AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 02/14 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Programm Mitgliederversammlung Sektion Bern 2014

Donnerstag, 27. März 2014 in Thun, 18.00 Uhr


Zum Auftakt der MV stellen Mario Mutzner und Anna Bouwmeester ihr Engagement in der Sozialsafari Thun vor: Sozialbereich sichtbar machen und politisch Einfluss nehmen.
Im Rahmen der statutarischen Geschäfte um 19.00 werden Sie als Mitglied über den Beitritt unserer Sektion zum Dachverband „angestellte bern“ befinden. Detailinformationen können Mitglieder bestellen, siehe Postversand ab Mitte Februar. Anschliessend gibt es ein Apéro vor Ort.
Ihre Anmeldung nehmen wir gerne entgegen. Detailinformationen werden im Februar per Post allen Mitgliedern zugesandt. Mitglieder können eigene Traktanden bis fünf Wochen vorher schriftlich beim Vorstand einreichen: bis am Mittwoch, 19. Februar 2014. Postadresse der Sektion Bern.

Wahlempfehlungen für die Grossratswahlen vom 30. März 2014
Grundlegend für die weiteren sozial- und berufspolitischen Entwicklungen im Kanton Bern sind die Parlaments- und Regierungsratswahlen vom 30. März 2014. Wählen Sie Kandidierende, welche sich aktiv und wirkungsvoll für ein tragfähiges soziales Netz auf der Basis von fachlich qualifizierter Sozialer Arbeit einsetzen. Besonders empfehlen wir Ihnen unsere politisch aktiven Mitglieder.

Neuer monatlicher Mittagstreff in der Stadt Bern
Ein feines Mittagessen zu nutzen um neue Berufskolleginnen und –Kollegen kennenzulernen, sich über aktuelle Themen im Sozialbereich zu unterhalten oder einfach neue Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann würden wir uns freuen, Sie am Mittagstisch begrüssen zu dürfen!
Jeden ersten Donnerstag im Monat: 12.15 – 13.30 Uhr im Treffpunkt Azzurro, Lindenrain 5, Bern
Es lädt herzlich ein: Stefan Leimgruber. Zu weiteren Informationen und zu den Terminen.

20. Februar 2014: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Donnerstag, 20. Februar 2014, 16.00 Uhr, in der Stiftung “Sunnenbühl” Konolfingen

Der Heimleiter, Rolf Fässler, wird uns seine Institution vorstellen und eine Führung organisieren. Anmeldungen bitte bis 16. Februar 2014 an rolf.faessler (at) lag-sonnenbuehl.ch
Das Treffen ist offen für alle BerufskollegInnen, unabhängig, ob Mitglied im Berufsverband oder nicht. Selbstverständlich könnt ihr diese Einladung an eure KollegInnen weiterleiten.

16. Fachtagung im Tannenhof am Freitag, 2. Mai 2014, 13.30 bis 17.00 Uhr
«Glücklich- oder Unglücklichsein?»... das ist die Frage! …Schauen wir uns an, was Glück für uns bedeutet, welche Wege zum Glück führen und welche Saboteure des Glücks es gibt.
Zum elektronischen Programm.

22. Mai 2014: Umgang mit Stigmas und Tabus in der Bekämpfung von Armut

Vorgestern – heute – morgen.

Abendveranstaltung am Donnerstag, 22. Mai 2014, 18.30 bis 20.45 Uhr in Bern, Hotel Bern.
Referate: Dr. Tanja Rietmann, Historikerin, Erna Jung, Sozialarbeiterin und Thomas Näf, Präsident KABBA. Offene Diskussion mit Teilnehmenden. Zum Detailprogramm.

19. Juni 2014: Fachtagung zu: „Gewaltprävention und Schulsozialarbeit“
Die Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland lädt dieses Jahr wieder zu einer Fachtagung ein: am Donnerstag, 19. Juni 2014 im Institut für Medienbildung in Bern.

„Gewaltprävention und Schulsozialarbeit“

Der Umgang mit Konflikten ist ein wichtiger Bereich in der Schulsozialarbeit.
Konflikte als Basis von Gewalt entstehen auf unterschiedlichen Ebenen, individuell bei den SchülerInnen, innerhalb von Klassen oder der ganzen Schule.
Vormittag: Referate zur Prävention, Früherkennung und Intervention.
Nachmittag: Workshops zu gelungenen Projekten der Schulsozialarbeit.

Reserviert euch den Termin vom 19. Juni!
Der Tagungsflyer mit Anmeldetalon wird Schulsozialarbeitenden in den kommenden Wochen per Post zugestellt und auf dieser Webseite aufgeschaltet.

