AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 05/13 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Fachtagung Tannenhof: Die Ethik von Kant im Kontext der Sozialen Arbeit
Richard Märk-Meyer, Heimleiter der Stiftung Tannenhof, leitete mit bekanntem Humor durch die 15. Fachtagung im Tannenhof. Sonja Bieri, Vorstandsmitglied der Sektion Bern, begrüsste die 100 Teilnehmenden im Namen unseres Berufsverbandes. Der Perkussionist Fabrizio Perini beindruckte mit asiatischen Trommel-Kunst.

Stéphane Beuchat, stv. Geschäftsleiter von AvenirSocial Schweiz, hielt ein anregendes und tiefgründiges Referat zur Ethik von Kant im Kontext der Sozialen Arbeit: Der kategorische Imperativ schreibt nicht einfach vor, dass ich anderen helfen soll...

Christiane Wagner interpretierte den Inhalt von 3 Damenhandtaschen, Daniel (Kuma) Bärlocher stellte fünf kritische Selbstverständlichkeiten im Umgang mit sich selber und anderen vor. Cécile Bühlmann verknüpfte Kant mit der eigenen Motivation, sich für die unantastbare Menschenwürde zu engagieren und Klaus J. Stöhlker reflektierte das "zäme-läbe" in der Schweiz im Kontext der Globalisierung und betonte den Wert der Basisdemokratie der Schweiz.

Vormerken: 2. Mai 2014: 16. Fachtagung Tannenhof zu "Glücklich- oder Unglücklichsein".

Neu im Vorstand, Jahresbericht und Delegiertenversammlung Schweiz
An der Mitgliederversammlung vom 25. April 2013 wurde neu in den Vorstand gewählt: Julia Nievergelt. Neu führen vier SozialpädagogInnen und drei Sozialarbeiterinnen die Sektion strategisch und beschliessen die Positionen. Simone Gremminger wird von der Sektion Bern einstimmig zur Wahl in den Vorstand von AvenirSocial Schweiz empfohlen. Unser Jahresbericht 2012 ist hier online publiziert. Auf Bestellung senden wir ihn gerne in Papierform zu.

Im Vorfeld der Delegiertenversammlung vom 28. Juni 2013 in Bern findet von 10.15 bis 12.30 eine gemeinsame Reflexion und Diskussion der Aufträge und Verantwortungsbereiche der Sozialen Arbeit und des Tripelmandats statt. Interessierte sind als Gäste herzlich willkommen. Nähere Informationen in SozialAktuell Mai 2013, S. 42.

Fingerspitzengefühl, Velospeichen, Hochbeete, Stuhlgeflechte, handgeschöpftes Papier ...
AvenirSocial Sektion Bern dankt dem Blinden- und Behindertenzentrum Bern herzlich für die Gastfreundschaft und die eindrücklichen Einblicke im Rahmen unserer Mitgliederversammlung!
Susanna Wittwer, Vorsitzende Geschäftsleitung, gab uns einen aufschlussreichen Überblick über die aktuelle Herausforderungen an das Blinden- und Behindertenzentrum Bern und mögliche Lösungen: Arbeitsintegration und demographische Entwicklung (Alter/Mehrfachbehinderung).

Die Führung durch die Werkstätten des modern umgebauten Zentrums erlaubte eindrückliche Einblicke: präzise, spezialisierte Handarbeit mit viel Fingerspitzengefühl ist eine Stärke der Werkstätten. Das Zentrum bietet jungen Menschen mit Behinderung verschiedene massgeschneiderte Erstausbildungen an. Für 2013 sind noch Ausbildungsplätze offen.

Private und institutionelle Kund/innen können Aufträge erteilen, z.B.:
  • Hochbeete für den Garten, den Balkon oder die Strasse
  • Reparatur von Stuhlgeflechten:
  • Grusskarten nach Wunsch aus handgeschöpftem Papier

Abstimmung am 9. Juni: Nein zum verschärften Asylgesetz
Unser Berufsverband unterstützt das Referendum gegen das verschärfte Asylgesetz und empfiehlt, die Gesetzesrevision abzulehnen:
• NEIN zur Abschaffung des Botschaftsverfahrens: es rettet Leben
• NEIN zur Abschaffung von Kriegsdienstverweigerung und Desertion als Asylgrund
• NEIN zu haftähnlichen Asylzentren und gesetzlicher Willkür
• NEIN zu einem Freipass für den Bundesrat für Testphasen anstatt demokratische Gewaltentrennung
• NEIN zum Dringlichkeitsbeschluss der Verschärfungen: Volksrechte werden teilweise ausgehebelt
50 Gründe für ein Nein am 9. Juni

Ausschreibung Sozialpreis 2013: bis 31. Mai 2013
Bis am 31. Mai 2013 nehmen wir Vorschläge zur Nomination für den Sozialpreis 2013 entgegen. Vorschlagen können sowohl Dritte wie auch Personen oder Einrichtungen selber.
Alle zwei Jahre schreiben wir unseren Sozialpreis aus. Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns Personen oder Einrichtungen zur Nominierung vorschlagen, die mit einem Projekt oder ihrem Handeln innovativ zur Weiterentwicklung des Berufsstandes oder / und zur Verbesserung der individuellen Lebensqualität der Klientinnen und Klienten Sozialer Arbeit beitragen. Zum Formular und mehr Informationen.

