AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 03/14 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Bitte Unterschriften sammeln für die Petition für ein soziales Existenzminimum
AvenirSocial Sektion Bern lanciert im Kanton Bern die Petition für ein soziales Existenzminimum, gemeinsam mit den Grünen Kanton Bern, dem Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen KABBA, der Kriso Bern - Forum für kritische Soziale Arbeit, dem SAH Bern, der SP Kanton Bern und dem VPOD Region Bern. Zahlreiche soziale Organisationen unterstützen die Petition, siehe: www.soziales-existenzminimum.ch.

Der Grosse Rat hat im September 2013 beschlossen, dass die heute schon knapp bemessene Hilfe für den Lebensunterhalt armutsbetroffener Menschen um 10 Prozent reduziert werden soll (Motion Studer). Diese Kürzung hätte zur Folge, dass Sozialhilfeklient/innen viele ihrer grundlegenden Bedürfnisse nicht mehr decken könnten. Zu einem grossen Teil würden Kinder und Jugendliche betroffen sein, welche einen Drittel der Sozialhilfeklient/innen ausmachen. Eine Kürzung der Sozialhilfe gefährdet langfristig die soziale und berufliche Integration und verhindert ein menschenwürdiges Leben.

Die Petition richtet sich an das Kantonsparlament mit der Bitte, auf die Kürzung der Sozialhilfe um 10 Prozent zu verzichten und ein soziales Existenzminimum zu garantieren.

Bitte unterschreiben Sie die Petition für ein soziales Existenzminimum und sammeln Sie zahlreiche Unterschriften! Wir freuen uns, wenn Sie die Petition online zur Unterschrift weiterempfehlen. Danke. Besonders wirksam können Sie das soziale Existenzminimum unterstützen, wenn Sie ausserhalb der interessierten Kreise sammeln und in der Bevölkerung überzeugen können: Bei regionalen Sammelaktionen, bei Bekannten im Quartier, bei Eltern der Schulgspänli ihrer Kinder, etc.

Ist Ihre Zeit zu knapp für zwei, drei Stunden Hilfe bei Sammelaktionen? Ohne merklichen Zusatzaufwand können Sie in der Nachbarschaft, im Sportverein, im Chor, in der Verwandtschaft und natürlich am Arbeitsplatz in der Pause sammeln. Sind Sie bereit, am Arbeitsplatz abzuklären, ob aktives Sammeln von der Institution toleriert wird? Dürfen z.B. die Bogen beim Empfang/Warteraum/Schwarzen Brett prominent aufgelegt werden und/oder Klient/innen darauf hingewiesen werden?

Haben Sie ab und zu etwas Zeit, in Ihrer Region in einer Gruppe mitzuhelfen? Oder am Arbeitsort über Mittag oder am Feierabend gemeinsam mit Arbeitskolleg/innen öffentlich zu sammeln? Sind Sie bereit oder kennen Sie Personen, die gerne in der eigenen Region einen oder mehrere Sammeltage (2-4 Stunden) organisieren möchten? Dann freuen wir uns sehr über Kontaktaufnahme via:

Wahlempfehlungen für die Grossratswahlen vom 30. März 2014
Grundlegend für die weiteren sozial- und berufspolitischen Entwicklungen im Kanton Bern sind die Parlaments- und Regierungsratswahlen vom 30. März 2014. Wählen Sie Kandidierende, welche sich aktiv und wirkungsvoll für ein tragfähiges soziales Netz auf der Basis von fachlich qualifizierter Sozialer Arbeit einsetzen. Besonders empfehlen wir Ihnen unsere politisch aktiven Mitglieder.

