AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 03/12 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Zu Gast im Multimondo in Biel
Jürg Walker, Geschäftsführer des MULTIMONDO, dem Bieler Integrationszentrum, ermöglichte den Mitgliedern der Sektion Bern zum Auftakt der Mitgliederversammlung 2012 einen Einblick in verschiedene Fenster und Etappen des MULTIMONDO. "Begegnung - Bildung - Beratung" ist das Motto der Aktivitäten. Ohne das Engagement der zahlreichen freiwillig tätigen Menschen aus verschiedensten Nationen wäre MULTIMONDO nicht möglich. Wir danken Jürg Walker herzlich für die Gastfreundschaft! Das MULTIMONDO freut sich über jede Spende.

Querdenken: Judith Giovannelli's Blick auf die Soziale Arbeit
Ein roter Faden in ihrem Leben sei auch ihr Hadern mit der Sozialen Arbeit gewesen, sagte Judith Giovannelli-Blocher im Rahmen ihrer Buchpräsentation an der Mitgliederversammlung der Sektion Bern. Querdenken gehöre zu ihr, ebenso der kritische Blick auf die Soziale Arbeit: mehr hierzu und zu den Biographien von Judith und Sergio Giovannelli-Blocher.

Mitgliederversammlung: statuarischer Teil
Olivier Grand, Geschäftsleiter von AvenirSocial Schweiz, gewährleistete die sprachliche Verständigung, herzlichen Dank! Ebenfalls besonders danken möchten wir unseren französischsprachigen und zweisprachigen Mitgliedern und Gästen, die unserer Einladung nach Biel gefolgt sind: Merci beaucoup!
Miriam Tröndle trat auf die Mitgliederversammlung 2012 aus dem Vorstand zurück, ihr Engagement wurde herzlich verdankt. Neu gewählt wurde Raffaela Walter. Die Sektion Bern wird weiterhin von drei SozialpädagogInnen und vier Sozialarbeiterinnen strategisch geführt. Nach dem üblichen Rück- und Ausblick in die Sektionsaktivitäten wurden zwei Geschäfte intensiver diskutiert, die der Vorstand Schweiz an der Delegiertenversammlung am 22. Juni 2012 zur Abstimmung vorlegen wird. Mitglieder erhalten nähere Informationen und das Protokoll der MV bei der Geschäftsstelle der Sektion Bern.

Jahresbericht 2011
Die Sektion Bern wächst, Prävention von Missbrauch, Prüfung der Verfassungsmässigkeit, kantonale Vormundschaftsbehörden, Behindertenbericht, "Faire Löhne", Ja zu Schulsozialarbeit, Sozialpreis 2011, "Sozialhilfe unter Druck: Wir mischen und ein!", "Selbstbestimmung und Behinderung" - das waren unsere thematischen Schwerpunkte im 2011. Auf 4 Seiten gibt unser Jahresbericht einen kompakten Überblick über unser Engagement. Gerne senden wir ihn auch per Post zu.

14. Fachtagung Tannenhof: Freitag, 4. Mai 2012
„Wird oder ist unsere Gesellschaft verrückt?“
Was bedeutet dies für unsere Energiepolitik? Volkswirtschaft? Völkerethik? Hunger und Elend? Der Begriff «verrückt» wird aus medizinischer Sicht sowie aus philosophischer und sprachlicher Sicht erläutert. Die eingeladenen Persönlichkeiten versprechen einen anregenden Nachmittag. Programm Fachtagung und Anmeldung.

Programm Fachtagung "Gelingende Kooperation in der Schulsozialarbeit"
Fachtagung am Donnerstag, 24. Mai 2012, 8.30 bis 16.30 Uhr in Bern.
Zweite Fachtagung der Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland.
Mit anderen Fachstellen und Institutionen am gleichen Fall zusammen zu arbeiten ist in der Schulsozialarbeit Alltag. Diese Kooperation kann beflügeln oder auch lähmen, sie ist jedoch unumgänglicher Bestandteil unseres Berufs. Anmeldungen bitte bis am 27. April 2012 mit Angaben gemäss Talon, siehe Programm.

Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer
In dieser Vernehmlassung geht es um die Integration von Ausländerinnen und Ausländern in die Schweizer Gesellschaft und demzufolge auch um die Gewährleistung und Anerkennung ihrer Rechte. Die darin enthaltenen Integrationsvereinbarungen, welche neu verpflichtend werden, lehnt AvenirSocial aus rechtstheoretischen und integrationspolitischen Gründen ab.

Die vier genannten Pfeiler zur Beurteilung einer "guten Integration" (Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung; Respektierung der grundlegenden Prinzipien der Bundesverfassung; die Fähigkeit, sich in einer Landessprache zu verständigen sowie der Wille zur Teilnahme am Wirtschaftsleben oder zum Erwerb von Bildung) geben aus unserer Sicht keine Garantie für eine kohärente und gleichmässige Praxis der kantonalen Bewilligungsbehörden. Ebenso sind die Integrationsforderungen nur an MigrantInnen gerichtet, die keine EU-/EFTA-StaatsbürgerInnen sind. Das führt zu Ungleichbehandlung verschiedener Ausländergruppen statt zu mehr Chancengleichheit.

Die Integrationspolitik soll aus der Sicht von AvenirSocial nicht zu einem Instrument der Migrationssteuerung und der Abwehr unerwünschter AusländerInnen werden.
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Mein Login
AvenirSocial hat den Mitgliederbereich "Mein Login" auf der Webseite www.avenirsocial.ch lanciert. Anhand von Kompetenzprofilen, die im Mitgliederbereich erfasst werden können, möchte AvenirSocial das im Verband vorhandene Fachwissen sammeln. Mitglieder können dadurch andere Mitglieder nach ihren Kompetenzen suchen und kontaktieren. Um ein detailliertes Bild des vorhanden Fachwissens zu erhalten, möchten wir Sie bitten, Ihr persönliches Kompetenzprofil hier auszufüllen: www.avenirsocial.ch/de/login

In den kommenden Monaten werden wir den Mitgliederbereich kontinuierlich ausbauen. Geplant sind arbeitsfeldspezifische Foren, die selbständige Administration der persönlichen Stammdaten sowie verbesserte Recherchemöglichkeiten.
Vormerken: Nationale Tagung von AvenirSocial am 2. November 2012
„Was ist gute Soziale Arbeit? Qualität aus verschiedenen Perspektiven“

AvenirSocial organisiert in Kooperation mit der Fachhochschule Nordwestschweiz am 2. November 2012 in Olten eine Tagung zum Thema „Was ist gute Soziale Arbeit?“. Die ReferentInnen werden die Qualität aus der praxisorientierten, der politischen sowie der wissenschaftlichen Perspektive betrachten. Als Hauptreferentin wird u.a. Frau Mechthild Seithe (Autorin „Schwarzbuch der Sozialen Arbeit“) referieren. Am Nachmittag finden Gruppendiskussionen zu arbeitsfeldspezifischen Themen statt. Auch die Klientinnen- und Klienten-Perspektive wird anhand einer Podiumsdiskussion einbezogen. Die Tagung wird in Kooperation mit sozialinfo.ch auch über Twitter und facebook verfolgt werden können. Wir freuen uns bereits heute auf einen gelungenen Anlass!