AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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Archiv 2009

Nov. 09: Stellungnahme zur Revision des FILAG und indirekte Änderungen des SHG
Bei der Revision des Gesetzes zum Finanz- und Lastenausgleich FILAG geht es um die solidarische Finanzierung von wichtigen staatlichen Aufgaben. Eine Mehrheit des Kantonsparlaments ist der Meinung, dass in der Sozialhilfe mit finanziellen Anreizen Geld gespart werden könnte. Ignoriert wird dabei, was die Ursachen der Kosten in der Sozialhilfe sind.

In unserer Stellungnahme finden Sie unsere Argumente und alternativen Vorschläge zu den neuen Modellen. Ein herzlicher Dank gebührt allen aktiven Mitglieder, die in intensiven Diskussionen zu dieser Stellungnahme beigetragen haben.

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Stellungnahme zur Revision des FILAG und indirekte Änderungen des SHG 0911 - document, 48 KB)   Stellungnahme zur Revision des FILAG und indirekte Änderungen des SHG 0911 (48 KB)

Nov. 09: Resolution zur FILAG-Revision und Veranstaltungsreihe "Sozialhilfe unter Druck"
An drei gut besuchten Veranstaltungen im Herbst 2009 diskutierten Expert/innen, anwesende Fachpersonen und Betroffene die aktuellen Entwicklungen und den Handlungsbedarf in der Sozialhilfe, bzw. im sozialen Netz.

Die Teilnehmer/innen des dritten Abends verabschiedeten die untenstehende Resolution als Antwort auf die aktuellen Gesetzesrevisionen im Kanton Bern:
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Resolution zur FILAG- und SHG-Revision 2012 - document, 7.5 KB)   Resolution zur FILAG- und SHG-Revision 2012 (7.5 KB)

Die Diskussionsreihe organisierte AvenirSocial Sektion Bern gemeinsam mit dem Grünen Bündnis der Stadt Bern, dem VPOD Kanton Bern und IKAS, der Interkonfessionellen Arbeitsgruppe Sozialhilfe. Allen drei Partnern sei herzlich gedankt für die Zusammenarbeit!

Nov 09: Sozialhilfe unter Druck III: Droht ein Sozialabbau im Kanton Bern?
An dieser dritten und letzten Abendveranstaltung stand die künftige Finanzierung der Sozialhilfe im Rahmen aktuelle Gesetzesrevisionen im FILAG und Sozialhilfegesetz im Zentrum. André Gattlen erläuterte den politischen Kontext der Revision und stellte die neu erarbeiten Modelle vor. Monika Hächler, Brigitte Hunziker und Felix Wolffers bezogen zur Revision Stellung. Moderiert von Susanna Regli diskutierten sie die möglichen Auswirkungen der Modelle und Alternativen.

Unbestritten war, dass die rein kostenorientierten Anreizmodelle in der individuellen Sozialhilfe für Armutsbetroffene problematisch sein könnten.

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (André Gattlen, GEF: Präsentation der Revision - document, 0.17 MB)   André Gattlen, GEF: Präsentation der Revision (0.17 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Monika Hächler, Grüne Kanton Bern: Stellungnahme - document, 30 KB)   Monika Hächler, Grüne Kanton Bern: Stellungnahme (30 KB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Brigitte Hunziker, AvenirSocial Sektion Bern: Stellungnahme - document, 0.19 MB)   Brigitte Hunziker, AvenirSocial Sektion Bern: Stellungnahme (0.19 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Felix Wolffers, Leiter Sozialamt Stadt Bern: Stellungnahme - document, 32 KB)   Felix Wolffers, Leiter Sozialamt Stadt Bern: Stellungnahme (32 KB)

Nov. 09: Verein für Tages-AuPairs mit Sozialpreis 2009 ausgezeichnet
AvenirSocial Sektion Bern hat den Sozialpreis 2009 an den „Verein für Vermittlung von Tages-AuPairs“ verliehen. Die Initiantinnen Bettina Taaks-Furer und Claudia Mariani sind begeistert von den vielen positiven Reaktionen auf ihr Projekt. Zu Fotos und mehr Informationen.

Okt. 09: Sozialhilfe unter Druck II: Welche Lücken im sozialen Netz muss die Sozialhilfe stopfen?
Strukturelle Ursachen beeinflussen Art und Umfang von Armut direkt. Am zweiten Abend unserer Veranstaltungsreihe erhielten die Teilnehmer/innen einen eindrücklichen Einblick in die aktuellen Revisionen bei den Sozialversicherungen. Zahlreiche Anregungen für ein tragfähigeres soziales Netz wurden lebhaft diskutiert.

