AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 04/12 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Stipendien statt Sozialhilfe: Handlungsbedarf im Kanton Bern
Seit August 2006 gilt im Kanton Bern das totalrevidierte Stipendiengesetz, bzw. Gesetz über die Ausbildungsbeiträge (ABG). Leider hat sich unsere Prognose bestätigt, dass die Stipendienberechnung neu zu tief angesetzt ist und die Existenzsicherung (oft) nicht gewährleistet.

Handlungsbedarf besteht heute auf zwei Ebenen:
1. Stipendien sollen die Existenz der Auszubildenden sichern und auch der unteren Mittelklasse zugänglich sein.
2. Stipendien sollen Anspruchsberechtigten den Gang zum Sozialdienst ersparen.
Mehr hierzu.

Empfehlung Neueinstufung für Sozialpädagog/innen in Ausbildung
In den letzten Jahren gab es in den Arbeitsfeldern der Sozialpädagogik grosse Veränderungen aufgrund neuer Ausbildungen. Mit dem Lehrabschluss Fachperson Betreuung gibt es im Bereich Behindertenbetreuung und Kinderbetreuung erstmals gesamtschweizerisch eine fachspezifische Ausbildung auf Sekundarstufe II.
Die aktuelle Einstufung von Sozialpädagog/innen in Ausbildung in die kantonalen Gehaltsklassen berücksichtigen die neuen fachspezifischen Ausbildungen nicht. Zu unseren Empfehlungen.

28. Juni 2012: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
Donnerstag, 28. Juni 2012, 16.00 - 18.00 Uhr, anschliessend Nachtessen.
In der Sensler Stiftung für Behinderte in Tafers. Katrin Jeckelmann wird die Einstimmung und den Start einer Fallbesprechung (Intervision) aus ihrem Praxisausbildnerin-Alltag übernehmen. Bitte bis am Donnerstag, 21. Juni 2012 bei ihr anmelden: katrin.jeckelmann at bluewin.ch
Infos zu den Treffen.

12. Juni 2012: «Menschenwürde – ein Luxus? Die Soziale Arbeit ist gefordert»
Fachtagung der IKAS und BKSE am Dienstag, 12. Juni 2012, 9-17 Uhr in Bern. Zwei Hauptreferate, Kurzspots, Workshop und Podium.
Die Begründung der Menschenwürde im Kontext des Sozialbereichs
Frau Prof. Eva Maria Belser, Universität Bern und Universität Freiburg

Gefährdung der Menschenwürde im aktuellen gesellschaftlichen Wandel.
Regula Heggli, Abteilung Grundlagen, Caritas Schweiz

Unter welchen Bedingungen wird den AdressatInnen der Sozialen Arbeit ein Leben in Würde ermöglicht? Kurzspots mit:
1. Avenir Social (Berufskodex): Stéphane Beuchat
2. BKSE: Martin von Känel
3. Rechtsberatungsstelle für Menschen in Not: Dominique Wetli
4. Gruppe für die Menschenwürde in der Sozialhilfe: Annie Ortelli
5. Politik: Blaise Kropf
6. Berner Fachhochschule Soziale Arbeit: Marianne Schwander

Zum Programm.
AvenirSocial beteiligt sich am Überprüfungsverfahren der Vereinten Nationen
Die Schweiz wird im November 2012 das allgemeine Überprüfungsverfahren (UPR) des UNO-Menschenrechtsrats zum zweiten Mal durchlaufen. Deshalb hatte sich im August 2011 eine Koalition aus 47 schweizerischen Organisationen gebildet, die dem Büro des Hochkommissariats für Menschenrechte am 23. April 2012 einen gemeinsamen NGO-Bericht vorlegte. AvenirSocial beteiligte sich aktiv am Bericht und fordert eine Empfehlung zu den Einstellungen der Sozialhilfe als Disziplinierungsmittel (Siehe Pkt. 40).

