AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 09/13 Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

STOPP Sozialabbau: was kann ich persönlich tun?
Im letzten Newsletter informierten wir über den geplanten, gravierenden Abbbau seitens des Kantons Bern. AvenirSocial Sektion Bern warnt vor den schädigenden Auswirkungen des geplanten Sozialabbaus. Wir unterstützen das Engagement von SocialBern und der kbk (Kantonale Behindertenkonferenz).

Direkt betroffene Menschen und Institutionen - Institutionen für Erwachsene mit einer Behinderung, armutsgefährdete Menschen, Armutsbetroffene, Integrationsprojekte und die ambulante Suchthilfe - sind auch auf die aktive Unterstützung von nicht betroffenen Organisationen und von nicht betroffenen BerufskollegInnen angewiesen.

Wir danken allen KollegInnen, die sich öffentlich oder hinter den Kulissen engagieren, dies wird Wirkung zeigen! Bis zur Novembersession können wir mit vereinten Kräften direkten Einfluss nehmen auf die politische und öffentliche Meinungsbildung.

Helfen Sie mit, unsere Leistungen im Sozialwesen sichtbarer zu machen?


Was kann ich persönlich tun?
1) Mich gründlich informieren
2) Mich organisieren in Verbänden, die meine Interessen vertreten: Mitglied werden.
3) Andere informieren: Mund zu Mund, Leserbriefe, Briefe an Grossrät/innen der Gemeinde/Region, Briefe an Stiftungsrät/innen
4) Organisiert aktiv werden: via Verband, via Institution, via Parteien

Gerne unterstützen wir unsere Mitglieder mit Rat und Tat, auch vor Ort.

Stellungnahme zum neuen BSIG-Schreiben zu "Konsequenzen bei Fehlverhalten von Sozialhilfebeziehenden"
Der Grosse Rat verpflichtete im Juni 2011 den Regierungsrat via Motion Müller, einen sogenannten Sanktionskatalog zu erlassen und Konsequenzen bei Fehlverhalten konkret zu definieren. Wir gelangten im Mai 2011 an den Regierungsrat und alle Mitglieder des Grossen Rats mit der Bitte, die Forderungen der Motion abzulehnen. Die Motion forderte zwei Massnahmen, die wir als höchst problematisch und weitgehend kontraproduktiv erachten: Sanktionen durch finanzielle Kürzungen weit unter das Existenzminimum und einen standardisierten Sanktionskatalog.

Auf der Basis der Rechtsgrundlagen des Kantons Bern hat die GEF dieses neue BSIG-Schreiben zu Handen der Sozialdienste erarbeitet. Wir haben vor der Verabschiedung des BSIG-Schreiben gegenüber der GEF Stellung bezogen und beantragten insbesondere, auf die detaillierte Sanktionstabelle auf S. 3 zu verzichten, siehe unsere Stellungnahme.

28. November 2013: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
Donnerstag, 28.11.13, 16.00 Uhr, Klinik Bethesda in Tschugg: Institutionsführung und Vortrag über Epilesie

Matthias Hagnauer führt uns durch die Klinik Bethesda in Tschugg sowie das Wohnheim “Jolimont” und hat einen Fachvortrag über Epilepsie (Dr. Meyer) organisiert. Bitte meldet euch direkt bei Matthias Hagnauer bis am Montag, 25. November 2013 an: abteilungsleitung.joli (at) klinik-bethesda.ch

Das Treffen ist offen für alle BerufskollegInnen, unabhängig, ob Mitglied im Berufsverband oder nicht. Selbstverständlich könnt ihr diese Einladung an eure KollegInnen weiterleiten.

Petition für Hausarbeiterinnen und Solidaritätslauf für Sans-Papiers
AvenirSocial Sektion Bern unterstützt die Kampagne "Keine Hausarbeiterin ist illegal". Die Kampagne wird getragen vom Verein „Hausarbeit aufwerten – Sans-Papiers regularisieren“. Dies ist ein Zusammenschluss verschiedener (sozialer) Organisationen in der Schweiz. Petition unterschreiben oder mehr über die Kampagne erfahren.
In Bern findet am Samstag, 26. Oktober 2013, ab 13 Uhr um den Münsterplatz ein Solidaritätslauf (Sponsorlauf) statt. Laufen Sie auch mit?

Inserat

Stoppt Lohndumping und Rentenklau: Demonstration vom 21. September 2013 in Bern
Viele Arbeitnehmende mit Lehrabschluss verdienen heute real gleich viel wie vor zehn Jahren – obwohl die Kosten steigen. Manche bekommen für einen Vollzeitjob weniger als 4000 Franken. Und der Druck auf die Löhne wächst – auch bei Normalverdienern.
Überall stehen die Pensionskassenrenten unter Druck. Nun schlägt der Bundesrat sogar die grösste Rentensenkung aller Zeiten vor: Er will die Pensionskassenrenten um 12 Prozent senken. Er setzt den Teuerungsausgleich bei der AHV aufs Spiel und will das Frauenrentenalter auf 65 anheben.
Wir kämpfen für einen fairen Lohnherbst, gegen Abzocker, für den Schutz unserer Löhne über konsequente flankierende Massnahmen, für Mindestlöhne in der Verfassung und für Fortschritte bei der Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen.
Darum am 21. September um 14 Uhr alle nach Bern an die nationale Demo des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB gegen Rentenklau und Lohndumping!

Weitere Informationen
Datenerfassung in der Schulsozialarbeit
In der Schulsozialarbeit bestehen bezüglich der Falldokumentation und dem Führen von Statistiken grosse Unterschiede. Die Fachgruppe Schulsozialarbeit von AvenirSocial hat sich daher vertieft mit der Datenerfassung auseinandergesetzt, mit dem Ziel, allgemeine Empfehlungen zu erarbeiten. Damit sollen einerseits den Schulsozialarbeitenden Hinweise zur Erfassung von Daten gegeben werden und andererseits auch ein Grundraster zur Verfügung gestellt werden, das eine grössere Einheitlichkeit ermöglicht. Die Empfehlungen wurden von den Vorständen AvenirSocial und SSAV genehmigt

Zu den Empfehlungen
Austauschtreffen zur Rolle der Professionellen der Sozialen Arbeit im neuen Kindes- und Erwachsenenschutz
AvenirSocial lädt die im Kindes- und Erwachsenenschutz tätigen Professionellen der Sozialen Arbeit zu einem Vernetzungs- bzw. Austauschtreffen am Nachmittag des 23. Oktobers 2013 ein. AvenirSocial will sich dieser berufspolitischen Thematik annehmen und ist auf Ihre Mitarbeit angewiesen. Für das erste Austauschtreffen haben wir als Expertin Frau Diana Wider (Dozentin HSLU und Generalsekretärin KOKES) gewinnen können.
Die Anforderungen an die Interdisziplinarität und an die Fachlichkeit der Professionellen der Sozialen Arbeit innerhalb der Organe des Kindes- und Erwachsenenschutzes sind hoch und anspruchsvoll. Welche Bedingungen sind nötig, damit eine gelingende Zusammenarbeit in den Organen möglich wird? Welche Rolle übernehmen die Professionellen der Sozialen Arbeit in den verschiedenen Funktionen, was sind die gegenseitigen Erwartungen und wie können sie sich am effektivsten einbringen?

Anmeldung und weitere Informationen