27. März 2014: Mitgliederversammlung in Thun, 18.00 Uhr
Zum Auftakt stellen Mario Mutzner und Anna Bouwmeester ihr Engagement in der Sozialsafari Thun vor: Sozialbereich sichtbar machen und politisch Einfluss nehmen.
Im Rahmen der statutarischen Geschäfte um 19.00 werden Sie als Mitglied über den Beitritt unserer Sektion zum Dachverband „angestellte bern“ befinden. Detailinformationen können Mitglieder bestellen, siehe Postversand ab Mitte Februar. Anschliessend gibt es ein Apéro vor Ort. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne entgegen. Detailinformationen wurden im Februar per Post allen Mitgliedern zugesandt.

22. Mai 2014: Umgang mit Stigmas und Tabus in der Bekämpfung von Armut

Vorgestern – heute – morgen.

Abendveranstaltung am Donnerstag, 22. Mai 2014, 18.30 bis 20.45 Uhr in Bern, Hotel Bern.
Referate: Dr. Tanja Rietmann, Historikerin, Erna Jung, Sozialarbeiterin und Thomas Näf, Präsident KABBA. Offene Diskussion mit Teilnehmenden. Zum Detailprogramm.

19. Juni 2014: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Donnerstag, 19. Juni 2014, 16.00 Uhr, in der Stiftung “Sunnenbühl” Konolfingen

Der Heimleiter, Rolf Fässler, lädt zu folgendem Thema ein: Ausbildung im Betrieb:
• Ausbildung Sekundarstufe 2 (FaBe.. FaGe)
• Ausbildung auf Tertiärstufe (soz.Päd FH, HF, Uni)
• Vorpraktikanten braucht es das überhaupt noch, ist das nicht nur ein Ausnützen?
• Gibt es Unterschiede vom Kleinbetrieb zum Grossbetrieb?

Anmeldungen bitte bis 16. Juni 2014 an rolf.faessler (at) lag-sonnenbuehl.ch

Das Treffen ist offen für alle BerufskollegInnen, unabhängig, ob Mitglied im Berufsverband oder nicht. Selbstverständlich könnt ihr diese Einladung an eure KollegInnen weiterleiten.

Kunstausstellung „Mitten unter uns“: 4. April bis 11. Mai
Kunstwerke aus einem Wettbewerb der Kampagne „Keine Hausarbeiterin ist illegal“ werden in der Stadt Bern dezentral ausgestellt: Im Restaurant, im Quartierzentrum oder im Büro. An all diesen Orten sind auch Menschen ohne Aufenthaltsbewilligung präsent: Mitten unter uns.

Auftakt-Veranstaltung: Mittwoch 2. April, 19 Uhr, Käfigturm Bern

Die dezentrale Ausstellung wird mit einer Auftaktveranstaltung im Käfigturm eröffnet. Neben Informationen über die Kampagne werden die einzelnen Werke mit verschiedenen politischen, persönlichen und poetischen Wortmeldungen von KünstlerInnen, HausarbeiterInnen, ExpertInnen und ArbeitgeberInnen vorgestellt.

Ausstellung in der Heiliggeistkirche in Bern: 25. April bis 11. Mai

Die komplette Ausstellung ist zwei Wochen lang in der Heiliggeistkirche zu sehen. Der Auftakt bildet das Solidaritätskonzert für Sans-Papiers am 25. April mit Endo Anaconda & Schifer Schafer, Elina Duni und Najat Suleiman, Hasan Taha & Titus Bellwald.

AvenirSocial Sektion Bern unterstützt die Petition „Keine Hausarbeiterin ist illegal“. Die Petition wird am 5. März 2014 eingereicht. Mehr Informationen.


