AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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NL 05/09 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Bern

Sommaire

Editorial

Aktualitäten aus Ihrem Berufsverband in der Region und auf nationaler Ebene finden Sie hier. Wir freuen uns, wenn Sie den Newsletter in Ihrem Team bekannt machen oder am Schwarzen Brett aufhängen.

Einsatz von Sozialinspektor/innen: keinen Freibrief für Gemeinden!
Sehr beunruhigt haben wir zur Kenntnis genommen, dass der Regierungsrat die Motion der Herren Grossräte Giauque und Hess annehmen möchte.
Der Berufsverband AvenirSocial Sektion Bern unterstützt und befürwortet sorgfältige Kontrollen in der Sozialhilfe, welche den rechtmässigen Bezug von Sozialhilfeleistungen gewährleisten und sicherstellen.

Einen Freibrief für Gemeinden beim Einsatz von Sozialinspektor/innen hingegen lehnen wir vehement ab. Diese Aufgabe ist nicht zu vergleichen mit anderen Gemeindeaufgaben, die an Private delegiert werden. Gezielte Abklärungen bei Dritten und allfällige verdeckte Ermittlungen tangieren zentrale Grundrechte, welche staatlichen Schutz und direkte staatliche Aufsicht benötigen.
Hier finden Sie unseren Brief an den Regierungsrat.

Sozialhilfe unter Druck: Welche Lücken im sozialen Netz muss die Sozialhilfe stopfen?
Strukturelle Ursachen beeinflussen Art und Umfang von Armut direkt. Am zweiten Abend unserer Veranstaltungsreihe erhielten die Teilnehmer/innen einen eindrücklichen Einblick in die aktuellen Revisionen bei den Sozialversicherungen. Zahlreiche Anregungen für ein tragfähigeres soziales Netz wurden lebhaft diskutiert. Hier finden Sie Fotos und Unterlagen.

Veranstaltung 3: Montag, 30. Oktober 2009, 19.30 Uhr, Hotel Bern, Bern.
Zum Detailprogramm.

Selber die Zukunft der Sozialen Arbeit mitgestalten? Das können Sie hier:
Arbeiten Sie in der Sozialpädagogik und ist Ihnen Ihr Lohn ein grosses Anliegen?
Möchten Sie mitbestimmen, wie Sie in Zukunft arbeiten werden und wer die Aufgaben im Sozialbereich finanziert? Dann diskutieren Sie mit bei der Vernehmlassung des teilrevidierten Sozialhilfegesetzes.

Mitglieder werben oder Mitglied werden bei AvenirSocial
Gute Argumente und interessante Informationen finden Sie hier.

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Flyer
Kurzsichtiger Entwurf zur 6. IV Revision
Die Auswirkungen der 5. IV Revision sind noch nicht analysiert und bereits liegt ein neuer Revisionsentwurf der Invalidenversicherung vor. Die Revision ist übereilt, die vorgeschlagenen Massnahmen kurzsichtig und unkoordiniert. Der Druck auf die Leistungsbeziehenden zur oft unrealistischen Reintegration in den ersten Arbeitsmarkt nimmt weiter zu.

Medienmitteilung
Kinderbetreuungsverordnung schiesst über Ziel hinaus
AvenirSocial begrüsst die Bemühungen zur Revision der Pflegekinderverordnung. Am aktuellen Entwurf wird jedoch kritisiert, dass zu viele Betreuungsverhältnisse der Bewilligungspflicht unterstellt und zu detaillierte Abläufe vorgeschrieben werden. Auch sind Widersprüche zwischen dem Kommentar und dem Entwurf vorhanden. Die hohe Regelungsdichte verunmöglicht individuelle Lösungsansätze. Der Verordnungsentwurf wirkt unfertig und schiesst über das Ziel hinaus.

Medienmittelung
Steigende Zustimmung für Sozialcharta
Über 50 parteipolitisch unabhängige Organisationen sind dem Unterstützungskomitee bereits beigetreten, z.B. Amnesty International, Caritas, HEKS, Humanrights.ch, Pro Familia und Pro Infirmis. Das Komitee wird auch von zahlreichen Persönlichkeiten, wie Markus Mader (Schweizerisches Rotes Kreuz) oder Prof. Dr. Walter Kälin (Mitbegründer des neuen UNO-Menschenrechtsrates), unterstützt.
Immer mehr Mitglieder der CVP und FDP-Fraktionen sehen ein, dass innen- wie aussenpolitisch überzeugende Gründe fehlen, um auf einer Nicht-Ratifizierung zu beharren.

Medienmitteilung
Die Krise als Herausforderung der Sozialen Arbeit
Leider hat die Ausschreibung der Tagung vom 30. Oktober 2009 nicht das erwartete Echo ausgelöst. Aufgrund der geringen Anzahl Anmeldungen wird die Tagung nicht durchgeführt. Als Organisatorinnen sind wir interessiert zu wissen, weshalb die Tagung nicht mehr Personen angesprochen hat und suchen nach Wegen, wie wir die geplanten Themen mit den Fachpersonen angehen können. Wir sind daher froh, wenn Sie sich fünf Minuten Zeit nehmen, um unsere Online-Umfrage zu beantworten.

Online Umfrage