AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 04/13 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen
Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

25.04.13: Führung durchs Blinden- und Behindertenzentrum Bern und Mitgliederversammlung

Donnerstag, 25. April 2013, 16.00 bis 20.00 Uhr in Bern

16.00 bis 17.45 Uhr: Besuch Blinden- und Behindertenzentrum Bern
Führung in Gruppen & Referat von Susanna Wittwer, Vorsitz Geschäftsleitung „b-bern“:
„Aktuelle Herausforderungen an das Blinden- und Behindertenzentrum
Bern und mögliche Lösungen: Arbeitsintegration und demographische Entwicklung (Alter/Mehrfachbehinderung).“


18.00 Uhr: Statuarische Geschäfte von AvenirSocial Sektion Bern
ab ca. 19.30 Apéro
Wir danken für Ihre Anmeldung bis am 14. April 2013.
Interessierte sind herzlich willkommen, als Gäste teilzunehmen.

20'000 auf dem Bundesplatz: Merci! Bitte um Mithilfe in der nächste Etappe: Juni-Session
20'000 Demonstrierende haben am 16. März 2013 auf dem Bundesplatz ein unübersehbares Zeichen gesetzt: STOPP Abbau! Herzlichen Dank für's zahlreiche Erscheinen, die Mithilfe vor Ort und für dieses klare Signal! Zu Fotos und Kurzbericht.
Schon im Juni geht die politische Debatte in die nächste Runde. Wären Sie bereit, im Rahmen Ihrer Möglichkeiten aktiv mitzuwirken, um den Sozialbereich öffentlich besser sichtbar zu machen, z.B. mittels planbaren Leser/innenbriefen, online-Kommentaren oder anderen Aktivitäten? Ihre Herausforderungen im Berufsalltag und Ihre Anliegen für die Zukunft sind sehr gefragt in den Medien. Ja? Bitte melden Sie sich per E-Mail oder Telefon. Gerne unterstützen wir Sie bei Bedarf an einer Abendsitzung (nach Vereinbarung) mit Tipps, Mustern und Ideen.

Ausschreibung Sozialpreis 2013: bis 31. Mai 2013
Bis am 31. Mai 2013 nehmen wir Vorschläge zur Nomination für den Sozialpreis 2013 entgegen. Vorschlagen können sowohl Dritte wie auch Personen oder Einrichtungen selber.
Alle zwei Jahre schreiben wir unseren Sozialpreis aus. Wir freuen uns sehr, wenn Sie uns Personen oder Einrichtungen zur Nominierung vorschlagen, die mit einem Projekt oder ihrem Handeln innovativ zur Weiterentwicklung des Berufsstandes oder / und zur Verbesserung der individuellen Lebensqualität der Klientinnen und Klienten Sozialer Arbeit beitragen. Zum Formular und mehr Informationen.

Eigenes Büro/Sitzungszimmer mit Plakat verschönern?
Für die Kundgebung vom 16. März 2013 haben wir drei verschiedene Plakate mit unseren Hauptanliegen gedruckt. Möchten Sie diesen Anliegen einen prominenten Platz im Arbeitsalltag verschaffen und gleichzeitig Ihr Büro, den Korridor oder Ihr Sitzungszimmer verschönern? Die Plakate können zum Selbstkostenpreis über unsere Geschäftsstelle bezogen werden. Zu Bildern und Details.

20. Juni 2013: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Donnerstag, 20.06.13, 16.00 Uhr, Klinik Bethesda in Tschugg: Institutionsführung

Matthias Hagnauer führt uns durch die Klinik Bethesda in Tschugg und stellt uns insbesondere das Wohnheim Jolimont vor. Nähere Infos und Anmeldungen für dieses SP-Quartalstreffen.

HF-Studiengebühren auf Fr. 750.- pro Semester begrenzen
In der Vernehmlassung des kantonale Gesetzes über die Berufsbildung, die Weiterbildung und die Berufsberatung beantragen wir, die Studiengebühren der Ausbildungsgänge Kindererziehung HF und Sozialpädagogik HF analog zum Gesundheitsbereich auf max. Fr. 750.- pro Semester zu begrenzen. Unsere Stellungnahme im Detail.

Wohin wende ich mich bei Verdacht auf Missbrauch oder Misshandlung?
Was kann ich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter präventiv tun?
Was kann ich als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter tun bei Verdacht auf Missbrauch, Misshandlung oder falschen oder schlechten Behandlungen?

AvenirSocial Sektion Bern empfiehlt, die Vorgesetzten, die Polizei sowie die Aufsichtsbehörde zu benachrichtigen wenn Gewissheit oder ein erhärteter Verdacht auf Missbrauch oder Misshandlung besteht.
Besteht kein erhärteter Verdacht, jedoch eine vage Vermutung oder ein zukünftiges Risiko, empfehlen wir, sich je nach Situation von Expert/innen einer Fachstelle und/oder von der Aufsichtsstelle beraten zu lassen. Mehr Informationen.

Von direkten Konfrontationen raten wir klar ab. Lassen Sie sich zum Vorgehen beraten, um allfällige Opfer (oder falsch angeschuldigte Personen) bestmöglich zu schützen sowie strafrechtliche oder aufsichtsrechtliche Untersuchungen bestmöglich zu unterstützen. Gerne unterstützen wir unsere Mitglieder.