Inserat
Inserat
CAS Integration von Schülerinnen und Schülern mit Verhaltensstörungen - Jetzt anmelden!
Arbeiten Sie mit Kindern und Jugendlichen mit emotionalen und sozialen Verhaltensstörungen?
Dieser Zertifikatslehrgang richtet sich an Schulische HeilpädagogInnen, SozialpädagogInnen sowie SchulsozialarbeiterInnen, die in Regel- und Sonderschulen oder in therapeutischen Fachdiensten tätig sind.
Dauer: September 2014 – November 2015
Anmeldeschluss: 1. Mai 2014
Informationsveranstaltung: 26. März 2014, 17.15-18.30 Uhr, HfH Zürich.
Anmeldung erwünscht an:

Programm und Anmeldung
Neu auf der Geschäftsstelle: Emilie Graff
Mitte Januar hat die neue Co-Geschäftsleiterin von AvenirSocial ihre Arbeit aufgenommen: Emilie Graff, 30 Jahre alt, Politologin, wohnhaft in Lausanne. Zusammen mit Co-Geschäftsleiter Stéphane Beuchat zeichnet sie verantwortlich für die Geschicke der Geschäftsstelle und die Umsetzung der Verbandsziele.
Im Elternhaus von Emilie Graff wurde viel über Politik diskutiert. «Wenn man nicht einverstanden ist, darf man nicht schweigen» - dieser Grundsatz begleitet Emilie Graff durchs Leben. Erste Erfahrungen sammelte sie im Jugendparlament ihrer Heimatstadt Yverdon. Im Politologiestudium an der Universität Lausanne wählte sie dann den Schwerpunkt «Action Collective», in dessen Zentrum die Frage steht, wie Gruppen sich organisieren müssen, um ihre Anliegen in die Politik zu tragen.
Seit acht Jahren arbeitet Emilie Graff in Bern. Zuerst war sie bei Amnesty International tätig, dann bei Terre des Hommes und schliesslich bei der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV. Sie ist Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen.
Als Co-Geschäftsleiterin von AvenirSocial kann sie ihr Know-how nun voll einbringen. «Mit meiner Ausbildung in Politologie verstehe ich mich als Sprachrohr der Sozialen Arbeit: Ich weiss, wie man ihre Perspektive und ihre Anliegen auf der politischen Bühne einbringen kann.»
Wenn Emilie Graff nicht arbeitet oder pendelt, trifft sie sich gerne mit Freundinnen und Freunden auf einen Apéro. Neue Energie tankt sie mit Yoga. Wichtig ist ihr zudem das regelmässige Beobachten des politischen Geschehens: «Ich kann nicht leben ohne Zeitungslesen.»
Kampagne Pro Sozialcharta
Die Kampagne Pro Sozialcharta von AvenirSocial will mit der Unterstützung von Persönlichkeiten und Organisationen die Ratifizierung der revidierten Europäischen Sozialcharta durch die Schweiz erreichen. Eine Schweizer Delegation hat zur Klärung von offenen Fragen hinsichtlich der juristischen Vereinbarkeit der Sozialcharta mit der Schweizer Rechtsordnung Delegierte des Sozialrechtsauschusses des Europarates getroffen. Der Bericht des Sozialrechtsauschusses über zwei Gespräche mit der Schweizer Delegation wurde auf der Webseite des Europarates veröffentlicht. Darin wird bestätigt, dass keine juristischen Hürden für eine Ratifizierung der Sozialcharta durch die Schweiz bestehen.

Bericht des Sozialrechtsauschusses des Europarates

Einblicke in die schweizerische Sozialstaatsgeschichte
Die meisten industrialisierten Staaten versprechen ihren Bürgerinnen und Bürgern ein umfassendes Angebot an "Sozialer Sicherheit". Jedes Land hat jedoch seine eigene Vorstellung von sozialer Sicherheit. Gerade die Schweiz hat sich lange schwer getan, soziale Sicherheit als positives Leitbild zu akzeptieren.
Diese Webseite bietet einerseits einen Überblick über die Entwicklung des schweizerischen Sozialstaats seit dem 19. Jahrhundert. Andererseits vermittelt sie detaillierte Einblicke in verschiedene Einzelaspekte der Sozialstaatsgeschichte (Geschichte der Risiken, wichtigste Akteure und zentrale Einrichtungen sowie statistische Übersichten).

Webseite Geschichte der sozialen Sicherheit