AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 07/12 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Die Geschäftsstelle der Sektion Bern ist vom 4. September 2012 bis zum 23. September 2012 ferienhalber geschlossen. Ab Montag, 24. September sind wir wieder wie üblich für Sie da: Montag 9-12 und 14-17 Uhr, Freitag 9-12 Uhr.
Mitglieder erhalten in der Ferienzeit unsere schriftlichen Lohnempfehlungen sowie Unterlagen zu Rechtsberatung bei der Geschäftsstelle Schweiz: info(at)avenirsocial.ch oder 031 380 83 00. Danke für Ihr Verständnis.

17. Oktober 2012: Standaktion "Auswege aus der Armut"
Der 17. Oktober ist der UNO-Welttag zur Überwindung von Armut. Im Kanton Bern werden immer mehr Menschen ärmer. Es gibt Auswege aus der Armut.
Am Mittwoch, 17. Oktober 2012 organisieren wir mit Unterstützung von KABBA, GMS und dem SAH Bern auf dem Kornhausplatz in Bern eine Standaktion von 14 Uhr bis 18 Uhr. Ziel: Wir machen für Passant/innen sichtbar, was in einem Sozialhilfebudget (nicht) Platz hat und zeigen Auswege aus der Armut auf.
Wer Interesse und Zeit hat, an der Standaktion etwa zwei Stunden mitzuhelfen, ist herzlich eingeladen, sich hier einzutragen.

JA zu fairen Steuern am 23. September: Bitte Leserbriefe schreiben, merci!
Dem Kanton Bern geht das Geld aus - wegen kurzsichtigen Steuersenkungen. Noch drastischere Sparmassnahmen sind angekündigt. Auch die Löhne sollen weiter stagnieren, obwohl grosser Nachholbedarf besteht. Am 23. September können wir die Abwärtsspirale stoppen, wenn wir ein klares Ja zu fairen Steuern erreichen:

Ja zur Initiative "Faire Steuern - für Familien"

Unfaire Steuersenkungen rückgängig machen, Familien entlasten. WICHTIG: bei Stichfrage Kreuz für Volksinitiative.

Motorfahrzeugsteuern: Nein zum Volksvorschlag, Ja zur Vorlage des Grossen Rates

WICHTIG: bei Stichfrage Kreuz für Vorlage des Grossen Rates.

Bitte überzeugt auch eure Nachbarn und Verwandten und schreibt Leserbriefe, danke!

Muster und Tipps für Online-Beiträge oder Leserbriefe zum Motto "Ich zahle gerne faire Steuern für..."

15. Oktober 2012: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen

Montag, 15.10.12, 16.00 Uhr, Subjektfinanzierung: Bedarfsermittlung und Qualitätsfragen

Marc Wegmüller lädt herzlich ins PTA-Wohnheim in La Neuveville ein. Er ist Vorstandsmitglied von AvenirSocial Sektion Bern und vertritt unsere Sektion in der Begleitgruppe des ALBA zur Umsetzung der Subjektfinanzierung im Kanton Bern. Er wird in die Themen “das Verfahren zur individuellen Bedarfsermittlung” und “Fragen zur Qualität (und Qualifikation) der Leistungserbringenden” einführen und ist sehr interessiert an euren Überlegungen und Diskussionsbeiträgen. Informationen zur Institution: www.pta-wohnheim.ch

Anmeldungen für dieses SP-Quartalstreffen bitte bis am 10. Oktober 2012 per Mail an Michel Cron: macron at bluewin.ch , merci!

Ergänzungsleistungen für Familien: Rundmail an Kantonsparlamentarier/innen
"Sehr geehrte Damen Grossrätinnen, sehr geehrte Herren Grossräte
Unser Berufsverband AvenirSocial Sektion Bern bittet Sie freundlich, die parlamentarische Initiative Ihres Ratskollegen Daniel Steiner-Brütsch vorläufig zu unterstützen. Dadurch ermöglichen Sie,...