AvenirSocial hat gemeinsam mit elf weiteren Verbänden die Charta zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch, Misshandlung und weitere Formen der Integritätsverletzung erarbeitet.
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Neu an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik HfH: CAS Gerontologie in der Sozial- und Heilpädagogik


Arbeiten Sie mit älteren Erwachsenen mit Behinderung? Ist das Älterwerden von Bewohnerinnen und Bewohnern ein wichtiges Thema in Ihrer Institution? Der neue Zertifikatslehrgang wendet sich an Institutions- und Bereichsleitende, Wohngruppenleitungen, Betreuerinnen und Betreuer.

  • Beginn: November 2013
  • Informationsveranstaltungen: 11.3.2013 von 16.30-17.45 und 5.6.2013 18.30-19.30 an der HfH
  • Anmeldeschluss: 15. September 2013

Detailprogramm und Anmeldung
Missbrauchsfall im Kanton Bern: AvenirSocial nimmt Stellung
AvenirSocial - Soziale Arbeit Schweiz - ist zutiefst bestürzt über den am 12. März publik gewordenen Fall von sexuellem Missbrauch durch einen Schulsozialarbeiter. Der Verband engagiert sich für eine hohe Professionalität der Sozialen Arbeit und setzt sich für die Einführung eines auf Bundesebene geregelten Berufsregisters ein. Die Schulgemeinden sind aufgefordert, ihre Präventionsmassnahmen weiter zu verstärken. AvenirSocial hat die 2011 veröffentlichte Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen miterarbeitet.
Betriebliche Sozialarbeit als Beitrag zur Prävention von Gewalt
Als niederschwellig zugängliche Anlaufstellen können betriebliche Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter Angestellten bei Problemen Rat und Unterstützung bieten. AvenirSocial - Soziale Arbeit Schweiz - möchte möglichst viele Arbeitgeber auf diese Möglichkeit aufmerksam machen. Schreckliche Ereignisse wie der Amoklauf in einem Holzverarbeitungsunternehmen in Menznau LU Ende Februar erschüttern uns zutiefst und hinterlassen uns fassungslos. Als Vertreterinnen und Vertreter der Sozialen Arbeit sehen wir uns daneben aber auch vor professionelle Fragen gestellt: Wie kann solchen Dramen vorgebeugt werden, und welchen Beitrag kann die Soziale Arbeit hier leisten?
Delegiertenversammlung
Die diesjährige Delegiertenversammlung findet am 28. Juni 2013 in Bern statt. Auch dieses Jahr werden wir ein attraktives Programm anbieten. Am Vormittag werden Beat Schmocker und Stéphane Beuchat interaktiv mit den Delegierten und Interessierten das Thema „Aufträge und Verantwortungsbereiche der Sozialen Arbeit“ bearbeiten. Gemeinsam wird das theoretische Modell, auf dem die Grundlagendokumente von AvenirSocial basieren, reflektiert. Im Zentrum steht die Frage nach den handlungsbezogenen Auswirkungen des Modells auf die Profession und die Praxis der Sozialen Arbeit.

Wir freuen uns, Sie an der Delegiertenversammlung zu begrüssen. Reservieren Sie sich bereits heute den 28. Juni 2013.
Tagung Schulsozialarbeit: Erfolgreich zusammenarbeiten!
Nationale Fachtagung: Mittwoch, 22. Mai 2013, Luzern

An vielen Tagungen und Fachveranstaltungen sind Berufsgruppen jeweils unter sich. Die Fachtagung der drei Verbände SSAV, AvenirSocial und VSLCH hat zum Ziel, die Käseglocke zu heben und mit den beiden verschiedenen Berufsgruppen eine Basis für gelingende Zusammenarbeit zu entwickeln.

In einer gemeinsam erarbeiteten Charta sollen Grundlagen für eine gelingende und erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Professionen festgehalten werden.
Konsultationstag zu den Sanktionen in der Sozialhilfe
AvenirSocial will anhand von Positionierungen - in berufsethischen und zugleich politisch, wie praktisch besonders komplexen bis widersprüchlichen Bereichen - den SozialarbeiterInnen Empfehlungen für ihr professionelles Mandat und Handeln aufzeigen. AvenirSocial setzt sich kritisch mit den Sanktionen in der Sozialhilfe auseinander und hat Fachexperten, Fachhochschulen und die SKOS Ende März 2013 zu einem Konsultationstag eingeladen. In der SozialAktuell Ausgabe vom Mai werden wir einen ausführlichen Bericht publizieren.

Dass Diskrepanzen und entsprechende Dilemmata zwischen Berufskodex, nationaler Gesetzgebung, SKOS-Richtlinien und der Realität auftreten können, ist voraussehbar und gehört sowohl zum Alltag der Politik als auch der Praxis Sozialer Arbeit. Das Tripelmandat der Sozialen Arbeit impliziert eine kritische Beurteilung nationaler Gesetzgebungen und fordert, dass die SozialarbeiterInnen die Menschenrechte in ihre Arbeit bzw. Fallbeurteilungen einbeziehen müssen, was zu Widersprüchen und Dilemmata führen kann. Damit hat die Soziale Arbeit nicht nur ein wichtiges Handlungsinstrument zur Verfügung. Sie hat auch eine weitergehende Verpflichtung, sich mit wissenschaftlich begründeter Fachpolitik in öffentliche Diskurse und Politiken einzumischen und diese mitzugestalten. AvenirSocial wird den Konsultationstag als Echoraum nutzen und die Ergebnisse in die Positionierung einfliessen lassen.