Inserat
Gewaltloser Widerstand und Neue Autorität in Familie, Schule und Gemeinde


Erstes Zertifikatstraining in der Schweiz zur umfassenden Befähigung von Fachkräften der Sozialen Arbeit. Der Gewaltlose Widerstand, bekannt aus dem politischen Bereich von Aktivisten wie Mahatma Gandhi, wurde von Prof. Haim Omer auf die Arbeit mit gewalttätigen und verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen in Familie und Schule übertragen.
In Grossbritannien erprobt, ermöglicht diese Ausbildung den Teilnehmenden, kompetent ein systemisch-psychologisches Verständnis der Schwierigkeiten in ihrer Fallarbeit zu entwickeln und zielsicher konstruktive Interventionen im sozialen Nahfeld zu entwickeln.

10-tägiger Diplomlehrgang
Ab 9. April 2014, Leitung: Dr. Peter Jakob, Kursort: Zürich


www.ief-zh.ch
Gesucht: Fachpersonen zum Thema Diskriminierungsschutz in der Praxis der Sozialen Arbeit
AvenirSocial organisiert zusammen mit der Fachstelle für Rassismusbekämpfung des Eidgenössischen Departements des Innern eine eintägige Fokusgruppe zum Thema Diskriminierungsschutz in der Praxis der Sozialen Arbeit. Diese findet statt am

Freitag, den 7. März 2014, von 9.00 –17.00 Uhr in der Villa Stucki, Bern

Bund und Kantone haben drei Förderbereiche mit Zielsetzungen festgelegt, die ab dem 1. Januar 2014 im Rahmen der kantonalen Integrationsprogramme KIP umgesetzt werden müssen (KIP 2014 – 2018). Zur Zeit bearbeiten die Kantone die Frage des Beratungsangebots. Die Erfahrung zeigt, dass Fälle von rassistischer Diskriminierung noch selten identifiziert und bearbeitet werden. Die Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit und insbesondere die Sozialberatung sind in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung. Erlebte Diskriminierung kann in Beratungsgesprächen zum Thema werden und die Sozialarbeitenden in ihrer Funktion der «advocacy» und der Triage fordern.

Ausgehend von der Praxis möchten wir in einem eintägigen Workshop folgende Fragestellungen analysieren:
• Wie nehmen die Sozialarbeitenden ihre Triagefunktion in Bezug auf rassistische Diskriminierung wahr?
• Welche Mechanismen/Instrumente bestehen heute; was funktioniert gut?
• Wo bestehen Herausforderungen, Schwierigkeiten, Lücken? Wie könnten diese bearbeitet werden?

