AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 04/11 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Referendum Sozialhilfegesetz: bitte alle Unterschriften - insbesondere auch nur teilweise ausgefüllte Bogen und Karten - so schnell wie möglich, spätestens bis 10. Mai an das Referendumskomitee Sozialhilfegesetz, Postfach 6950, 3001 Bern zurückzusenden. Die Frist für das Referendum gegen die Abschaffung des Datenschutz im Sozialhilfegesetz läuft noch bis 24. Mai 2011.

Aktive Sammler/innen sind nach wie vor gesucht. Nächste Gelegenheiten:
  • Samstag, 30. April: 14 Uhr: Bärenplatz Bern + Rathausplatz in Thun (1. Mai-Feier)
  • Sonntag, 1. Mai: 16 Uhr: Kramgasse Bern + Sammeln in Thun (1. Mai-Feier)
  • Samstag, 14. Mai: 16 Uhr: An der Strecke des Grand Prix, 6 Standorte
  • Samstag, 14. Mai: 16-18 Uhr: Abstimmungslokale in Bern, Ostermundigen und Köniz
  • Sonntag, 15. Mai: 10-12 Uhr: Abstimmungslokale in Bern, Ostermundigen und Köniz
Nähere Informationen und Kontaktangaben.

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen oder am Schwarzen Brett aufhängen.

Ab Juni 2011 in neuer Form: Soziallunch Oberaargau
Neu findet der monatliche Soziallunch in Oberaargau alternierend im Restaurant Bären, Langenthal oder in einer sozialen Institution unserer Region statt. Wie bisher jeden ersten Donnerstag im Monat.
Bis am 15. Juni 2011: Vorschläge für den Sozialpreis einreichen
Für den Sozialpreis AvenirSocial Sektion Bern 2011 können Sie bis am 15. Juni 2011 Vorschläge einreichen. Der Preis wird alle 2 Jahre verliehen.
Der Berufsverband AvenirSocial Sektion Bern verleiht den Sozialpreis im Kanton Bern an innovative Projekte oder für besonderes Engagement. Honoriert werden soll der Mut, auf neue Art die soziale Zukunft zu gestalten. Besonders vielversprechende Antworten auf aktuelle soziale Herausforderungen sollen zur Nachahmung anregen und ermutigen, eigene innovative Ideen umzusetzen.
Initiative für faire Löhne im Kanton Bern ist lanciert: mithelfen bei der Unterschriftensammlung
AvenirSocial Sektion Bern unterstützt die Lohninitiative, die am 27. April 2011 von den Personalverbände VPOD, BSPV und LEBE lanciert wurde. Die Lohninitiative fordert, dass das kantonale Lohnsystem gemäss der ursprünglichen Konzeption umgesetzt wird und bei guten Arbeitsleistungen ein jährlicher Lohnstufenaufstieg gewährleistet ist: Faire Löhne für gute Arbeit sollen wieder Realität werden.

