AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 11/10 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Liebe Kolleginnen und Kollegen

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter in Ihrem Team bekannt machen oder am Schwarzen Brett aufhängen.

Teilrevisionen Sozialhilfegesetz: AvenirSocial Sektion Bern lehnt sie ab
In der November-Session werden die beiden umfangreichen Gesetzesänderungen FILAG und SHG im Kantonsparlament beraten. Regierungsrat und Grossrätinnen und Grossräte haben wir aufgefordert, auf die Schaffung der neuen, problematischen und kostspieligen Fehlanreize zu verzichten. Zentrale Themen sind: Bonus-Malus-System, Selbstbehalte, Rahmenbedingungen der Sozialinspektorate und eine neue generelle Anzeigepflicht.

Wir sind nach einer Gesamtwürdigung der aktuellen Gesetzesrevision und unter Berücksichtigung der Beschlüsse der vorbereitenden Kommissionen zum Schluss gekommen, ...

„Seerosen pflanzt niemand in einen Steingarten um“
"Niemand pflanzt eine Seerose in einen Steingarten um, aber Pflegekindern passiert so was", sagte Rosa Schenk an der Fachveranstaltung „Qualitätskriterien bei Fremdplatzierungen“ von AvenirSocial Sektion Bern.
Weiter zum Kurzbericht, zu Unterlagen und Fotos vom 25. Oktober 2010.

Einladung zum fünften Quartalstreffen speziell für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
Donnerstag, 24. Februar 2011, 16.00 bis 18.00 Uhr
Im Tannenhof in Gampelen. Informationen zum Quartalstreffen.

Kantonale Initiative «Faire Steuern - für Familien» zustande gekommen
18'600 Unterschriften konnten zur Beglaubigung eingereicht werden und werden voraussichtlich Ende November der Staatskanzlei übergeben. Herzlichen Dank an alle, die mitgesammelt haben!
Ausschaffungsinitiative widerspricht den Grundsätzen der Sozialen Arbeit
AvenirSocial sagt 2 x NEIN am 28. November 2010. Die Abstimmungsvorlage widerspricht dem Recht auf Gleichbehandlung und verstösst gegen den Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Initiative und Gegenvorschlag stehen im Gegensatz zur Menschenwürde und zu den Grundsätzen der Sozialen Arbeit.
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Medienmitteilung - document, 0.62 MB)   Medienmitteilung (0.62 MB)
Treffen der Berufsverbände Schweiz, Deutschland und Österreich
Am 18. September 2010 trafen sich die Berufsverbände aus Deutschland der Schweiz und Österreich zum Austausch in München. Diskutiert wurde über Themen wie Umgang mit Begrifflichkeiten im deutschsprachigen Raum (z. B. Soziale Arbeit, Sozialarbeit), Vergleich der Berufsbilder, Gewinnung von ehrenamtlichem Nachwuchs und zukünftige Zusammenarbeit der Berufsverbände.
Die Berufsverbände einigten sich darauf, wesentliche Übersetzungen aus dem internationalen Kontext der Sozialen Arbeit abzusprechen. Vereinbart wurde ausserdem der Austausch über ethische Grundlagen der Berufsverbände. Die Berufsverbände beschlossen sich zukünftig im Zweijahresrhythmus zu treffen. Dazwischen soll in Arbeitsgruppen projektbezogen an Themen gearbeitet werden.
Nein zum 2. Teil der 6. IV-Revision
AvenirSocial bedauert die Ideenlosigkeit im Vernehmlassungsentwurf zum 2. Teil der 6. IV-Revision. Der vorgelegte Entwurf beschränkt sich auf Sparmassnahmen und präsentiert keine innovativen Ideen. Die Sanierung wird auf dem Rücken der Betroffenen ausgetragen. Die Reduktion der Kinderrente von 40 auf 30 Prozent zeigt dies deutlich. Auch die Vorschläge zur Ausweitung der Früherfassung gehen zu weit. Grundsätzlich unterstützt AvenirSocial Massnahmen zur Betrugsbekämpfung. Doch ist die provisorische Leistungseinstellung bei blossem Verdacht unhaltbar und steht der im Rechtstaat geltenden Unschuldsvermutung diametral entgegen. Aus diesen Gründen lehnt AvenirSocial den Revisionsentwurf ab.
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Ausführliche Stellungnahme (französisch) - document, 0.49 MB)   Ausführliche Stellungnahme (französisch) (0.49 MB)
Menschenrechte und Soziale Arbeit: Internationale Webseite
Der internationale Verband der Sozialen Arbeit (IFSW) und die internationale Organisation der Schulen der Sozialen Arbeit (IASSW) haben gemeinsam eine neue Webseite zum Thema Menschenrechte lanciert.
Wechsel in der Geschäftsleitung
Isabelle Bohrer wird die Geschäftsleitung von AvenirSocial Schweiz per Ende Januar 2011 abgeben. Olivier Grand wird die Nachfolge sicherstellen.
Neu 20% Kollektivrabatt bei der EGK
Die Verhandlungen zwischen AvenirSocial und EGK-Gesundheitskasse zu Gunsten unserer Mitglieder waren erfolgreich. Dank der bereits seit Jahren erfolgreichen Zusammenarbeit hat die EGK-Gesundheitskasse den Kollektivrabatt für die Zusatzversicherungen von 10% auf 20% angehoben. Dieser Rabatt gilt ab 01.01.2011. Davon profitieren nicht nur die Mitglieder, sondern auch die Familienangehörigen im gleichen Haushalt. Für eine unverbindliche Offerte wenden Sie sich bitte direkt an eine Agentur der EGK-Gesundheitskasse oder füllen das Formular auf unserer Webseite aus.