Conference“ vorstellen.

Das Treffen ist offen für alle BerufskollegInnen, unabhängig, ob Mitglied im Berufsverband oder nicht. Selbstverständlich könnt ihr diese Einladung an eure KollegInnen weiterleiten.

Sommerpause Geschäftsstelle Sektion Bern: 12. Juli bis 4. August 2014
Während der Sommerpause erhalten Mitglieder schriftliche Lohnempfehlungen und Informationen zu Rechtsberatung von der Geschäftsstelle Schweiz. Bitte per Email Kontakt aufnehmen:

Ab Dienstag, 5. August 2014 ist die Geschäftsleiterin der Sektion Bern, Jutta Gubler Kläne-Menke, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten am Dienstag, 9 Uhr bis 12 Uhr und 14 Uhr bis 17 Uhr sowie am Freitag von 9 Uhr bis 12 Uhr telefonisch erreichbar.
Inserat
5. Tagung Soziale Diagnostik:
Diagnostik in der Sozialen Arbeit – Wissenschaft trifft Praxis
17./18. Oktober 2014, Olten



Die Tagung wird organisiert vom Institut für Professionsforschung und kooperative Wissensbildung der Hochschule für Soziale Arbeit der FHNW. AvenirSocial unterstützt die Tagung als Kooperationspartner.
Die Veranstaltung wird eröffnet mit einem Vortrag zum Stand des Diagnostik-Diskurses in der Disziplin und mit Statements verschiedener PraktikerInnen zu Diagnostik in der Praxis. Im Panel zum Thema ‚Diagnostische Instrumente in verschiedenen Handlungsfeldern‘ werden neun Workshops angeboten. Der Samstag ist dem Thema Kooperationsprozesse gewidmet. Neben zwei Hauptvorträgen werden in acht Workshops zum einen Projekte vorgestellt, in denen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen in einem gemeinsamen Prozess diagnostische Instrumente entwickelt haben, zum anderen wird die Kooperation zwischen PraktikerIn und KlientIn beim Prozess des Fallverstehens thematisiert. Eine Podiumsdiskussion wird die Tagung abschliessen.

Genaues Programm mit Abstracts zu allen Vorträgen: www.soziale-diagnostik.ch/tagung-2014
Über die Tagungswebseite erfolgt auch die Anmeldung – bis zum 31.07.2014 zum Vorzugspreis.
Sozialhilfe: Engagement von AvenirSocial in den Kantonen
Aufgrund diverser politischer Kürzungsanträge auf Kantonsebene im Bereich der Sozialhilfe haben sich AvenirSocial und seine Sektionen regional engagiert.
So hat beispielsweise AvenirSocial den Kantonsräten des Kantons Neuenburg einen Brief geschrieben, um sich gegen den Antrag zur Einführung einer einmonatigen obligatorischen Integrationsmassnahme vor dem Bezug der Sozialhilfe zu äussern.
Die Sektion Bern hat die Einreichung der Petition für ein soziales Existenzminimum im Kanton Bern erfolgreich initiiert und koordiniert. 9‘308 Unterschriften überreichten Komiteemitglieder und Vertretungen unterstützender Organisationen an die Grossratspräsidentin Beatrice Struchen. In nur drei Monaten wurde die stattliche Anzahl Unterschriften gesammelt. Die Unterzeichnenden bitten den Grossen Rat, auf die Kürzung der Sozialhilfe um 10 Prozent zu verzichten und ein soziales Existenzminimum zu garantieren.
Die Sektion Solothurn hat in den letzten Monaten zwei Stellungnahmen zu Handen der Kantonsräte verfasst, um sich einerseits für eine Professionalisierung der Sozialregionen und andererseits für eine Beibehaltung der Anbindung der Sozialhilfeleistungen an die SKOS-Richtlinien auszusprechen.
Nein zur Besteuerung der Sozialhilfe
Der Bundesrat hat am 20. Juni 2014 einen Bericht verabschiedet, in dem die möglichen Auswirkungen der Besteuerung der Sozialhilfe aufgezeigt werden.
AvenirSocial – Soziale Arbeit Schweiz lehnt die Besteuerung der Sozialhilfe ab. Insbesondere sollen zuerst national einheitliche Grundvoraussetzungen geschaffen werden, um Grundsätze der Steuergerechtigkeit und der Rechtsgleichheit einzuhalten. Niedrige Einkommensklassen sollen dabei grundsätzlich entlastet und Schwelleneffekte beseitigt werden.
AvenirSocial publizierte bereits 2012 ein Positionspapier zu diesem Thema und wird sich weiterhin gegen eine Besteuerung der Sozialhilfe einsetzen.



Redaktions-Praktikum bei SozialAktuell
Die Redaktion der Fachzeitschrift SozialAktuell sucht ab Oktober 2014 oder nach Vereinbarung eine/n Praktikantin/en. Wir bieten eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche redaktionelle Tätigkeit. Das Arbeitspensum beträgt 60%, das Praktikum dauert sechs Monate. Arbeitsort ist Bern.

Weitere Details finden Sie hier