AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 04/14 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Die Geschäftsstelle von AvenirSocial Sektion Bern ist vom 2. April bis am 14. April 2014 ferienhalber geschlossen. Mitglieder erhalten in dieser Zeit Unterlagen zu Lohnempfehlungen oder Rechtsberatung bei der Geschäftsstelle Schweiz: 031 380 83 00,

Ja zur Mindestlohn-Initiative: Abstimmung am 18. Mai
AvenirSocial Sektion Bern empfiehlt ein „JA zur Mindestlohn-Initiative“ des SGB (Schweizerischer Gewerkschaftsbund).
Existenzsichernde Mindestlöhne ermöglichen Einzelpersonen, ihre existentiellen Bedürfnisse autonom und aus eigener Kraft zu befriedigen. Existenzsichernde Mindestlöhne ersparen Steuergelder in der Sozialhilfe und bei der Prämienverbilligung. Existenzsichernde Mindestlöhne können Gesundheitskosten senken. Mehr.

JA zum Pensionskassengesetz: Abstimmung am 18. Mai
Im Pensionskassengesetz ist die - unumgängliche - Sanierung der Bernischen Pensionskasse (BKP) und der Bernischen Lehrerversicherungskasse (BLVK) mit hart ausgehandelten Übergangsregelungen abgefedert. Das Gesetz wird für Versicherte zwar Verschlechterungen bringen. Aber bei einer Ablehnung des Gesetzes müssten noch deutlich höhere Sanierungsbeiträge geleistet werden.
Deshalb empfehlen wir im Interesse unserer beim Kanton und bei subventionierten Institutionen mit Beitragsprimat angestellten Mitglieder ein doppeltes JA, bei der Stichfrage: Hauptantrag. Nähere Informationen.
Sammeltage im April und anfangs Mai: Petition für ein soziales Existenzminimum
Ganz herzlichen Dank für alle schon erhaltenen Unterschriften! Wir sammeln weiter bis am 23. Mai 2014. Die Petition wird im Juni eingereicht.
Bitte sendet uns volle und auch teilweise ausgefüllte Bogen zurück. Teilweise ausgefüllte Bogen werden bei Sammlungen eingesetzt. Online unterschreiben.
Sammeltage in Biel, Bern, Köniz und neu in Thun stehen bevor und wir freuen uns über jede Mithilfe. Mehr Informationen.

22. Mai 2014: Umgang mit Stigmas und Tabus in der Bekämpfung von Armut

Vorgestern – heute – morgen.

Abendveranstaltung am Donnerstag, 22. Mai 2014, 18.30 bis 20.45 Uhr in Bern, Hotel Bern.
Referate: Dr. Tanja Rietmann, Historikerin, Erna Jung, Sozialarbeiterin und Thomas Näf, Präsident KABBA. Offene Diskussion mit Teilnehmenden. Zum Detailprogramm.

Neuer monatlicher Mittagstreff in der Stadt Bern
Ein feines Mittagessen zu nutzen um neue Berufskolleginnen und –Kollegen kennenzulernen, sich über aktuelle Themen im Sozialbereich zu unterhalten oder einfach neue Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann würden wir uns freuen, Sie am Mittagstisch begrüssen zu dürfen!
Jeden ersten Donnerstag im Monat: 12.15 – 13.30 Uhr im Treffpunkt Azzurro, Lindenrain 5, Bern
Es lädt herzlich ein: Stefan Leimgruber. Zu weiteren Informationen und zu den Terminen.

Inserat
Inserat
Tagung «Trauma und Lernen: Traumapädagogik im Schul- und Heimalltag»
16. Mai 2014, 18-20 Uhr, und 17. Mai 2014, 9-16 Uhr

Die Tagung wird am Freitagabend mit der Vorlesung von Prof. Dr. Gerhard Roth zum Thema «Traumabedingte Gedächtnis- und Lernstörungen» prominent eröffnet. Am Samstag werden drei Akzente gesetzt, die für die heilpädagogische Praxis von Bedeutung sind: Bindung und Lernen, Neurobiologie und Trauma sowie Übertragung und Gegenübertragung in der heilpädagogischen Arbeit. Die Tagung richtet sich an Fachpersonen aus Heilpädagogik und Sozialpädagogik sowie weitere interessierte Fachpersonen. Die Veranstaltungen können auch einzeln gebucht werden.

