AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL11/13 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Am 24. November 2013: NEIN zur diskriminierenden Einbürgerungsinitiative der JSVP

NEIN, weil die Initiative alle armen Menschen diskriminiert, auch diejenigen, die ihre Situation nicht verändern können:

Die Initiative schliesst alle Menschen von der Einbürgerung aus, welche früher erhaltene Sozialhilfe nicht vollständig zurückzahlen können. Sie schliesst auch alle Alleinerziehenden, Working-Poor und Menschen mit gesundheitlichen Schwierigkeiten aus, welche auf Sozialhilfe angewiesen waren oder sind.

NEIN, weil die Initiative überflüssig ist:

Gemäss heutigen gesetzlichen Regelungen können strafrechtlich verurteilte Menschen schon heute nicht eingebürgert werden. Auch alle anderen Forderungen sind schon gesetzlich geregelt.
Zu den kantonalen Abstimmungsunterlagen.
STOPP Sozialabbau: positive Anzeichen im Behindertenbereich, aber zu früh um sich zu freuen
ASP 2014: Den bürgerlichen Fraktionspräsidien und der Finanzkommission geht der vom Regierungsrat vorgeschlagene Abbau zu Lasten von Menschen mit einer Behinderung zu weit. Diese Positionierungen sind wichtige Zeichen, dass erkannt wurde, wieviel Schaden der Sozialabbau anrichten würde. Ob das kantonale Parlament den Mut hat, die Kürzungen tatsächlich herauszubrechen, wird sich erst in der Novembersession definitiv zeigen.

Bis dann heisst es: dran bleiben und am 7. und 18. November öffentlich sichtbar machen, was auf dem Spiel steht.

Wegen dem finanzpolitischen Schwitzkasten muss ein Verzicht auf Abbau in einem Bereich mit anderen Massnahmen kompensiert werden (Kürzungen oder Mehreinnahmen). Die Finanzkommission beantragt im Sozialbereich zusätzliche Kürzungen, insbesondere zu Lasten der Prämienverbilligung und der Lehrwerkstätten.

Sozialpreis 2013 geht an PRAXAS
PRAXAS bietet mit einem Team Soziale Dienstleistungen wie Aufräumhilfe, Ordnungscoaching, Alltagsentlastung, Senioren-Umzugsservice, Gartenunterhalt und Besuchsdienste an. Das Angebot von PRAXAS wendet sich an sehr unterschiedliche Menschen, auch an Menschen, die vom Messiesyndrom betroffen sind. Im "Bund" vom 21.10.13 ist PRAXAS ausführlich portraitiert.

Unsere Präsidentin, Brigitte Hunziker ehrt das auserkorene Projekt. Alexander Frommherz stellt PRAXAS vor. Eva-Maria Romer spricht über ihre fallspezifischen Erfahrungen mit PRAXAS. Thomas Moll, Co-Präsident Verband LessMess sowie Mitautor und Protagonist des Dokumentarfilms "Messies - ein schönes Chaos" erläutert, wie wertvoll Hilfe ist, welche nicht urteilt. Zum Bericht mit Fotos und weiterführenden Links.

28. November 2013: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Donnerstag, 28.11.13, 16.00 Uhr, Klinik Bethesda in Tschugg: Institutionsführung und Vortrag über Epilesie


Matthias Hagnauer führt uns durch die Klinik Bethesda in Tschugg sowie das Wohnheim “Jolimont” und hat einen Fachvortrag über Epilepsie (Dr. Meyer) organisiert. Bitte meldet euch direkt bei Matthias Hagnauer bis am Montag, 25. November 2013 an: abteilungsleitung.joli (at) klinik-bethesda.ch

Das Treffen ist offen für alle BerufskollegInnen, unabhängig, ob Mitglied im Berufsverband oder nicht. Selbstverständlich könnt ihr diese Einladung an eure KollegInnen weiterleiten. Infos zu den Treffen.

Schulungsangebot: Argumentationstraining für Mindestlohn-Initiative
AvenirSocial unterstützt die Mindestlohn-Initiative. Sie wir im 2014 zur Abstimmung kommen. Mitglieder, welche bereit sind, sich aktiv im Abstimmungkampf zu engagieren, sind herzlich eingeladen, an einer eintägigen Schulung seitens des SGB und MOVENDO teilzunehmen.

Anmelden: Kurs in Bern: Montag, 20.1.14, 9.15 bis 16.45 Uhr, Hotel Bern
Kosten für Mitglieder von AvenirSocial: Fr. 200.- plus Fr. 50.- Verpflegung (reduzierte Kosten).

GEF-Sozialgipfel vom 17.10.2013: Armutspolitik - wo steht der Kanton heute?
Am Welttag der Armutsbekämpfung fanden sich im Grossratssaal über 150 Personen aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Sozialwesen sowie Armutsbetroffene zum Sozialgipfel der GEF ein. Die neue Publikation der GEF "Begegnungen mit Betroffenen" mit Portraits von acht Menschen gibt eindrückliche Einblicke in Lebensrealitäten von Armutsbetroffenen und in das Dialogtreffen mit vier Grossrätinnen. Wir danken allen Mitwirkenden, insbesondere allen Armutsbetroffenen.