20. Juni 2013: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Donnerstag, 20.06.13, 16.00 Uhr, Klinik Bethesda in Tschugg: Institutionsführung

Matthias Hagnauer führt uns durch die Klinik Bethesda in Tschugg und stellt uns insbesondere das Wohnheim Jolimont vor. Nähere Infos und Anmeldungen für dieses SP-Quartalstreffen.

Beschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
Mit Urteil vom 4. September 2012 wies das Bundesgericht die Beschwerde gegen das Sozialhilfegesetz des Kantons Berns, die von AvenirSocial und weiteren Organisationen eingereicht wurde, mit einem Stimmenverhältnis von 3:2 knapp ab. Die obsiegenden Richterinnen und Richter befanden, dass das Gesetz von den Sozialhilfebehörden verfassungskonform ausgelegt werden könne, indem es nicht streng nach dem Wortlaut angewendet würde. Diese Argumentation ist rechtsstaatlich nicht haltbar. Beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wurde nun gegen dieses Urteil eine Individualbeschwerde eingereicht.

Medienmitteilung, Beschwerdeschrift und vollständige Dokumentation zur Beschwerde: www.avenirsocial.ch/de/beschwerde
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12th Dialogue on Science

Die Zukunft des Sozialstaates


Interdisziplinärer und generationenübergreifender Wissenschafts-Dialog
vom 15. bis 17. Oktober 2013 in Engelberg OW

Der Aufbau der sozialen Sicherungssysteme zählt unzweifelhaft zu den grundlegenden Errungenschaften des 20. Jahrhunderts. Die übergeordneten Ziele des Sozialstaates: soziale Sicherheit, Gerechtigkeit und sozialer Friede, geraten zunehmenden unter Druck. Der 12th Dialogue on Science im Oktober 2013 analy-siert die Entwicklung und die verschiedenen Varianten des So-zialstaates, beleuchtet die aktuellen sozialen Realitäten im eu-ropäischen Kontext in Bezug auf Generationenbeziehungen, familiäre Lebenswelten oder Jugendarbeitslosigkeit und entwi-ckelt Perspektiven für die künftige Entwicklung.

Weitere Informationen und Anmeldung
Was braucht der Mensch? Sozialhilfe zwischen Bedürfnissen und Bedarf
Was ist aus der Sicht der Sozialen Arbeit der Argumentations-Standpunkt zur geplanten Totalrevision des Sozialhilfegesetzes im Kanton Zürich?

Was ist richtig, was ist falsch, wenn es um die Befreiung der Menschen aus sozialen Notlagen geht? Eine Totalrevision des Sozialhilfegesetztes steht vor der Tür. Gesellschaftliche Akteure werden darüber debattieren müssen, was der Mensch braucht, um sich aus einer sozialen Notlage befreien zu können. Falls sich die Soziale Arbeit nicht an dieser Debatte beteiligen sollte, wird diese spezifische Sichtweise fehlen und die Revision wird einseitig aufgegleist werden. Es wird ein Sozialhilfegesetz daraus hervorgehen, das die Bedingungen für die Menschen, die an sozialen Notlagen leiden, entsprechend bestimmen wird.

Im Anhang finden Sie eine gekürzte Fassung des Vortrages von Beat Schmocker, gehalten am 20. März 2013 an einer von AvenirSocial Sektion Zürich organisierten Veranstaltung.
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Vortrag von Beat Schmocker - document, 0.22 MB)   Vortrag von Beat Schmocker (0.22 MB)
Veränderungen auf der Geschäftsstelle
Im Team der Geschäftsstelle von AvenirSocial kommt es zu einigen Veränderungen. Yvonne Ryf, Mitarbeiterin Administration, verlässt nach elf Jahren den Verband. Auch Jelena Ristic, ebenfalls in der Administration tätig, hat sich entschlossen, beruflich neue Wege zu gehen. Beide sind noch bis Ende Juni bei uns tätig. Wir danken Yvonne und Jelena ganz herzlich für den grossen Einsatz in diesem arbeitsintensiven Bereich und wünschen ihnen alles Gute.

Darius Portmann (bisher 80, neu 60%) ist seit Anfang April zuständig für die Geschäftsleitungen der Sektionen Zürich und Zentralschweiz sowie für die Lohnberatungen. Den bisher von ihm betreuten Bereich Kommunikation hat Ursula Binggeli (bisher 20, neu 40 %) übernommen, zusätzlich zu ihrer Tätigkeit für SozialAktuell.