AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 01/12 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire


Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen. Hier können Sie den Newsletter persönlich abonnieren.

Offene Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit & Einfluss in der Politik“: Mittwoch, 29. Februar 2012, 18.30 Uhr
Wie im Dezember angekündigt, laden wir alle Interessierten ein zur Arbeitsgruppensitzung vom Mittwoch, 29. Februar 2012 zu „Öffentlichkeitsarbeit & Einfluss in der Politik". Sie dürfen die Einladung gerne interessierten Kolleginnen und Kollegen weiterleiten, bzw. sie persönlich einladen, an der Sitzung teilzunehmen. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Mittwoch, 29. Februar 2012, 18.30 bis 20.30 Uhr in Bern
AvenirSocial Sektion Bern, Seilerstrasse 27, 3011 Bern, Hochparterre
Nähere Informationen: siehe Massnahmen betreffend "Sozialhilfe unter Druck".

Auswirkungen Sozialhilfegesetz: Praxisänderungen wegen Bonus-Malus?
Das teilrevidierte Sozialhilfegesetz bringt in vielen Bereichen grundlegende Veränderungen mit sich. Zahlreiche Gesetzesänderungen können wir wegen Fehlanreizen nicht unterstützen, insbesondere das rein kostenorientierte Bonus-Malus-System, den 20% Selbstbehalt bei Kindertagesstätten und GWA sowie grundlegende Änderungen beim Datenschutz, die BürgerInnen zweiter Klasse schaffen. Siehe unsere Dokumentation zur Beschwerde beim Bundesgericht.

Fallen Ihnen Praxisänderungen von Sozialdiensten auf, die sich problematisch auswirken auf die Lebenssituation von Armutsbetroffenen? Z.B. Senkung der Mietzinslimiten, höhere administrative Hürden bei der Antragsstellung oder andere heikle Veränderungen? Dann bitten wir Sie, uns über diese Änderungen zu informieren. Wir werden uns für Verbesserungen engagieren. Ihre Informationen behandeln wir vertraulich.

Neu: Mindestquote für Fachpersonal in Einrichtungen für erwachsene Menschen mit einer Behinderung
Auf der Grundlage der Interkantonalen Vereinbarung für soziale Einrichtungen IVSE vom 29. Oktober 2010 setzt der Kanton Bern neu Mindestanforderungen an die Qualifikation des Fachpersonals: mindestens 50% der Angestellten der Wohnheime, betreuten kollektiven Wohnformen und Tagesstätten müssen diese erfüllen. Sie sind bis am 31. Dezember 2012 umzusetzen.

AvenirSocial Sektion Bern begrüsst die Festlegungen von Mindestquoten für qualifiziertes Fachpersonal. Die neuen Vorgaben sind ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings erachten wir die sehr weite Definition des Fachpersonals als zu offen und die Quote von 50% als zu tief angesetzt. Die Anrechnung von Angestellten in Ausbildung an die 50%-Quote ist fragwürdig.

Zu den kantonalen Vorgaben im Detail: Qualitätsanforderungen an das Fachpersonal.

Mitgliederversammlung: Donnerstag, 29. März 2012 in Biel
Wir freuen uns sehr, Sie an unsere Mitgliederversammlung in Biel einzuladen: 18.30 bis 21.00 Uhr. Interessierte sind als Gäste herzlich willkommen. Unsere Mitgliederversammlung führen wir dieses Jahr erstmals in Biel durch und begrüssen unsere französischsprachigen Mitglieder in ihrer Muttersprache. Wir sind zu Gast im MULTIMONDO, dem Bieler Integrationszentrum. Jürg Walker, Geschäftsführer, wird uns die Aufgaben und Aktivitäten des MULTIMONDO präsentieren.

Im zweiten Teil werden wir die üblichen statuarischen Geschäfte behandeln. Als Gast begrüssen wir Olivier Grand, Geschäftsleiter von AvenirSocial Schweiz. Er informiert insbesondere über die Positionierung von AvenirSocial in der Berufsbildung und die Mitwirkung von AvenirSocial in sozialpolitischen Themen. Anschliessend gibt es ein Apéro.

Unsere Mitglieder erhalten eine Einladung per Post und können eigene Anträge bis am Donnerstag, 23. Februar 2012 schriftlich bei der Sektion Bern einreichen.

14. Fachtagung Tannenhof: Freitag, 4. Mai 2012
„Wird oder ist unsere Gesellschaft verrückt?“
Was bedeutet dies für unsere Energiepolitik? Volkswirtschaft? Völkerethik? Hunger und Elend? Der Begriff «verrückt» wird aus medizinischer Sicht sowie aus philosophischer und sprachlicher Sicht erläutert. Die eingeladenen Persönlichkeiten versprechen einen anregenden Nachmittag. Programm Fachtagung und Anmeldung.