Zu den Unterschriftenbogen. Helfen Sie mit, damit erfahrene Mitarbeitende wieder mit einem anständigen Lohnstufenaufstieg rechnen können. Das Leistungslohnsystem des Kantons Bern braucht eine Ergänzung.
Stadt Bern: am 15. Mai 2011 JA zur Kita-Initiative
Am 15. Mai 2011 einscheiden Stimmberechtigte der Stadt Bern über das zukünftige System bei der Finanzierung der Kindertagesstätten. AvenirSocial Sektion Bern empfiehlt ein JA für die Kita-Initiative, damit professionelle Kinderbetreuung auch für Familien mit bescheidenen Einkommen zugänglich bleibt.
Weitere Informationen: www.kita-initiative.ch
Montag, 16. Mai 2011, 18.30 : Einladung zur Diskussion des neuen Behindertenbericht
Im kantonalen Behindertenbericht werden die tragenden Säulen der zukünftigen Angebote im Kanton Bern festgehalten und bestimmt den Rahmen für die Gesetzgebung. Der Bericht wird dem Grossen Rat vorgelegt werden. Vorher kann unser Berufsverband Stellung beziehen.
Dienstag, 7. Juni 2011: Einladung zur Diskussion der revidierten Sozialhilfeverordnung SHV
In der Sozialhilfeverordnung werden Änderungen des Sozialhilfegesetzes präzisiert. Zentrale Themen der Konsultation: Umschreibung der Aufgaben des Fachpersonals der Sozialdienste, Definition von Härtefällen (betreffend Rückerstattungspflicht), Anforderungsprofil für Sozialinspektoren und Inhalt des Auftrags, Besoldungspauschalen, Definition Fachpersonal, Stellenbemessung Administrativstellen sowie Defintion der Faktoren des Bonus/Malus-Systems.
Stellungnahme zur Konsultation der ASIV-Verordnung
In der Verordnung über die Angebote zu Sozialen Integration ASIV werden wichtige Vorgaben für die Qualität und Finanzierung der Kindertagesstätten und der offenen Kinder- und Jugendarbeit festgelegt. Das neue Finanzierungsmodell können wir nicht unterstützen. Die Anforderungen an die Qualifikation des Fachpersonals sind klar nicht ausreichend.
Unterstützung für NationalratskandidatInnen
Allen unseren Mitgliedern, die für den Nationalrat kandidieren, bieten wir Unterstützung im Wahlkampf an: ein Portrait auf unserer Website, Bekanntmachung via Newsletter und SozialAktuell.

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Migration, Integration und Menschenrechte

Erneut wird die Angst vor einer Flüchtlingswelle, einem Ansturm aus den arabischen Staaten auf die Schweiz, auf Europa geschürt. Und es wiederholt sich nicht nur am Stammtisch das Gerede von der fehlgesteuerten Einwanderung und Krise der Integrationspolitik. Der Ruf nach noch schärferen Sanktionen in der Ausländerpolitik, vor allem gegen „Integrationsunwillige“ mit „muslimischem Migrationshintergrund“, wird täglich lauter.

Als Fanal des Feldzugs „gegen den Islam“ gilt für Europas Rechtspopulisten das in der Schweiz per Volksabstimmung 2009 zum Gesetz erhobene „Minarettverbot“. Und die Annahme der Initiative der SVP zur „Ausschaffung krimineller Ausländer“ 2010 bestärken die nationalkonservativen Kräfte, ihre Ausländerpolitik als Dauerwahlkampf zu betreiben. Dabei wird ein angeblich bedrohtes „Schweizertum“ zur Schicksalsfrage des Landes hochstilisiert und ausgegrenzt, wer sich nicht zur Rückkehr zu den alten nationalen Werten bekennt.

Vor diesem Hintergrund diskutieren Autorinnen und Autoren in diesem Themenheft Probleme und Konzepte einer demokratischen und sozialen Integration, die sich kompromisslos den Menschenrechten und dem Völkerrecht verpflichtet sieht.

www.widerspruch.ch
Runder Tisch „Gemeinsame elterliche Verantwortung – das Kind im Zentrum“ mit Frau Bundesrätin Sommaruga
Kinder sind unsere Zukunft. Entsprechend wichtig sind Rahmenbedingungen, die es Kindern ermöglichen, ohne Ängste und Nöte aufzuwachsen und selbstständige Persönlichkeiten zu werden.

AvenirSocial beteiligte sich im Jahr 2009 an der Vernehmlassung zur Teilrevision des Schweizerischen Zivilgesetzbuches betreffend elterlicher Sorge. Die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall stand dabei im Zentrum. Der am 15. April 2011 von Frau Bundesrätin Sommaruga einberufene Runde Tisch fokussierte auf die in der Vernehmlassung deutlich gewordene Kritik an der oft prekären finanziellen Situation des Kindes und des betreuenden Elternteils. Insbesondere für Alleinerziehende ist das Armutsrisiko besonders hoch.