Fotos von der 2. Veranstaltung der Reihe "Sozialhilfe unter Druck":
Sozialversicherungen im Umbruch: Trägt das soziale Netz in der Krise?

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Referat Ueli Mäder: Soziale Disparitäten und Exklusion  - document, 0.12 MB)   Referat Ueli Mäder: Soziale Disparitäten und Exklusion  (0.12 MB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Referat Colette Nova: Aktuelle Revisionen der Sozialversicherungen - document, 30 KB)   Referat Colette Nova: Aktuelle Revisionen der Sozialversicherungen (30 KB)
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Präsentation Blaise Kropf: Trägt das soziale Netz in der Krise - document, 0.13 MB)   Präsentation Blaise Kropf: Trägt das soziale Netz in der Krise (0.13 MB)

Okt. 09: Einsatz von Sozialinspektor/innen: keinen Freibrief für Gemeinden!
Sehr beunruhigt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Regierungsrat die Motion der Herren Grossräte Giauque und Hess annehmen möchte.

Der Berufsverband AvenirSocial Sektion Bern unterstützt und befürwortet sorgfältige Kontrollen in der Sozialhilfe, welche den rechtmässigen Bezug von Sozialhilfeleistungen gewährleisten und sicherstellen.

Einen Freibrief für Gemeinden beim Einsatz von Sozialinspektor/innen hingegen lehnen wir vehement ab. Diese Aufgabe ist nicht zu vergleichen mit anderen Gemeindeaufgaben, die an Private delegiert werden. Gezielte Abklärungen bei Dritten und allfällige verdeckte Ermittlungen tangieren zentrale Grundrechte, welche staatlichen Schutz und direkte staatliche Aufsicht benötigen.

Hier finden Sie unseren Brief an den Regierungsrat:
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Brief_Regierungsrat_Motion_Giauque_0910.pdf - document, 0.11 MB)   Brief_Regierungsrat_Motion_Giauque_0910.pdf (0.11 MB)

Sept. 09: Grosses Interesse an "Sozialhilfe unter Druck", 1. Veranstaltung
Gut 100 Menschen füllten den Saal im Hotel Bern am Abend vom 14. September 2009: kein Stuhl hätte mehr hineingepasst. Das grosse Interesse an der Auseinandersetzung mit der Rolle der Sozialarbeit in der Sozialhilfe freute uns und die drei weiteren Veranstalterinnen sehr. Eduard Martin hat sein Referat zur Verfügung gestellt: hier ist es zu finden. Das Manifest von Johannes Schleicher finden Sie hier:

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (3 Thesen von Johannes Schleicher - document, 21 KB)   3 Thesen von Johannes Schleicher (21 KB)

Fotos von der 1. Veranstaltung der Reihe "Sozialhilfe unter Druck":
Fotos von Teilnehmenden publizieren wir bewusst nicht im Internet.

Vorstandsmitglied Brigitte Hunziker auf der Bund-Tribüne
Brigitte Hunziker schreibt über die Talente von langzeiterwerbslosen Menschen und die Chancen einer Zusammenarbeit mit anstatt für langzeiterwerbslose Menschen.

Tribünen-Beitrag in der Zeitung "Der Bund" vom 31.07.09:
Arbeitslos ohne Hoffnung

Arbeitsgruppe "Löhne Sozialpädagogik"
Mit der neuen Lehre Fachperson Betreuung gibt es neue Fragestellungen im Lohngefüge. In der neuen Arbeitsgruppe wollen wir die aktuelle Situation analysieren und prüfen, wie wir eine Besserstellung der Sozialpädagog/innen im kantonalen Lohnsystem erreichen können. Die Vorstandsmitglieder Sonja Bieri und Martin Rubin sind in der Arbeitsgruppe engagiert.

Interessiert? Mehr Informationen gewünscht? Melden Sie sich bei unserer Geschäftsleiterin!

Juli 09: Neuorganisation Erwachsenen- und Kindesschutz im Kanton Bern
Im Bundesrecht werden neu interdisziplinäre Fachbehörden vorausgesetzt. Die geforderte Fachlichkeit kann unserer Ansicht nach nur mit professionellen Vormundschaftsbehörden sichergestellt werden.