Teilrevision Lehreranstellungs- und Personalgesetz: Antwort auf Initiative "Faire Löhne"
Der Regierungsrat hat erkannt, dass die massiven Lohnrückstände bei Lehrkräften und Kantonspersonal problematisch sind. Die Teilrevision ist wichtig und stärkt den zukünftigen Stufenanstieg. Sie ist aber nicht genügend, insbesondere nicht für subventionierte Institutionen, die öffentliche Aufgaben erfüllen. Zudem braucht es eine verbindliche Verpflichtung, damit die nötigen Gelder für "Aufholmassnahmen" tatsächlich im Budget eingeplant werden. Zu unserer Stellungnahme im Wortlaut.

Wahlen in Gemeindeparlamente: Angebot Empfehlungen für Mitglieder
In einigen Städten und grösseren Gemeinden stehen Parlamentswahlen an.
Neu bieten wir unseren kandidierenden Mitgliedern auch auf Gemeindeebene die Möglichkeit, sich via unseren monatlichen Newsletter zur Wahl empfehlen zu lassen.

Interessierte Kandidat/innen senden uns bitte bis am 27. September 2012:
1) Name, Vorname, Partei, Gemeinde
2) Ein Satz: wofür engagiere ich im Parlament
3) Link zur eigenen Webseite
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Kollektivrabatte für AvenirSocial-Mitglieder bei Krankenversicherungen
Wählen Sie aus den AvenirSocial-Kollektivvertragspartnern EGK, Helsana, Sanitas, Sympany und Visana den für Sie passenden Versicherer aus. Sie und Ihre Familienangehörigen profitieren von einem Kollektivrabatt von bis zu 15% auf den meisten Zusatzversicherungen. Damit können Sie jährlich einige Hundert Franken Prämien einsparen. Sind Sie bereits bei einer dieser Krankenkassen versichert, können Sie den Übertritt in die günstigere Kollektivversicherung mit identischen Leistungen verlangen. Vertragsdetails wie Vertragsnummern und Alterslimiten finden Sie auf unserer Homepage im Antragsformular zum Ausdrucken.

Offerte beantragen: www.avenirsocial.ch/de/offerte
Nationale Tagung 2012 von AvenirSocial: Melden Sie sich an!
AvenirSocial organisiert in Kooperation mit der FHNW eine nationale Tagung zum Thema: Was ist gute Soziale Arbeit? Qualität aus verschiedenen Perspektiven.

Die Tagung wird die Qualität in der Sozialen Arbeit aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Am Vormittag werden wir anhand von drei Leitfragen die kommenden Herausforderungen im wissenschaftlichen, praxisorientierten und politischen Kontext diskutieren. HauptreferentInnen sind Mechthild Seithe (Autorin „Schwarzbuch der Sozialen Arbeit“), Christian Levrat (SP Präsident) und Daniel Gredig (Leiter Masterstudium FHNW).

Am Nachmittag finden Gruppendiskussionen zu arbeitsfeldspezifischen Themen statt. Zum Abschluss greift das Podium die Qualität aus der Perspektive der Betroffenen auf.

Information und Anmeldung: www.avenirsocial.ch/de/tagung
Austausch mit Armutsbetroffenen
AvenirSocial, Liste13 gegen Armut und Ausgrenzung, IG-Sozialhilfe und ATD Vierte Welt organisierten einen Austauschtag mit Armutsbetroffenen unter dem Arbeitstitel: „Menschen in Armut ergreifen das Wort – Jede Stimme ist wichtig!“ Im Zentrum stand die Themensammlung für den vom Bund einberufenen Runden Tisch, der am 19. November 2012 stattfinden wird.

Anwesend waren 80 Armutsbetroffene aus der ganzen Schweiz sowie mehrere Gäste wie z.B. VertreterInnen des Bundesamtes für Sozialversicherungen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Stéphane Beuchat, dem stv. Geschäftsleiter von AvenirSocial. Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung vom Bundesamt für Sozialversicherungen.

Eine wirksame Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung ist nur möglich, wenn die direkt von Armut betroffenen Menschen einbezogen werden. «Sprecht mit uns, nicht über uns – wir bestimmen und gestalten mit». Leider hat sich für Armutsbetroffenen in der Schweiz bisher nichts geändert. Der Spardruck im Sozialwesen ist weiter gestiegen.