Der UPR-Bericht der Schweizer NGO-Koalition weist auf die wichtigsten Probleme bei der Verwirklichung der Menschenrechte in der Schweiz hin. Ausserdem wird an jene relevanten Empfehlungen des UPR-Verfahrens von 2008 erinnert, die noch nicht umgesetzt wurden.
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Stellungnahme zum Vorentwurf des Bundesgesetzes über die Weiterbildung
Der Vorentwurf zur Vernehmlassung steht teilweise im Widerspruch zu den von AvenirSocial definierten Zielen. Weiterbildung ist ein zentrales Element in einer Arbeitswelt, die sich ständig wandelt. Die qualitative Einordnung der zahlreichen Weiterbildungsangebote ist schwierig. Im Vorentwurf werden die Probleme der Information, der Qualitätsbewertung, der Transparenz und der Zugangsmöglichkeiten zu den Weiterbildungsangeboten nicht eingehend genug behandelt (Art. 6). In diesen Punkten muss das Gesetz treffender gestaltet werden.
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Vernehmlassung Rahmenlehrpläne Gemeinwesenarbeiter/in HF
Da der Bereich der soziokulturellen Animation fester Bestandteil der hiesigen Fachhochschulausbildung ist, brächte eine neue Ausbildung auf HF-Niveau mehr Nach- als Vorteile – vergleichbar mit dem Bereich der Sozialpädagogik, wo es mehrere Ausbildungsgänge mit sich überschneidenden Tätigkeitsfeldern gibt.
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Studienreise: Mit AvenirSocial Ghana entdecken
Seit 1990 ist das westafrikanische Ghana ein Partnerland von AvenirSocial. Der ghanaische Berufsverband der Sozialarbeitenden wird ideell und finanziell unterstützt in seinen Bestrebungen, der Sozialen Arbeit in Ghana mehr Gewicht zu geben. In Zusammenarbeit mit ACAPA Reisen kann AvenirSocial nun eine Gruppenreise nach Ghana anbieten. Datum: 27. Oktober bis 11. November 2012. Kosten: bei 20 Personen ab CHF 3340.–/bei 12 Personen ab CHF 3970.–. Bei kleineren Gruppen ergibt sich eine Preisanpassung. Inbegriffen sind sämtliche Flüge, 14 Übernachtungen in Mittelklassehotels mit Klimaanlage im Doppelzimmer (Einzelzimmer gegen Zuschlag), zwei Mahlzeiten pro Tag, die Rundreise inkl. Eintrittsgebühren, ghanaische und Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise.

Informationsabend: 29. Juni 2012. Anmeldeschluss: 31. Mai 2012.

Auskünfte zum Info-Abend sowie das detaillierte Reiseprogramm sind erhältlich bei: Daniela Duff, .

Die Buchung erfolgt individuell direkt bei AvenirSocial. Kontaktperson: Daniela Duff, , Tel. 078 815 48 71
Vormerken: Nationale Tagung von AvenirSocial „Was ist gute Soziale Arbeit? Qualität aus verschiedenen Perspektiven“
AvenirSocial organisiert in Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz am 2. November 2012 in Olten eine Tagung zum Thema „Was ist gute Soziale Arbeit?“. Die ReferentInnen werden die Qualität aus der praxisorientierten, der politischen sowie der wissenschaftlichen Perspektive betrachten. Als Hauptreferentin wird u.a. Frau Mechthild Seithe (Autorin „Schwarzbuch der Sozialen Arbeit“) referieren. Am Nachmittag finden Gruppendiskussionen zu arbeitsfeldspezifischen Themen statt. Auch die Klientinnen- und Klienten-Perspektive wird anhand einer Podiumsdiskussion einbezogen. Die Tagung wird in Kooperation mit sozialinfo.ch auch über twitter und facebook verfolgt werden können. Wir freuen uns bereits heute auf einen gelungenen Anlass!
Global Agenda for Social Work von IFSW
Im Rahmen des UN-Welttags der Sozialen Arbeit vom 26. März 2012 wurde bei den Vereinten Nationen in Genf die "Global Agenda for Social Work and Social Development" vorgestellt. Sie verpflichtet die Soziale Arbeit, die Ursachen von Unterdrückung und Ungleichheiten zu bekämpfen und sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Die "Global Agenda for Social Work and Social Development" stellt eine weltweite Handlungssichtlinie der Sozialen Arbeit für die Vereinten Nationen und andere Organisationen dar und wurde von über 3000 Akteuren aus der Sozialen Arbeit gestaltet. Nicht nur am UN-Sitz in Genf haben sich internationale Vertreter der Sozialen Arbeit getroffen, um das Dokument vorzustellen, sondern auch in anderen Metropolen der Welt. Zur selben Zeit fand in New York die offizielle Übergabe der Agenda an die UNO statt - ein Symbol für den Startschuss in ein neues Zeitalter der internationalen Sozialen Arbeit. Repräsentant der Global Agenda ist David N. Jones, der ehemalige Präsident von IFSW.
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Weiterbildungsveranstaltung: Wirksame psychosoziale Interventionen
Die zweite Jahrestagung des Vereins «CSWS - Clinical Social Work Switzerland» (Klinische Sozialarbeit Schweiz), welche in Kooperation mit AvenirSocial durchgeführt wird, widmet sich der wirksamen psychosozialen Intervention. Es werden die Voraussetzungen und Methoden zur wirksamen psychosozialen Intervention erläutert und diskutiert. Insbesondere wird die evidenzbasierte Praxis (EBP) und ihre Umsetzungsmöglichkeiten dargelegt.

Wann: 7. November 2012, 13:00 - 17:00 Uhr
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