Im laufenden Gesetzgebungsprozess setzt sich AvenirSocial aktiv dafür ein, dass stets die Bedürfnisse des Kindes im Zentrum stehen.
AvenirSocial reist nach Wien: Noch sind wenige Plätze frei!
Datum: Donnerstag 13. bis Sonntag 16. Oktober 2011

Die Sektion Zentralschweiz lädt ein zu einer Studienreise zum Thema „Innovative Sozialprojekte im Bereich Wohnen und Freiwilligenarbeit“.

Welches sind die aktuellen Themen der Sozialen Arbeit in der Stadt Wien und wie – getreu dem Motto des EU-Jahres der Freiwilligen – wird mit Ehrenamtlichen gearbeitet?
Wie ist der Berufsverband der Sozialen Arbeit in Wien organisiert? Verfolgen wir ähnliche Themen?

Nebst Fachlichem steht auch reichlich Zeit zum Eintauchen in das kulturelle Leben der österreichischen Hauptstadt zur Verfügung.

Wir freuen uns auf die Geselligkeit und den Austausch unter den Teilnehmenden.
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Vernehmlassungsantwort zum UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen
AvenirSocial begrüsst die vom Bundesrat anvisierte Unterzeichnung und Ratifizierung des Übereinkommens vom 13. Dezember 2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Es ergänzt die schweizerische Gesetzgebung, namentlich das Bundesgesetz über die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen (SR 151.3) und erweitert die menschenrechtlichen Verpflichtungen der Schweiz. Insbesondere garantiert das Übereinkommen Menschen mit Behinderungen die Inanspruchnahme der bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte und verbietet jegliche Diskriminierung in allen Lebensbereichen.

Bedauerlicherweise bezieht sich die Vernehmlassung nicht auf die Ratifizierung des Fakultativprotokolls, welches für die glaubwürdige Um- und Durchsetzung der Konvention wesentlich wäre. Das Fakultativprotokoll bietet betroffenen Personen und Organisationen die Möglichkeit, sich bei Konventionsverletzungen mit Einzelfallbeschwerde an den Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu wenden. Bei Gutheissung einer solchen Einzelfallbeschwerde würde der Ausschuss der Schweiz Empfehlungen zur Beseitigung der Konventionsverletzungen abgegeben.
AvenirSocial neu im Executive Committee von IFSW Europe
Anlässlich der Delegiertenversammlung in Brüssel vom 8. – 10. April 2011 wurde Klaus Kühne als Delegierter in das Exekutivkomitee des internationalen Verbandes der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter (IFSW) in Europa gewählt.
Fachtagung zur praktischen und politischen Bedeutung des Diskriminierungsschutzes
Die Fachtagung, an welcher 50 Personen aus Organisationen, die mit Menschenrechtsfragen und Diskriminierungsschutz zu tun haben, teilnahmen, fand am 30. März 2011 in Bern statt.
AvenirSocial war aktiv an der Organisation und der Durchführung der Arbeitstagung beteiligt.

Das Diskriminierungsverbot gehört zu den zentralsten Inhalten der Grund- und Menschenrechte. In der Schweiz ist der Diskriminierungsschutz jedoch nur schwer einzufordern. Das zur Verfügung stehende rechtliche Instrumentarium ist intransparent, konzeptlos und kaum wirksam. Verschiedene Anläufe auf Bundesebene, den Diskriminierungsschutz zu stärken wurden verworfen. Ein Antidiskriminierungsgesetz wurde mit dem Hinweis auf die Vertragsfreiheit abgelehnt. Aber auch auf Seiten der Zivilgesellschaft ist das Bewusstsein für die Bedeutung des Diskriminierungsschutzrechts noch wenig entwickelt. Das Ziel der Tagung bestand darin, eine gemeinsame Plattform für weitere Aktivitäten zur Stärkung des Rechts gegen Diskriminierung ins Leben zu rufen.