AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL10/13 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Am Freitag, 4. Oktober 2013 wurde die Initiative zum Bedingungslosen Grundeinkommen eingereicht. Eine breite öffentliche Debatte ist explizites Ziel.

In der Novembersession stehen die kantonalen Parlamentsentscheide über Sozialabbau (ASP 2014) an. Mit Aktionen können wir uns öffentlich sichtbar zur Wehr setzen. Machen Sie auch mit?

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

STOPP Sozialabbau: Aktionen am 7.11. und 18.11.
AvenirSocial Sektion Bern unterstützt den vom SBK, vpod und VSOA initiierten Aktionstag zwecks SPAR-WARNUNG und ruft seine Mitglieder auf, sich an der Vorbereitung und an den Aktionen vom 7. November aktiv zu beteiligen.

Insieme Kanton Bern und die Kantonale Behindertenkonferenz kbk rufen auf, am Montag, 18. November 2013 von 12.45 Uhr bis 13.45 Uhr teilzunehmen an der stillen Demonstration auf dem Rathausplatz Bern. Wir rufen unsere Mitglieder auf, sich zu beteiligen.

Nähere Informationen zu den Aktionen.

Bekenntnis zum Behindertenkonzept: Brief an Regierungsrat
Die Institutionen und Organisationen für erwachsene Menschen mit einer Behinderung sind von den Abbau-Vorschlägen massiv betroffen. Die vorgeschlagenen Kürzungen stellen die Qualität und Professionalität zahlreicher Angebote sehr grundsätzlich in Frage. Sie würden sich einschneidend auf die Betreuungsqualität, die Selbständigkeit und die soziale Integration der Menschen mit Behinderung auswirken und ihre Angehörigen stark belasten.

Deshalb gelangten wir am 20.09.13 schriftlich an Herrn Regierungsrat Perrenoud und bitten den Regierungsrat um ein Bekenntnis zum Behindertenkonzept und den dazu notwendigen finanziellen Ressourcen.

Der Grosse Rat lässt Armutsbetroffene im Regen stehen
AvenirSocial Sektion Bern hat sich in gemeinsam mit und in der SKOS-Allianz dafür engagiert, dass der Kanton Bern die Sozialhilfe weiterhin auf der Basis der SKOS-Richtlinien bemisst. Die Motion Studer forderte eine Kürzung der Sozialhilfe um 10%, damit sie nicht höher sei als bescheidene Löhne. Leider fand die Motion im Rat eine deutliche Mehrheit. Da die Motion nicht ganz eindeutig formuliert ist, ist im Moment noch offen, was genau die Konsequenzen dieses parlamentarischen Entscheids sein werden. Die Umsetzung der Motion erfordert eine Revision des Sozialhilfegesetzes. Wir sind daran, zu prüfen, welche Optionen in dieser Situation bestehen. Nähere Informationen, siehe Link bei untenstehenden News AvenirSocial Schweiz.

Nationale Kundgebung gegen Gewalt an Frauen am Samstag, 23.11.13
Als Auftakt zu den 16 Tagen gegen Gewalt an Frauen rufen die Dachorganisationen der Frauenhäuser auf zur nationalen Kundgebung am Samstag, 23. November 2013, 15.00 Uhr, auf dem Bundesplatz in Bern.
Nähere Informationen und Flyer mit Programm.

Bedingungsloses Grundeinkommen
Das garantierte Grundeinkommen ist eine Real-Utopie, welche von AvenirSocial mitgetragen wird. Die vorliegende Initiative hat den Charakter einer mutigen politischen Vision. Aus Sicht der Sozialen Arbeit werden wichtige Problemfelder aufgegriffen und optionale Strategien zu deren Lösung aufgezeigt. Somit trifft die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen die Herzen der Sozialarbeitenden, jedoch ohne Chancen zur Realisierung im aktuellen politischen Kontext. Der Vorstand von AvenirSocial Schweiz stellt sich hinter die politische Idee und wäre bereit, an der Realisierung mitzuwirken.