Programm und Anmeldung

Sanktionen in der Sozialhilfe: Die Position von AvenirSocial
Die Sozialhilfe untersteht seit geraumer Zeit einem starken politischen wie gesellschaftlichen Druck. Politisch wird im Verständnis des aktivierenden Sozialstaates die Forderung nach Übernahme von Eigenverantwortung laut. Politik und Medien greifen das Thema Sozialhilfe immer wieder kritisch auf, und so sind die mit der Sozialhilfe betrauten Behörden und Dienste durch ein Umfeld geprägt, in welchem der Ruf nach Kontrolle und Einsparungen im Vordergrund steht.
Die Klientinnen und Klienten der Sozialhilfe sind pauschalisierten Stigmatisierungen und einem generellen Missbrauchsverdacht ausgesetzt, welche das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Leben und das Recht auf den Schutz der Privatsphäre vergessen lassen. Tagtäglich stehen die Professionellen der Sozialen Arbeit vor der herausfordernden Aufgabe, die Ansprüche auf Sozialhilfeleistungen im Kontext des eigenen Professionsverständnisses, der Grundrechte sowie der institutionellen und gesetzgeberischen Vorgaben abzuklären und auszulegen.
Das Positionspapier von AvenirSocial fokussiert vor diesem Hintergrund die in der Sozialhilfe angewandten Sanktionen und setzt sich kritisch mit den sozialpolitischen und institutionellen Rahmenbedingungen auseinander.

Position zum Download

Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE): Die Position von AvenirSocial
Das Grundsatzpapier von AvenirSocial zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) erwähnt kurz die Geschichte der Vorstösse für ein bedingungsloses Grundeinkommen, präsentiert dann die vorliegende Volksinitiative, geht danach auf die ihr zu Grunde liegende Utopie ein und diskutiert anschliessend Fragen und Probleme der vorliegenden Volksinitiative. Die Spannung zwischen utopischem Gehalt und realpolitischen Überlegungen sowie zahlreichen ungeklärten Aspekten bleibt in der vorliegenden Initiative bestehen.
AvenirSocial Schweiz spricht sich nicht für oder gegen die Initiative aus. Die folgenden Überlegungen sollen dazu beitragen, dass Sektionen und Mitglieder die Diskussion sachlich und breit abgestützt angehen können, und ihnen eine allfällige Stellungnahme erleichtern.

Position zum Download

Stellungnahme zur Änderung des Zivilgesetzbuches (Kinderschutz)
Der Bundesrat hat das Vernehmlassungsverfahren zur Änderung des Zivilgesetzbuches im Bereich des Kindesschutzes durchgeführt. Fachpersonen und somit auch Professionelle der Sozialen Arbeit, die beruflich regelmässig Kontakt zu Kindern haben, sollen verpflichtet werden, der Kindesschutzbehörde die Vermutung zu melden, dass ein Kind in seiner Entwicklung gefährdet ist. Unterliegt eine Fachperson dem Berufsgeheimnis, soll sie berechtigt sein, eine Meldung an die Kindesschutzbehörde zu erstatten. Jedoch kann eine Meldepflicht im Bereich des Berufsgeheimnisses kontraproduktiv sein, weil eine Meldung in diesen Fällen die Vertrauensbeziehung zum betroffenen Kind oder zu Dritten unnötig zerstören könnte und in diesem Sinne nicht dem Wohl des Kindes dient. AvenirSocial hat eine differenzierte Stellungnahme (auf Französisch) erarbeitet.

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