AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 01/11 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen oder am Schwarzen Brett aufhängen.

Aktiv mithelfen für JA zum Schutz vor Waffengewalt am 13. Februar 2011!

Aktiv Stimmen gewinnen und mithelfen, auch stundenweise:
In Thun: Verteilaktion beim Märit am Samstag 5.2. von 9 bis 12

In Bern:
  • Flyer verteilen beim Bärenplatz Bern von 10.30 bis 16 Uhr:
Samstag 29. Januar, Samstag 5. Februar, Samstag 12. Februar
  • Flyern beim Bahnhof jeweils von 6.45 bis 8.30 Uhr (beim Treffpunkt):
Montag 31. Januar, Mittwoch 2. Februar, Dienstag 10. Februar, Freitag 11. Februar
  • 26. Januar um 18 Uhr auf dem Bahnhofplatz: 5-Minütige Smartmobaktion

Bitte kurz per Mail anmelden bei der Regionalgruppe Bern: bern at schutz-vor-waffengewalt.ch damit bei ev. kurzfristigen Änderungen informiert werden kann. Merci für jede Mithilfe! Argumentarium.

24. Februar 2011: Quartalstreffen für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
Donnerstag, 24. Februar 2011, 16.00 bis 18.00 Uhr
Im Tannenhof in Gampelen.
Matthias Hagnauer wird uns von seinen Erfahrungen als Experte für Lehrabschlussprüfungen für FaBe im Behindertenbereich berichten. Mit seinem Kurzbericht wird er für die Einstimmung zu einem Austausch über unsere Erfahrungen mit der FaBe-Ausbildung und mit FaBe's in unseren Institutionen sorgen. Informationen zum Quartalstreffen.

15. März 2011: Welttag der Sozialen Arbeit: Selbstbestimmung und Behinderung
Selbstbestimmung und Behinderung: Individuelle und institutionelle Förderung ist unser diesjähriges Thema am Welttag. Frau Prof. Dr. Dorothea Lage und Herr Claus Detreköy werden ein Referat halten. Kostenlos für Mitglieder. Zum Programm.

Programm Mitgliederversammlung 30.03.2011
Mittwoch, 30. März 2011, 18.00 – 21.00 Uhr, mit Apéro riche
Lehrwerkstätten Bern LWB, Standort Felsenau

18.00 Uhr: Führung durch die LWB und Input zur Schulsozialarbeit an der LWB
Geschichte und Aufgaben der LWB, den grössten Lehrwerkstätten der Schweiz.
Input zur Schulsozialarbeit an der LWB: Brigitte Hunziker, Co-Präsidentin AvenirSocial Sektion Bern und Schulsozialarbeiterin der LWB.

19.15 Uhr bis 20.45 Uhr: Statuarische Geschäfte und Geschäfte an der DV
Anschliessend laden wir Sie zu einem Apéro riche vor Ort ein.

Anträge von Mitgliedern können bis am Mittwoch, 23. Februar 2011 schriftlich eingereicht werden. Mitglieder erhalten per Post eine schriftliche Einladung.

6. Mai 2011: Fachtagung Tannenhof: „Wann und wie ist Hilfe sinnvoll?“
„Warum einander helfen? Helfen ohne zu schaden.“ sind nur zwei der grundlegenden Fragen dieser Tagung. Isabelle Bohrer gehört zu den sechs Referent/innen, die einen sehr anregenden Nachmittag versprechen. AvenirSocial Sektion Bern unterstützt die Fachtagung Tannenhof. Zum Programm.
AvenirSocial unterstützt die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt»
AvenirSocial vertritt die Professionellen Sozialer Arbeit in der Schweiz. AvenirSocial hat die Initiative bei deren Lancierung unterstützt. Zahlreiche Sozialarbeitende intervenieren in Familien, in denen Gewalt verbreitet ist. Ebenso zahlreich sind die SozialpädagogInnen, die mit Jugendlichen arbeiten, die Suizidgefährdet sind. Die Folgen sind immer dramatisch, wenn Personen zu Feuerwaffen greifen. Ein Mann, der bei ehelichen Konflikten zur Waffe greift, ein Jugendlichen, der das Militärgewehr seines grösseren Bruders nimmt, um sein Leben zu beenden. Die Benutzung einer Feuerwaffe ist eines der schnellsten Mittel. Es ist erwiesen, dass das Nicht-Vorhandensein einer Feuerwaffe das Potential an Gewaltdramen verringert. Wir sind uns bewusst, dass die erhebliche Reduktion des Zugangs zu Waffen, nicht alle erwähnten Probleme lösen wird, wird diese aber erheblich einschränken.
In diesem Sinne ist die Initiative « Für den Schutz vor Waffengewalt » eine ausgewogene Massnahme. Sie verlangt, dass die Armeewaffen in der Kaserne gelagert werden, wenn die Bürger nicht im Dienst sind. Die Einführung der Bedarfsklausel ist vernünftig. Sie schreibt vor, dass jede Person, die eine Waffe erwerben, besitzen, oder brauchen will, muss den bedarf nachweisen und belegen, dass er oder sie die erforderlichen Fähigkeiten mitbringt. Es ist auch erstaunlich, dass ein nationales Register, wie es die Initiative verlangt, nicht bereits Realität ist.

