AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 12/13 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Die Winterkälte zieht ein und lässt uns spüren, dass das Jahr sich langsam zu Ende neigt. Die Sektion Bern dankt allen Abonnenten und Abonnentinnen unseres Newsletters herzlich für Ihre Treue und Ihr Interesse. Wir wünschen Ihnen einen friedvollen Advent und schöne Feiertage.

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Neuer monatlicher Mittagstreff in der Stadt Bern ab Januar 2014
Ein feines Mittagessen zu nutzen um neue Berufskolleginnen und –Kollegen kennenzulernen, sich über aktuelle Themen im Sozialbereich zu unterhalten oder einfach neue Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann würden wir uns freuen, Sie am Mittagstisch begrüssen zu dürfen!

Jeden ersten Donnerstag im Monat: 12.15 – 13.30 Uhr im Treffpunkt Azzurro, Lindenrain 5, Bern
Es lädt herzlich ein: Stefan Leimgruber.
Zu weiteren Informationen und zu den Terminen.

ASP 2014: Bittersüsse Parlamentsentscheide, eindrückliche Kundgebung und Aktionen
Es ist für alle Betroffenen ein grosse Erleichterung, dass der Grosse Rat zu Gunsten von erwachsenen Menschen mit einer Behinderung auf die Notbremse trat und die für 2014 geplanten Kürzungen von 15.7 auf 3 Mio Franken reduzierte. Bitter ist hingegen, dass die Psychiatrie hierfür büssen muss. Auch die massiven zusätzlichen Kürzungen bei der Prämienverbilligung wird vielen Menschen mit moderatem Einkommen stark zu schaffen machen.

In der Sozialhilfe werden schon per 01.01.2014 Kürzungen der Integrationszulagen (eine von drei Forderungen der Motion Studer) umgesetzt (Änderung der Sozialhilfeverordnung). Sie werden insbesondere Alleinerziehende, Lehrlinge, Schüler/innen ab 16 Jahren und Teilnehmer/innen an Beschäftigungsprogrammen bitter treffen.

Wer genauer wissen möchte, wer im Grossen Rat bei welchem Thema wie gestimmt hat, findet hier ausführliche Informationen. Hier finden Sie Kurzberichte zur eindrücklichen Kundgebung vom 18.11.13, zu Aktionen am 7.11.13, unsere Medienmitteilung vom 18.11.13 und Hintergrundinformationen zur ASP 2014.

Vernehmlassung zum Gesetz über Ergänzungsleistungen für einkommensschwache Familien
AvenirSocial Sektion Bern sagt ganz klar JA zur Einführung von FamEL.
Familienergänzungsleistungen (FamEL) erachten wir als eine der wichtigsten Massnahmen, um Familienarmut zielgenau und bedarfsgerecht zu reduzieren. Zudem besteht im Kanton Bern dringender Handlungsbedarf. Familienergänzungsleistungen haben einen sehr wertvollen gesellschaftlichen Nutzen, siehe unsere Stellungnahme.

Aufgrund der überwiesenen parlamentarischen Initiative von Grossrat Steiner-Brütsch hat die besondere parlamentarische Kommission unter Vorsitz von Andrea Lüthi das Gesetz über Ergänzungsleistungen für einkommensschwache Familien erarbeitet. Mit der Vorlage sollen Familien, die ihren Lebensunterhalt trotz Erwerbstätigkeit nicht selbständig bestreiten können, finanziell unterstützt werden. Angesichts der angespannten Finanzlage des Kantons beantragte eine Mehrheit der Kommission im September, zum jetzigen Zeitpunkt auf die Einführung von Familienergänzungsleistungen zu verzichten.

Engagement des collaboratrices et de collaborateurs du SSRT face à la motion Studer

Nul n’est à l’abri…

De manière unanime, la vingtaine de collaboratrices et de collaborateurs du SSRT - service social régional de Tavannes - prend position par communiqué de presse le 12 novembre 2013. Extraits:

"Nous lançons un défi à celles et ceux qui sont convaincus que les bénéficiaires de l’aide sociale vivent grassement sur le dos des autres…Qu’ils tentent l’expérience de vivre avec Fr 977.00 par mois afin de comprendre ce que doivent subir ceux qui sont si sévèrement jugés. ...
La tentation est grande de faire un distinguo entre « ceux qui méritent l’aide sociale et ceux qui ne la méritent pas ». La seconde catégorie comprend les personnes qui ont choisi de montrer leur précarité. ...La pauvreté et la précarisation ne sont-elles tolérées que si nous ne les voyons pas? ...C’est notre voisin qui est bénéficiaire de l’aide sociale et qui met tout en œuvre pour ne pas le montrer.
Ces restrictions forcent les travailleurs sociaux à être dans la maltraitance tant envers eux-mêmes qu’envers les bénéficiaires et cela est inacceptable et indigne. Les professionnels du travail social ont pour valeur déontologique de s’engager contre toute forme de discrimination..."

Ici l'émission télé du 20 novembre 2013 sur canalalpha.

Resolution gegen die Angriffe auf die Sozialhilfeleistungen
Am 9. November 2013 haben die Grünen Schweiz eine Resolution gegen die Angriffe auf die Sozialhilfe verabschiedet. In Ihrer Resolution setzen sie sich für ein klares Bekenntnis zu den SKOS-Richtlinien und den ihnen zugrunde liegenden Prinzipien von Menschenwürde, sozialer Gerechtigkeit und gesamtgesellschaftlicher Solidarität ein.
Zur Rede von KABBA-Präsident Thomas Näf zur Resolution.