Die positiven Rückmeldungen zur Veranstaltung sind Ansporn genug, uns weiter für die Anliegen der Armutsbetroffenen einzusetzen.

In den Cahiers kommen Armutsbetroffene zu Wort: www.avenirsocial.ch/de/p42011687.html
Urteilsberatung des Bundesgerichts zum Berner Sozialhilfegesetz
AvenirSocial hat gemeinsam mit den Demokratischen Juristinnen und Juristen Bern, dem Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen, der Partei der Arbeit des Kantons Bern sowie der Grünen Partei Bern am 19. Dezember 2011 Beschwerde beim Bundesgericht gegen das revidierte Sozialhilfegesetz des Kantons Bern eingereicht. Die beschwerdeführenden Parteien rügen, dass die neuen Gesetzesbestimmungen zu den Generalvollmachten und Auskunftspflichten die Bundesverfassung verletzen. Dass Betroffene nur noch Sozialhilfe beziehen können, wenn Sie den Behörden eine Generalvollmacht zur Informationsbeschaffung erteilen, ist ein nicht verfassungskonformer Eingriff in die Privatsphäre.

Am 4. September 2012, 9:30 Uhr, wird die öffentliche Urteilsberatung beim Bundesgericht in Luzern stattfinden (nicht zu verwechseln mit der Urteilseröffnung).
AvenirSocial kritisiert Verschärfungen des Asylgesetzes
Die vom Nationalrat beschlossenen Änderungen des Asylgesetztes sind scharf zu kritisieren. Wir sehen in den vom Erstrat beschlossenen Verschärfungen eine populistische Antwort auf anstehende Probleme im Asylwesen. Aus unserer Sicht werden die Herausforderungen im Asylwesen nicht mit repressiven Mitteln erreicht.
AvenirSocial und die nationale Menschenrechtspolitik
AvenirSocial nahm am NGO-Treffen «Ein Jahr Schweizerisches Kompetenzzentrum für Menschenrechte: Bilanz aus der Sicht der Zivilgesellschaft» vom 24. August 2012 in Bern teil. Rund 40 NGOs diskutierten die Ausrichtung und die aus ihrer Sicht prioritären Themen für das Schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR). Nach einem einleitenden Referat von Herrn Prof. Walter Kälin (Direktor SKMR) wurden Erfahrungen und Erwartungen ausgetauscht. Intensiv diskutiert wurde die Frage, was die NGOs dazu beitragen können, dass sich das SKMR nach der fünfjährigen Pilotphase in eine unabhängige Menschenrechtsinstitution gemäss „Pariser Prinzipien“ verwandelt. AvenirSocial nahm die Gelegenheit wahr, für die Soziale Arbeit und die Sozialrechte in der Schweiz Stellung zu beziehen und knüpfte interessante Kontakte zu anderen Organisationen und Behördenmitgliedern.
Forum Familienberatung und Forum Schulsozialarbeit sind online
Neu finden Sie im Mitgliederbereich auf unserer Webseite das Forum Familienberatung sowie das Forum Schulsozialarbeit. Die arbeitsfeldspezifischen Foren dienen der Beantwortung arbeitsfeldspezifischer Fragen sowie dem Fachaustausch unter Berufskolleginnen und -kollegen. Moderiert wird das Forum Familienarbeit von Martin Grau und das Forum Schulsozialarbeit von Christian Schneider.

Zu den Foren: www.avenirsocial.ch/de/login
SozialAktuell sucht Selbständige!
Die Fachzeitschrift SozialAktuell bringt in ihrer Dezemberausgabe einen Bericht zum Thema Selbständigkeit in der Sozialen Arbeit. Zu diesem Zweck suchen wir Selbständige, die zu den Freuden und Leiden selbständiger Tätigkeit in den verschiedenen Fachgebieten der Sozialen Arbeit Auskunft geben können. Interessierte melden sich bitte bei der Autorin des Beitrags: , Tel. 044 241 83 63. Danke!