Aus diesen Gründen empfiehlt AvenirSocial den Professionellen Sozialer Arbeit den Bundesbeschluss zur Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ anzunehmen.

Zweiter Entwurf zur Kinderbetreuungsverordnung
AvenirSocial hatte bereits zum ersten Entwurf für die neue Kinderbetretuungsverordnung im Jahr 2009 eine umfassende Stellungnahme verfasst. Der 2. Entwurf war bis am 20. Dezember 2010 in Vernehmlassung und AvenirSocial hat erneut eine Stellungnahme erarbeitet. Die Kinderbetreuungsverordnung ist für die Professionalisierung und die Qualität der ausserfamiliären und familienergänzenden Kinderbetreuung zentral und AvenirSocial konnte feststellen, dass einige eingebrachte Hinweise aufgenommen wurden. Dennoch wurde der neue Entwurf sehr kritisch gewürdigt, da einige Vorgaben nicht mehr dem Gedanken des Kindesschutzes entsprechen und einige auch kaum umsetzbar sind. Es ist der Eindruck entstanden, dass bei der Erarbeitung dieses zweiten Entwurfs die in diesem Bereich tätigen AkteurInnen nicht einbezogen wurden und so eine Kompromisslösung entstanden ist, die der Sache nicht mehr gerecht wird. Insbesondere ist der Schutz von Pflegekindern nicht mehr gewährleistet. Wie auch andere Fachorganisationen empfiehlt AvenirSocial den Einsatz einer ExpertInnengruppe, so dass eine umsetzbare und sachgerechte Verordnung entsteht.

Soziale Arbeit und Sozialhilfe: Austauschtreffen am 25. Februar 2011 in Bern
Die Sozialhilfe stellt ein sehr grosses und wichtiges Berufsfeld der Sozialen Arbeit dar. Es ist ein Berufsfeld, das sich rasch wandelt und in welchem immer wieder auch auf politische Entscheidungen reagiert werden muss. AvenirSocial ist es ein grosses Anliegen, mit den in diesem Bereich Tätigen als Expertinnen und Experten der Sozialhilfe spezifische berufspolitische Themen anzugehen. An einem Austauschtreffen am Freitag, den 25. Februar 2011 von 9.45 bis 12.15 sollen Themen aufgenommen werden, die unsere Mitglieder in den Praxis wahrnehmen und die gemeinsam angegangen werden sollten. AvenirSocial würde ich freuen, wenn dieses Treffen zur Gründung einer Fachgruppe führen würde, die sich den spezifischen Fragestellungen in der Sozialhilfe aus berufspolitischer Sicht annimmt. Das Austauschtreffen steht allen Interessierten offen.

  • Anmeldungen und weitere Informationen :
  • Einladung
Neue Aufgabenteilung auf der Geschäftsstelle Schweiz
Wie bereits mitgeteilt, stehen auf der Geschäftsstelle Schweiz per 1. Februar 2011 Veränderungen an. Die internen Vorarbeiten sind im Gange. Bereits jetzt steht fest, dass Olivier Grand weiterhin Ressortverantwortlicher der Fachkommission Berufsethik sein wird. Da Olivier Grand sich bereits jetzt immer wieder für AvenirSocial mit bildungspolitischen Fragen beschäftigt, wird er auch die Ressortverantwortung für die Fachkommission Berufs- und Bildungspolitik übernehmen. Dagegen wird er die Ressortverantwortung der Fachkommission Sozialpolitik an Stéphane Beuchat übergeben, der diese Funktion auch für die Fachkommission Internationales innehaben wird. Aufgrund seines Engagements im Projekt Sozialcharta ist er für diese beiden Funktionen prädestiniert.
Neue Strukturen bei der Fachkommission Berufsethik
Mit der Inkraftsetzung des neuen Berufskodex hat sich das Bedürfnis nach Schaffung einer Fachkommission Berufsethik für die Romandie nochmals verstärkt. Die Deutschschweiz und die Romandie pflegen einen unterschiedlichen Zugang zu ethischen Fragen; in beiden Sprachregionen sollten deshalb Personen, die vor berufsethischen Dilemmata stehen, eine Anlaufstelle zur Verfügung haben, die mit den jeweiligen Gegebenheiten vertraut ist. Die neue Fachkommission für die Romandie ist derzeit in Entstehung begriffen. Damit der gesamtschweizerische Zusammenhalt gegeben ist, werden die beiden Gremien als Unterkommissionen aufgrund gemeinsamer Grundlagen tätig sein.