AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 03/11 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Aktiv Unterschriften sammeln für das Referendum Sozialhilfegesetz: Wir danken allen Mitgliedern, die schon Unterschriften gesammelt haben und noch sammeln werden. Für eine Sammelaktion in Thun am Samstag, 30. April oder Sonntag, 1. Mai 2011 suchen wir Freiwillige, die im Rahmen der 1. Mai-Feier in Thun während 1-2 Stunden sammeln helfen. Merci für eure Kontaktaufnahme!

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen oder am Schwarzen Brett aufhängen.

Mitgliederversammlung für Kurzentschlossene: Mittwoch, 30, März 2011, 18 Uhr
Wir freuen uns sehr, wenn auch Sie an unsere Mitgliederversammlung teilnehmen können: Lehrwerkstätten Bern LWB, Standort Felsenau, Felsenaustr. 17, Bern. Unterlagen liegen auf.

Erstmals führen wir unsere MV in einer Institution in Kombination mit einer thematischen Führung durch: Führung durch die Lehrwerkstätten der Stadt Bern, Input von Co-Präsidentin Brigitte Hunziker zu ihrer Tätigkeit als Schulsozialarbeiterin und Input von Simone Gaberell zu den Aktivitäten der Fachgruppe Schulsozialarbeit Espace Mittelland. Im zweiten Teil werden wir die üblichen statuarischen Geschäfte behandeln. Anschliessend Apéro.

An der Delegiertenversammlung von AvenirSocial Schweiz wird es vor dem statuarischen Teil eine Ideenwerkstatt geben. An der MV werden wir kurz vorstellen, was die Ziele und inhaltliche Schwerpunkte der Ideenwerkstatt sein werden und sind sehr interessiert an Ihren spontanen Stellungnahmen dazu.

Dienstag, 10. Mai 2011: Einladung zur Diskussion der revidierten Sozialhilfeverordnung SHV
In der Sozialhilfeverordnung werden Änderungen des Sozialhilfegesetzes präzisiert. Zentrale Themen der Konsultation: Umschreibung der Aufgaben des Fachpersonals der Sozialdienste, Definition von Härtefällen (betreffend Rückerstattungspflicht), Anforderungsprofil für Sozialinspektoren und Inhalt des Auftrags, Besoldungspauschalen, Definition Fachpersonal, Stellenbemessung Administrativstellen sowie Defintion der Faktoren des Bonus/Malus-Systems. Weitere Informationen.

Wir laden Mitglieder und Interessierte ein, die wichtigen Definitionen und Präzisierungen gemeinsam zu diskutieren.
Wann: Dienstag, 10. Mai 2011, 18.30 bis 20.30 Uhr
Wo: Bern, Schwarztorstrasse 20, 6. Stock, Sitzungszimmer

Stellungnahme zum neuen Einführungsgesetz zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht
Mit dem Einführungsgesetz zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht EG KES regelt der Kanton Bern die grosse Reorganisation im Vormundschaftswesen.
Wir begrüssen die angestrebte Professionalisierung der Vormundschaftsbehörden mittels 11 kantonalen Fachbehörden sehr. In wesentlichen Aspekten, die für die Stärkung der Fachlichkeit zentral sind, bestehen jedoch grössere Defizite in der Vorlage. Zu unserer Stellungnahme.

März 11: Referate zu "Selbstbestimmung und Behinderung" sind online
Brigitte Hunziker, Vorstandsmitglied, und Dr. Thomas Roth, Abteilungsleiter HF der BFF begrüssten die rund 50 Fachpersonen zum Welttag der Sozialen Arbeit der Sektion Bern zu "Selbstbestimmung und Behinderung" am 15. März 2011. In sehr informativen und anregenden Referaten stellten Frau Prof. Dr. Dorothea Lage und Herr Claus Detreköy vor, wie die Selbstbestimmung individuell und institutionell gefördert werden kann. Zu den Referaten und Fotos.
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht - Sektionen nehmen an Vernehmlassungen teil
Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht wird am 1. Januar 2013 in Kraft gesetzt. Bis dahin sind die Kantone aufgefordert, teilweise erhebliche Anpassungen an der Organisation ihrer Behörden vorzunehmen.