Emilie Graff ist die neue Co-Geschäftsleiterin von AvenirSocial
Der Vorstand Schweiz freut sich, Ihnen die neue Co-Geschäftsleiterin von AvenirSocial vorzustellen. Frau Emilie Graff wird ab dem 13. Januar 2014 gemeinsam mit Stéphane Beuchat (derzeit Stellv. Geschäftsleiter) die Geschäftsleitung des Verbandes übernehmen. Frau Graff aus Lausanne beherrscht aufgrund ihrer mehrjährigen Arbeit in Bern die deutsche Sprache sehr gut und hat bereits vielfältige berufliche wie politische Erfahrungen gesammelt. Nach ihrem Masterstudium in Politikwissenschaften an der Universität Lausanne hat sie als Kampagnenverantwortliche von Amnesty International, als Projektverantwortliche zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention bei Terre des hommes sowie seit 2009 als Bereichsleiterin Sozialpolitik bei der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) gearbeitet. Seit Mitte 2012 ist Frau Graff zudem in der Geschäftsleitung des SAJV tätig und hat sich über diverse Fortbildungen im Bereich der NGOs weitergebildet. Frau Graff war bereits früh politisch aktiv und hat sich u.a. im Jugendparlament der Stadt Yverdon engagiert. Ebenso ist sie Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ). Frau Graff wird somit die Arbeit auf der Geschäftsstelle Schweiz durch ihre Erfahrungen in der Öffentlichkeits-, Kampagnen- und Vernetzungsarbeit ideal ergänzen. Wir begrüssen Frau Graff bereits heute ganz herzlich mit an Bord der nationalen Geschäftsstelle in Bern und freuen uns auf die kommende Zusammenarbeit.
Alona Hirt übernimmt die Buchhaltung von AvenirSocial
Alona Hirt verstärkt seit Mitte Juni das AvenirSocial-Team im Bereich Buchhaltung und Administration. Sie bringt durch ihre Bankausbildung sowie ihre langjährige Arbeit in verschiedenen Bereichen des Finanzwesens wertvolle Erfahrungen in die Geschäftsstelle Schweiz. Zuletzt war sie bei der Gad-Stiftung als Sachbearbeiterin Kreditorenbuchhaltung tätig. Die 39-jährige Mutter einer erwachsenen Tochter kommt ursprünglich aus Kiew und lebt seit über zwölf Jahren in der Schweiz. Mit Alona Hirt haben wir eine kompetente und engagierte Mitarbeiterin gewonnen. Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.
Öffnungszeiten der Geschäftsstelle
Die Geschäftsstelle Schweiz von AvenirSocial ist jeweils von Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Zusätzlich sind wir jede Woche am Dienstag und Donnerstag von 13:30 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar. Gerne beantworten wir dann Ihre Anfragen.
Kanton Bern: Armutsbetroffene werden im Regen stehengelassen
Das Berner Kantonsparlament hat am 5. September mit deutlicher Mehrheit die Motion Studer (Ueli Studer, SVP) angenommen. Diese forderte eine Kürzung der Sozialhilfe um zehn Prozent, damit sie nicht höher sei als bescheidene Löhne. Da die Motion nicht ganz eindeutig formuliert ist, ist im Moment noch offen, was genau die Konsequenzen dieses parlamentarischen Entscheids sein werden. Die Umsetzung der Motion erfordert eine Revision des Sozialhilfegesetzes. Eine Kürzung des bescheiden bemessenen Grundbedarfs hätte zur Folge, dass Sozialhilfeklientinnen und -klienten ihre grundlegenden Bedürfnisse nicht mehr decken könnten. Dies würde ihre Menschenwürde tangieren. Wer sparen will, sollte die Ursachen von Armut bekämpfen, anstatt Armutsbetroffene zu bestrafen.
Nähere Infos
Evidenzbasierte sozialarbeiterische Praxis
Am Mittwoch 13. November findet in den Räumlichkeiten des Schweizerischen Epilepsiezentrums in Zürich von 13:30 bis 17:00 Uhr die Jahrestagung 2013 des Vereins Klinische Sozialarbeit Schweiz statt, Titel: Erfolgreiche Anwendungen evidenzbasierter sozialarbeiterischer Praxis in der Schweiz Die Tagung will einen Einblick geben in bereits existierende Umsetzungen.