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Referate und Bericht zu "Neues EKS & Erwachsene mit geistiger Behinderung"

Vorstandsmitglied Sonja Bieri freute sich sehr, über 120 Fachpersonen, Angehörige und Institutionsleiter/innen am 23. Oktober 2012 im Hotel Bern zu begrüssen. Der Informationsbedarf zu den grundlegenden Änderungen im neuen Erwachsenenschutzrecht und den praktischen Auswirkungen ab dem 1.1.2013 war gross.

Empfehlenswerte Publikationen (Direktlink):
"So viel Schutz wie ich brauche" von insieme Schweiz.
"Kindes- und Erwachsenenschutzrecht." Broschüre von Curaviva & Insos.

Frau Sidler, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Kantonalen Jugendamt, orientierte über die Organisation, Zuständigkeiten und Aufgabenteilung der neuen Behörden KESB und über die Übergangsbestimmungen. Das neue Erwachsenenschutzrecht soll insbesondere das Selbstbestimmungsrecht fördern, die Solidarität in der Familie stärken und den Staat entlasten und urteilsunfähige Personen in Wohn- und Pflegeeinrichtungen besser schützen.

Alle drei Referent/innen betonten, wie bedeutsam es ist, dass die Errichtung von Massnahmen nicht mehr publiziert wird: der Schutz vor Diskriminierung ist wichtiger.

Frau J. Sidler, Kantonales Jugendamt
Frau Schönbächler, Co-Geschäftsführerin insieme Schweiz, zeigte auf, welche Chancen die Beistandschaften nach Mass für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen bieten: "So viel Schutz und Unterstützung wie nötig - aber nicht mehr!"

Besonders betont sie, dass es neu möglich ist, punktuelle Einschränkungen vorzusehen. Neu kann nur ein Teil der Selbstbestimmung (anstatt ein ganzer Bereich) eingeschränkt werden, z.B. betreffend Finanzen nur die Verwaltung des Vermögens, oder nur ein Teil des Einkommens. Die Massnahmen sollen dem Prinzip folgen: nur dort Einschränkungen machen, wo sich die Person sonst selber schadet.
Herr Bickel, INSOS Schweiz, informierte detailliert über die Auswirkungen des neuen Rechts auf die Betreuung von urteilsunfähigen Personen in Institutionen. Zahlreiche Abwägungen, Prüfungen und Entscheidungen sind inbesondere bei der Vertretung im Fall von medizinischen Massnahmen und bei bewegungseinschränkenden Massnahmen zu beachten, siehe untenstehende Dokumente.
Die Präsentationen:
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (KJA J. Sidler Neues KES: Umsetzung im Kanton Bern - document, 0.25 MB)   KJA J. Sidler Neues KES: Umsetzung im Kanton Bern (0.25 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (insieme C. Schönbächler: Von der Vormundschaft zum Erwachsenenschutz - document, 0.87 MB)   insieme C. Schönbächler: Von der Vormundschaft zum Erwachsenenschutz (0.87 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (INSOS T. Bickel: Einführung - document, 84 KB)   INSOS T. Bickel: Einführung (84 KB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (INSOS T. Bickel: Neue Behörden - document, 0.40 MB)   INSOS T. Bickel: Neue Behörden (0.40 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (INSOS T. Bickel: Vertiefung - document, 0.34 MB)   INSOS T. Bickel: Vertiefung (0.34 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (INSOS T. Bickel: Übersicht bewegungseinschränkende Massnahmen - document, 34 KB)   INSOS T. Bickel: Übersicht bewegungseinschränkende Massnahmen (34 KB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (INSOS T. Bickel: Ablauf bewegungseinschränkende Massnahmen - document, 0.90 MB)   INSOS T. Bickel: Ablauf bewegungseinschränkende Massnahmen (0.90 MB)