AvenirSocial ruft die Sektionen, in denen die Vernehmlassungen noch nicht abgeschlossen sind, dazu auf, sich an der Umsetzung aktiv zu beteiligen und an den Vernehmlassungen teilzunehmen. Zu diesem Zweck stellt AvenirSocial Schweiz den Sektionen ein Merkblatt zur Verfügung.
Redaktions-Praktikum bei SozialAktuell
Zur Unterstützung unseres Redaktors der Fachzeitschrift SozialAktuell suchen wir ab sofort oder nach Vereinbarung eine Praktikantin, einen Praktikanten. Wir bieten eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit. Das Arbeitspensum beträgt 60%, das Praktikum dauert zwischen drei und sechs Monate (andere Varianten nach Vereinbarung sind möglich). Der Ausbildungseinsatz wird mit 800 Franken pro Monat entschädigt. Arbeitsort ist Bern (Nähe Bahnhof SBB).
AvenirSocial unterstützt die Mindestlohninitiative
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund SGB hat Ende Januar die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative «Für den Schutz fairer Löhne» (auch Mindestlohninitiative genannt) begonnen. Die Volksinitiative will den zunehmenden Lohndruck stoppen, einerseits durch Förderung von Gesamtarbeitsverträgen mit Mindestlöhnen, andererseits durch Festlegung eines nationalen gesetzlichen Mindestlohnes. Das will die Initiative im Einzelnen:

  • Das Recht auf einen anständigen Mindestlohn gehört in die Verfassung.
  • Bund und Kantone müssen die Löhne auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt schützen. Sie fördern den Abschluss und die Einhaltung von orts-, berufs- und branchenüblichen Mindestlöhnen in Gesamtarbeitsverträgen.
  • Der Gesetzgeber schreibt einen Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde vor. Dies entspricht im Jahr einem Monatslohn von 4000 Franken mal 12 (bei 42 Wochenarbeitsstunden).
  • Der gesetzliche Mindestlohn wird regelmässig an die Lohn- und Preisentwicklung angepasst.
  • Die Kantone können regional höhere Mindestlöhne festlegen.

Der Berufsverband AvenirSocial unterstützt diese Volksinitiative und wird in Kürze in einem ausführlichen Argumentarium seine Position darlegen.

Kontakt: , Tel. 031 380 83 00
Mehr unter www.unia.ch/mindestlohninitiative
Bitte mitmachen: Lohnstudie
Die FH-Lohnstudie dient sowohl den Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern, als auch den Verantwortlichen in Politik, Fachhochschule oder Wirtschaft als Orientierungshilfe. Alle zwei Jahre veröffentlicht die FH Schweiz die Ergebnisse einer Erhebung zu Lohn- und Anstellungsverhältnissen von Fachhochschul-Aabsolventinnen und -Absolventen.

AvenirSocial beteiligt sich an dieser Erhebung zum ersten Mal und kann dadurch die spezifischen Eigenheiten der Sozialen Arbeit in die Erhebung einbringen.

Wer den Fragebogen ausfüllt, nimmt auf Wunsch an der Verlosung von attraktiven Preisen teil. Darüber hinaus erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer nach Auswertung der Daten einen elektronischen Zugang zu den Ergebnissen.

Datenschutz!
Selbstverständlich werden alle Daten anonymisiert. Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich.
Austauschtreffen zur Sozialen Arbeit und Sozialhilfe
Das erste Austauschtreffen, mit über 20 interessierten Professionellen aus der ganzen Schweiz, wurde am 25. Februar 2011 in Bern durchgeführt.
Nach einem Input zur Verbesserung des Images der Sozialen Arbeit in der Sozialhilfe fand eine engagiert geführte Diskussion zu einer breiten Palette an Themen statt. Der Erfahrungs- und Wissensaustauch unter den Expertinnen und Experten war nicht nur bereichernd, sondern eröffnete neue Sichtweisen auf berufspolitische Fragestellungen. Eindeutig kam zum Ausdruck, dass die Begründungsmacht der Professionellen innerhalb der Sozialhilfe gestärkt werden muss, um der immer grösser werdenden Fremdbestimmung zu begegnen.
Das Interesse an der Fortführung der Austauschtreffen, um die angestossenen Diskussionen weiter zu führen und konkrete politische Forderungen umzusetzen, war gross.