Entsprechend haben wir in der Vernehmlassung Stellung bezogen:
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Stellungnahme Reorganisation Vormundschaft 0906 - document, 40 KB)   Stellungnahme Reorganisation Vormundschaft 0906 (40 KB)

Juni 09: Etwas tun für die KollegInnen der Sozialdienste: Es hat sich viel geändert
Die öffentliche Diskussion und die politischen Vorstösse zum Thema "Massnahmen gegen Missbrauch" wirken über die Stadt Bern hinaus. Das gesellschaftliche Bild von armutsbetroffenen Menschen hat sich negativ verändert. Der Ruf der Sozialarbeitenden in öffentlichen Sozialdiensten wurde stark beeinträchtigt. Die KollegInnen können Ihre Unterstützung gut gebrauchen.

Sie und Ihre Kolleg/innen können etwas tun: Informieren über Sozialhilfe und Sozialarbeit. Machen Sie in Ihrem Umfeld bekannt, wie sorgfältig in den Sozialdiensten gearbeitet wird und wie viel sich z.B. in der Stadt Bern geändert hat. Unten stehen Infos auf zwei Seiten.

Sie können auch etwas für das Image der Sozialhilfe tun, wenn Sie bekannter machen, was alles zu den täglichen Aufgaben der Sozialhilfe gehört und wie Sozialdienste mit armutsbetroffenen Menschen arbeiten.

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Kurzinfo Massnahmen Stadt Bern 0906 - document, 15 KB)   Kurzinfo Massnahmen Stadt Bern 0906 (15 KB)

Mai 09: Stellungnahme zu Massnahmen gegen unrechtmässigen Bezug von Sozialhilfe
Lesen Sie die Stellungnahme der Sektion Bern zu:
  • Berufsverständnis und Folgen der diffamierenden öffentlichen Diskussion
  • abgestufte, verhältnismässige und zweckmässige Massnahmen
  • spezialisierte Ermittlungen bei Verdacht auf unrechtmässigen Bezug

Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Massnahmen gegen unrechtmässigen Bezug von Sozialhilfe 0905 - document, 39 KB)   Massnahmen gegen unrechtmässigen Bezug von Sozialhilfe 0905 (39 KB)

Mai 09: Besserer Gesundheitschutz für Schwangere in der Betreuung
Im Kanton Bern gibt es Lücken im Gesundheitsschutz für Schwangere. Diese wollen wir schliessen. Insbesondere Sozialpädagoginnen können mit den fehlenden Schutzbestimmungen konfrontiert sein, bzw. alle schwangeren Frauen, die in der Betreuung rund um die Uhr tätig sind.

Auf unsere Anregung hin reichte die Politikerin und Sozialpädagogin Dorette Balli eine Interpellation ein. Sobald der Regierungsrat dazu Stellung bezieht, werden wir wieder informieren.

Hier die Interpellation im Wortlaut:
Direkter Download - Achtung Link öffnet sich in einem neuen Fenster (Interpellation Balli Gesundheitsschutz für schwangere Frauen 0905 - document, 5.5 KB)   Interpellation Balli Gesundheitsschutz für schwangere Frauen 0905 (5.5 KB)

März 09: Europäische Sozialcharta ratifizieren
Rechtlich möglich, politisch umstritten

Armin Eberli hielt am Welttag der Sozialen Arbeit ein sehr informatives Referat: Die Bedeutung der Ratifizierung für die Schweiz und die Soziale Arbeit stand im Zentrum. Mehr Informationen zum AvenirSocial-Projekt "Ratifzierung der Sozialcharta".
Interessierte Mitglieder können bald aktiv mitwirken, damit die Ratifikation auch politisch möglich wird. Nähere Informationen folgen. Zum Interview mit Armin Eberli und zur Europäischen Sozialcharta online.

Jan 09: Neue Publikation der voja: Grundlagen und Standards
Die "vernetzte offene kinder- und jugendarbeit kanton bern" (voja) hat eine grundlegende Publikation für Mitarbeitende, Arbeitgebende und Behörden erarbeitet. Sie heisst "Offene Kinder- und Jugendarbeit im Kanton Bern. Grundlagen und Standards".

AvenirSocial Sektion Bern hat in der Vernehmlassung zu dieser Publikation zahlreiche Anregungen eingebracht, welche zu einem grossen Teil in die definitive Fassung aufgenommen wurden.

Publikation bestellen bei voja.
Zur Stellungnahme von AvenirSocial Sektion Bern in der Vernehmlassung.