Aufgrund der Ergebnisse werden AvenirSocial – Soziale Arbeit Schweiz, die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB und allenfalls weitere Partnerorganisationen das weitere Vorgehen festlegen. Uns ist wichtig, von Ihrer Erfahrung auszugehen, um praxistaugliche Massnahmen entwickeln zu können.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Insbesondere werden Professionelle aus der gesetzlichen Sozialen Arbeit sowie der beruflichen Integration gesucht. Die Teilnahme in der Fokusgruppe ist kostenlos.
Aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl melden Sie sich bei Interesse bitte an bei Stéphane Beuchat, Co-Geschäftsleiter von AvenirSocial, unter , oder telefonisch unter 031 380 83 04.
Armutsstrategie des Bundes - Hintergrund und Einbezug der zivilgesellschaftlichen Akteure
In Folge der Motion 06.3001 «Gesamtschweizerische Strategie zur Bekämpfung der Armut», die 2006 von der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates eingegeben wurde, wurde das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) vom Bundesrat beauftragt, eine solche Strategie auszuarbeiten. Der Bundesrat verabschiedete schlussendlich den Bericht «Gesamtschweizerische Strategie zur Armutsbekämpfung» am 31. März 2010. Um gemeinsam mit den zivilgesellschaftlichen Akteuren die Erwartungen und Anliegen an die gesamtschweizerische Strategie zu bündeln, initiierte AvenirSocial mit Amnesty International und ATD Vierte Welt ein erstes NGO-Armutstreffen am 6. Mai 2010. Der Bund organisierte auf Grundlage des Berichtes im November 2010 eine nationale Armutskonferenz. Dabei wurde die Weiterentwicklung und Umsetzung der gesetzten Schwerpunkte gemeinsam mit den zentralen Akteurinnen und Akteuren diskutiert. Bund, Kantone, Städte und Gemeinden verabschiedeten anlässlich der Konferenz eine gemeinsame Erklärung.
Die NGO-Armutstreffen finden seither zweimal jährlich statt und werden durch AvenirSocial koordiniert. Ziel dieser Zusammenarbeit der rund 30 NGOs ist in erster Linie ein tatkräftiges und möglichst koordiniertes Lobbying bei den involvierten staatlichen Ebenen des Bundes, der Kantone, Städte und Gemeinden. Insbesondere setzen sich die NGOs dafür ein, dass eine regelmässige Auswertung zur Umsetzung der Gesamtschweizerischen Strategie zur Armutsbekämpfung anhand messbarer Kriterien und definierter Ziele durchgeführt wird. Ebenso wollen die NGOs am institutionalisierten Prozess aktiv teilnehmen und fordern eine Evaluation zur Umsetzung der Strategie durch eine Begleitgruppe unter Teilnahme aller involvierten Ebenen.
Der Bundesrat hat nun auf Grundlage des Berichtes am 15. Mai 2013 das «Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut – Konzept» (Nationales Programm) für die Jahre 2014-2018 verabschiedet und dafür 9 Millionen Franken gesprochen. Ziel des Nationalen Programms ist es, zur Prävention und Bekämpfung der Armut beizutragen, indem es die kantonalen, kommunalen und privaten Akteure in ihren Bestrebungen zur Prävention und Bekämpfung von Armut unterstützt. Das Programm konzentriert seine Aktivitäten auf vier Handlungsfelder: «Bildungschancen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene», «Soziale und berufliche Eingliederung», «Lebensbedingungen» und «Wirkungsmessung und Monitoring». Mit den Programmaktivitäten sollen hauptsächlich spezifische Grundlagen erarbeitet, bestehende Angebote evaluiert und Good Practices identifiziert und gefördert werden. Die eingesetzte Begleitgruppe – in der AvenirSocial in Delegation des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) Einsitz hat – tagte erstmals im November 2013, begleitet die Programmaktivitäten kritisch und gibt dem BSV Hinweise, wie das Nationale Programm weiterzuentwickeln ist. Zudem soll sie mithelfen, die im Nationalen Programm gewonnenen Erkenntnisse möglichst flächendeckend zu verbreiten.
Die bisher unternommenen Anstrengungen im Bereich der Armutsstrategie des Bundes müssen kritisch hinterfragt werden. Im Bericht vom März 2010 sind viele konkrete Massnahmen aufgelistet, die sich im Nationalen Programm nicht wiederfinden lassen. Die Kompetenzen des BSV innerhalb des nationalen Programms sind zwar aufgrund der Kompetenzen – die im Bereich der Armutsbekämpfung vor allem auf kantonaler und kommunaler Ebene sind – auf die Koordination und die Erarbeitung von Grundlagen beschränkt. Diese Ausgangslage in der föderalistisch strukturierten Schweiz erschwert die rasche Umsetzung von konkreten Massnahmen. Eine nationale Armutsstrategie muss sich an den Menschen und an ihren Bedürfnissen und ihren Erfahrungen orientieren. AvenirSocial wird sich auf Grundlage der sozialen Gerechtigkeit, die als fundamental zur Förderung des sozialen Wandels und zur Ermächtigung und Befreiung von Menschen betrachtet wird, für eine Armutsbekämpfung einsetzen, die sich an den Menschen, die in Armut leben, orientiert.

Der vollständige Artikel erscheint in der Februar-Ausgabe von SozialAktuell.

Leitbild Betriebliche Sozialarbeit
Interne und externe Betriebliche Sozialarbeit ist ein spezialisierter Bereich der Sozialen Arbeit. Sie richtet sich grundsätzlich nach deren Zielen und Prinzipien. Betriebliche Sozialarbeit unterstützt MitarbeiterInnen einer Unternehmung bei der Lösung von Problemen, die mit ihrer Arbeits- und Lebenssituation verbunden sind. Betriebliche Sozialarbeit ist Teil des sozialen Engagements eines Unternehmens. Sie fördert die Wahrnehmung der Fürsorgepflicht im Sinne des schweizerischen Arbeitsgesetzes.
Betriebliche Sozialarbeit leistet einen Beitrag zum Wohlbefinden der MitarbeiterInnen und zum Arbeitsergebnis. Sie ist Bestandteil der Unternehmenskultur und trägt zur Erhaltung und Verbesserung von Motivation und Arbeitsleistung bei. Sie übernimmt im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen (Auftrag Unternehmen, Anliegen Ratsuchende usw.) eine allparteiliche, beratende Rolle.

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