Vormerken: Fachtagung "Gelingende Kooperation in der Schulsozialarbeit"
Donnerstag, 24. Mai 2012, 8.30 bis 16.30 Uhr in Bern.
Zweite regionale Fachtagung der Fachgruppe Schulsozialarbeit AvenirSocial Espace Mittelland. Zum Flyer Vorankündigung Fachtagung SSA 2012.

«Menschenwürde – ein Luxus? Die Soziale Arbeit ist gefordert»
Fachtagung der IKAS und BKSE am Dienstag, 12. Juni 2012, 9-17 Uhr in Bern. Ziele der Veranstaltung, Programm und Anmeldung.

Soziale Arbeit und soziales Wohnen
Tagung zum World Social Work Day 2012

Zum Welttag der Sozialen Arbeit findet eine Tagung und eine Podiumsdiskussion zum Thema "Soziale Arbeit und soziales Wohnen" statt. Die Tagung nimmt das Thema breit auf (Soziale Arbeit, Sozialpolitik, Wohnungsbau und Stadtentwicklung) und bietet eine Plattform zur fachlichen Diskussion. Es sollen neue Netzwerke geknüpft und die Basis für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit geschaffen werden.

An der anschliessenden Podiumsdiskussion werden die Tagungsthemen diskutiert und Perspektiven aufgezeigt.

Mitglieder haben vergünstigten Zutritt zur Tagung.
Die an die Tagung anschliessende Podiumsdiskussion inkl. Apéro ist kostenlos.

Datum: Dienstag, 20. März 2012
Tagung: 9:00 -17:00 Uhr
Podium: 19:00 - 20.30 Uhr

Ort: Kornhaus Forum, Bern

Die Tagung findet in Kooperation mit der Berner Fachhochschule statt.
Update: Beschwerde Berner Sozialhilfegesetz
Der Antrag auf aufschiebende Wirkung des Berner Sozialhilfegesetzes wurde vom Bundesgericht abgewiesen. Das Bundesgericht begründet seinen Entscheid damit, dass einem Gesetz, welches sich an eine Vielzahl von Adressatinnen und Adressaten richtet, in der Regel keine aufschiebende Wirkung erteilt wird. Auch erkennt das Bundesgericht in den geltend gemachten rechtlichen Unsicherheiten keinen "besonderen Grund", der eine aufschiebende Wirkung rechtfertigen würde.
Volksinitiative "6 Wochen Ferien für alle"
Der wirtschaftliche Strukturwandel hat zu einer massiv höheren Arbeitsbelastung geführt. Die in der Schweiz durch Stress am Arbeitsplatz ausgelösten Kosten sind mit zehn Milliarden Franken pro Jahr zu beziffern.

Um der immer stärker werdenden Arbeitsbelastung Rechnung zu tragen, ist ein angepasstes Verhältnis zwischen Arbeit und Erholung dringend notwendig. Die Forderung nach mehr Ferien ist der richtige Weg. Denn nur durch Ferien ist eine kontinuierliche und vorbeugende Regeneration möglich. Zudem sind längere Ferien eine gerechte und tragbare Beteiligung der Arbeitnehmenden am Produktivitätsfortschritt der letzten zwanzig Jahre.

Die Initiative "6 Wochen Ferien für alle" ist eine moderne Antwort auf die kontinuierlich steigende Arbeitsbelastung.

AvenirSocial unterstützt die Volksinitiative, über die am 11. März 2012 abgestimmt wird.
Universal Periodic Review des UN-Menschenrechtsrates
Im Jahr 2008 wurde die Schweiz dem Überprüfungsverfahren des UNO-Menschenrechtsrats Universal Periodic Review (UPR) unterzogen.

Um die aus dem Verfahren resultierenden Empfehlungen an die Schweiz umzusetzen, organisierte das schweizerische Kompetenzzentrum für Menschenrechte (SKMR) und die Politische Abteilung IV des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ein Seminar. AvenirSocial hat sich am Seminar beteiligt und nutzte die Gelegenheit zur Vernetzung und zur Vertretung der Anliegen der Sozialen Arbeit.

AvenirSocial wird sich 2012 auch am zweiten UPR-Verfahren zur Schweiz beteiligen.
Weiterbildungsreise nach Kosovo
Die Weiterbildungsreise ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit den transnationalen Migrationsprozessen zwischen Kosova und der Schweiz. Ziel der Reiste ist es, die Menschen aus Kosova, die hier in der Schweiz leben, besser zu verstehen und dadurch gezielter unterstützen zu können.

Die Weiterbildungsreise richtet sich an Berufskolleginnen und –kollegen, die mit Menschen aus Kosova arbeiten.

Organisiert wird die Reise von der Berner Fachhochschule.

Reisedatum: 23. bis 29. September 2012

Infoveranstaltung:
29. März 2012, 18:00 Uhr
Fachhochschule Bern, Hallerstrasse 8, Bern