Kandidieren Sie für den Grossen Rat im Kanton Bern?
Alle Mitglieder von AvenirSocial Sektion Bern, welche für den Grossen Rat kandidieren, sind eingeladen, sich bis am Freitag, 20.12.13 bei der Geschäftsstelle der Sektion Bern zu melden. Wir werden im 2014 allen Mitgliedern der Sektion eine Wahlempfehlung zukommen lassen.

Impulsveranstaltung für Führungs- und Aufsichtspersonen aus Schulsozialarbeit und Schule
Vorabendveranstaltung der Berner Fachhochschule in Kooperation mit dem Institut Weiterbildung der PH Bern: Impulsveranstaltung zum Thema „Sexueller Missbrauch: Welche Möglichkeiten der Prävention und Intervention haben wir?“ am 15. Januar 2014.

Die Veranstaltung greift ein heikles Thema auf und bietet Führungs- und Aufsichtspersonen aus Schulsozialarbeit und Schule die Möglichkeit, sich mit aktuellen Konzepten zur Prävention von sexuellem Missbrauch und grenzverletzendem Verhalten vertraut zu machen und Wissen zur Umsetzung in ihrer Organisation zu erlangen. Ein Informationsmarkt mit wichtigen Fachstellen bietet die Möglichkeit zu Austausch und ergänzenden Informationen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Verband durch mutmassliche Veruntreuung von Einnahmen geschädigt
AvenirSocial – Soziale Arbeit Schweiz – ist Opfer von Veruntreuung geworden, trotz jährlicher Revision durch eine externe, fachlich ausgewiesene Treuhand-Unternehmung. Der vermutliche Schaden beträgt rund eine halbe Million Franken. Interne Mitarbeitende haben die mutmassliche, über 6 Jahre begangene Veruntreuung einer ehemaligen Buchhaltungs-Mitarbeiterin aufgedeckt. Recherchen haben ergeben, dass keine weiteren Personen innerhalb des Verbandes involviert sind. Die Finanzen des Verbandes sowie die laufenden Geschäfte sind nicht gefährdet – nach heutiger Kenntnis der Sachlage liegen keine offenen Rechnungen vor.
Vorstand und Geschäftsleitung sind bestürzt und haben Sofortmassnahmen ergriffen. Eine interne sowie eine unabhängige externe Prüfung laufen – sie sollen den Vorfall im Detail klären. Der Verband hat gegen die ehemalige Mitarbeiterin strafrechtliche und zivilrechtliche Massnahmen eingeleitet. Damit soll der Schaden für AvenirSocial begrenzt respektive so weit als möglich verringert werden.
Die internen Kontrollmechanismen wurden sofort überprüft und optimiert, um eine solche oder ähnliche Tat ab sofort zu verunmöglichen.
Vernehmlassung zur internationalen Definition der Sozialen Arbeit
Die internationalen Verbände der Sozialen Arbeit (IFSW/IASSW) haben die neue Definition der Sozialen Arbeit in die Vernehmlassung gegeben. AvenirSocial Schweiz hat sich zum Text der neuen Definition ausführlich Gedanken gemacht und ihn mit der bisherigen Definition verglichen. Bereits vor Stockholm (Juli 2012) hat sich AvenirSocial Schweiz dafür ausgesprochen, die bestehende Definition beizubehalten. Sie ist sowohl aus wissenschaftlicher wie auch aus praktischer Sicht brauchbar, lässt genügend Spielraum und ist wertschätzend, klar und verständlich formuliert. Ihre offizielle Publikation ist gerade mal sechs Jahre alt (published in: Supplement of isw, Volume 50 / 2007. Los Angeles, London: SAGE-Publications, Inc., p. 5-6). Eine Definition braucht Zeit, bis sie implementiert ist. Die aktuelle Definition ist gerade mal soweit, dass sie zur Grundlage aller Dokumente unseres Verbandes geworden ist.
Im März 2013 ist der offizielle Vorschlag einer neuen Definition der Sozialen Arbeit in die Vernehmlassung geschickt worden. Unsere Einstellung gegenüber der vorgeschlagenen Version ist kritisch bis ablehnend. Folgende drei Punkte seien hier hervorgehoben:
Die Definition ist nicht mehr verbindlich; sie kann auf regionalen und lokalen Ebenen abgeändert werden und verliert so an Argumentationskraft.
Den Menschen in sozialen Notlagen wird mit dem gewählten „wording“ unseres derzeitigen Zeitgeistes ein zu hohes Mass an Verantwortung übertragen – die strukturell mächtigen Organisationen des Sozialwesens, die eigentlich für diese Menschen da zu sein hätten, können sich so aus ihrer Verantwortung ziehen.
Die wissenschaftliche Orientierung wird vermehrt in Richtung ideologieanfälliger Geisteswissenschaft gelenkt anstatt in Richtung empirisch abgesicherter Sozialwissenschaft.

Vollständige Vernehmlassungsantwort

Neue Publikation: Datenschutz in der Sozialen Arbeit
Die Aufgaben in der Sozialen Arbeit sind vielfältig und anspruchsvoll. Zur Erfüllung ihres beruflichen Auftrages benötigen die Professionellen der Sozialen Arbeit eine Fülle von Informationen und Daten; dabei sind sie auf den gegenseitigen Austausch von Informationen mit anderen Behörden und Fachstellen angewiesen. Doch was ist bezüglich Datenschutz in der Sozialen Arbeit alles zu beachten? AvenirSocial hat die Juristen Peter Mösch Payot und Kurt Pärli damit beauftragt, einen Leitfaden zum Thema zu erarbeiten. Die neue Publikation ist jetzt erhältlich. AvenirSocial freut sich, den Professionellen der Sozialen Arbeit damit eine wertvolle Praxishilfe zum Umgang mit schützenswerten und sensiblen Personendaten zur Verfügung stellen zu können.
Preis: Fr. 14.00 (für Mitglieder 1 Exemplar gratis).

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