Die interessanten Referate verdeutlichten, wie anspruchsvoll eine präventive Armutspolitik im Kanton Bern ist. Sehr zahlreich sind mögliche Massnahmen, sehr knapp die finanziellen Mittel, sehr unterschiedlich die politischen Blickwinkel auf Menschen, die von Armut betroffen sind.

Die Podiumsdebatte erlaubte Grossrätinnen der Regierungsratsparteien, ihre Schwerpunkte und ihre Visionen in der Armutspolitik zu formulieren. Die Situationen von armutsbetroffenen Familien, Vorschulkindern, Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen scheinen von den Mitgliedern der Kommission für Sozial- und Existenzsicherungspolitik differenziert wahrgenommen zu werden. Dennoch gab es enttäuschend wenig Anzeichen für eine parteiübergreifende Bereitschaft, in konkrete Massnahmen für Armutsprävention zu investieren.
Inserat
Schenken Sie Freude.
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Miteinander Zeit verbringen. Füreinander da sein. Sich gegenseitig Freude schenken. Das ist Weihnachten. Natürlich dürfen zum Fest der Liebe die passenden Geschenke nicht fehlen!

Bei Pro Juventute finden Sie eine grosse Auswahl an tollen Geschenkideen. Ob zauberhafte Weihnachtskarten, ein traditionelles Kirschkernkissen, lehrreiche Spiele, herzige Babyartikel oder eine coole Umhängetasche – unsere vielfältigen Geschenkartikel sorgen für eine doppelte Bescherung. Sie machen den Beschenkten eine grosse Freude. Und sie helfen mit, Projekte für Kinder und Jugendliche zu finanzieren.

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Austauschtreffen zur Rolle der Professionellen der Sozialen Arbeit im neuen Kindes- und Erwachsenenschutz
Am 23. Oktober fanden sich über vierzig Professionelle der Sozialen Arbeit, BerufsbeiständInnen und JuristInnen zu einem Austausch zum neuen Kindes- und Erwachsenenschutz zusammen. In den engagiert geführten Diskussionen wurden die regionalen Unterschiedlichkeiten in der Umsetzung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzes deutlich. Die Anforderungen an die Interdisziplinarität und an die Professionellen der Sozialen Arbeit innerhalb der Organe des Kindes- und Erwachsenenschutzes sind hoch und anspruchsvoll. Eine zielgerichtete Abklärung, eine Zusammenarbeit der Disziplinen auf Augenhöhe und eine ressourcenorientierte Mandatsführung ist zugleich Basis wie Stolperstein für zweckmässige Interventionen, für das Vertrauen in die gebotene Hilfe und für den Respekt der verfassungsmässigen Grundrechte. In einem zweiten Teil wurden Ideen zum weitere Vorgehen diskutiert. AvenirSocial wird das Treffen mit weiteren Partnern evaluieren und sich zukünftig der berufspolitischen Thematik annehmen.
Neu auf der Geschäftsstelle: Sandra Langone
Anfang Juli ist Sandra Langone zum Team der Geschäftsstelle gestossen. Sie hat sich rasch in ihrem Aufgabenbereich, dem Sekretariat, eingearbeitet. Für anrufende Mitglieder von AvenirSocial ist sie eine wichtige Ansprechperson. Die 26-Jährige hat schon viel von der Welt gesehen: Einer Kindheit in Brig folgten Teenagerjahre in Uruguay, dem Herkunftsland ihres Vaters. Seit zehn Jahren ist Sandra Langone nun zurück in der Schweiz. Nach dem Abschluss der Wirtschaftsmittelschule, zu welcher ein Berufsmaturpraktikum auf der Erziehungsberatung Bern gehört hatte, trat sie eine erste Sekretariatsstelle an und absolvierte daneben die zweijährige Weiterbildung zur interkulturellen Übersetzerin Spanisch/Deutsch. Das 80%-Pensum bei AvenirSocial ermöglicht es ihr, auch weiterhin in Institutionen des Sozialwesens Einsätze zu leisten. Liebstes Hobby: Tanzen!
Umzug innerhalb der Geschäftsstelle
Im zweiten Halbjahr 2013 sind auf der Geschäftsstelle zwei Sachen zusammengekommen: eine Reihe personeller Wechsel (wir haben im Newsletter darüber berichtet) und das Freiwerden eines weiteren, bislang von Sozialinfo belegten Zimmers. Das Resultat war eine grosse interne «Züglete» Mitte Oktober. Die Arbeitsplätze auf der Geschäftsstelle sind nun weitgehend neu angeordnet und entsprechen den aktuellen Gegebenheiten. Damit starten wir gut aufgestellt in den Winter!
Joint World Conference on Social Work
Vom 9. bis 12. Juli 2014 findet die «Joint World Conference on Social Work» der International Federation of Social Workers (IFSW), der International Association of Schools of Social Work (IASSW) und des International Council on Social Welfare (ICSW) in Melbourne statt.

 Zur Kongresswebseite
Welttag der Sozialen Arbeit
Am Montag, 24. März 2014 findet bei den Vereinten Nationen in Genf der World Social Work Day zum Thema «Promoting Dignity and Worth of People» statt. Bitte reservieren Sie sich den Termin. Weitere Informationen werden folgen.

AvenirSocial Schweiz und einige seiner Sektionen organisieren anlässlich des Welttages der Sozialen Arbeit am 18. März 2014 verschiedene Aktivitäten. Wir werden auf unserer Webseite zu gegebener Zeit über die konkreten Aktivitäten informieren.