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SozialAktuell de décembre: Beistandschaft

Seit dem 1. Januar 2013 ist das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht in Kraft. SozialAktuell hat der Umsetzung des neuen Rechts immer wieder Schwerpunkte gewidmet. Mit den neuen gesetzlichen Grundlagen hat sich auch die Rolle der BerufsbeiständInnen – der einstigen AmtsvormundInnen – verändert. Es werden deutlich höhere Anforderungen an die Person des Beistandes/der Beiständin und an die Mandatsführung gestellt.
Der vorliegende Schwerpunkt legt seinen Fokus auf diese Aspekte. Bei seiner Konzeption haben wir mit der Schweizerischen Vereinigung der Berufsbeiständinnen und Berufsbeistände (SVBB) zusammengearbeitet. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt, und wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement.
Die Beiträge auf den folgenden Seiten zeigen, wie vielfältig und vielschichtig die Tätigkeit von BeiständInnen ist und wie breit gefächert das Wissen, über das sie verfügen müssen, um den von ihnen begleiteten Menschen gerecht werden zu können. Nach einem einleitenden Artikel, der die gesetzlichen Grundlagen darlegt, werden verschiedene Aspekte der Tätigkeit von Berufsbeistandspersonen thematisiert: die spezifischen An- und Herausforderungen im Kindes- oder Erwachsenenschutz, die spezifischen Weiterbildungen auf diesem Fachgebiet, die interdisziplinäre Zusammenarbeit, der Umgang mit der sehr grossen Arbeitsbelastung und anderes mehr.
Besonders interessant dürften die Beiträge des vorliegenden Schwerpunktes für all jene von Ihnen sein, die in ihrem Berufsalltag mit BerufsbeiständInnen zusammenarbeiten oder sich mit dem Gedanken befassen, selber einmal in diesem Berufsfeld zu arbeiten. Ihnen, aber auch allen anderen Leserinnen und Lesern, wünschen wir eine spannende Lektüre.

Actuel


Point fort

  • Hauptakteure im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht

    (Christoph Häfeli)

    Das neue Recht stellt im Lichte der verstärkten Selbstbestimmung und als Folge der Professionalisierung der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) deutlich höhere Anforderungen an die Person des Beistands oder der Beiständin und an die Mandatsführung. MandatsträgerInnen müssen in ihrer Tätigkeit zudem eine breite Palette gesetzlicher Grundlagen und internationaler Abkommen beachten.

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  • Aus- und Weiterbildung von BerufsbeiständInnen

    (Andrea Hauri)

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  • Was Sie wissen mussen

    (Marcel Borer)

    Wie so oft im Berufsleben stimmen auch in der Welt der Berufsbeistandschaften Anspruch und Wirklichkeit nicht immer überein. Zwischen offiziellen Darstellungen und dem Alltag mit all seinen Widerspruchen tut sich mitunter eine Kluft auf. Wer sich auf diese Tätigkeit einlässt, tut deshalb gut daran, auch sich selber Beistand zu leisten – und den Humor nicht zu verlieren.

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  • Die Schweizerische Vereinigung der BerufsbeiständInnen

    (Claudia Fries)

    Die Schweizerische Vereinigung der BerufsbeiständInnen (SVBB) hat sich zu einem engagierten Berufsverband entwickelt, der die Interessen der Berufsbeistände auf verschiedenen Ebenen wahrnimmt, deren Arbeit bekannt macht und die Berufsidentität fördert.

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  • Alles wissen, alles können?

    (Silvia Hilber, Anna Neuer und Markus Tanner)

    Der Ostschweizer Verband der BerufsbeiständInnen (OVBB) und der schweizerische Dachverband SVBB haben zum Ziel, die fachliche Entwicklung der gesetzlichen Mandatsführung im Kindes- und Erwachsenenschutz zu fördern. Dabei legen sie Wert auf die Positionierung von professionellen MandatsträgerInnen im interdisziplinären Feld. Der folgende Beitrag zeigt auf, welche Umstände das Profil von BeiständInnen prägen.

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  • Manchmal gilt es, Druck von allen Seiten auszuhalten

    (Reto Bertschi)

    In meinem Beitrag gehe ich auf die Herausforderungen ein, mit welchen sich BerufsbeiständInnen in der alltäglichen Mandatsführung im Kindesschutz konfrontiert sehen. Meine Beobachtungen und Erfahrungen stützen sich einerseits auf meine eigene, bald zwanzigjährige Erfahrung als Berufsbeistand sowie die Rückmeldungen und Beobachtungen aus meinem Alltag als Stellenleiter in verschiedenen Diensten in den Kantonen Aargau, Bern und Zürich.

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  • Welche Organisation brauchen BerufsbeiständInnen?

    (Ignaz Heim)

    Während die Vormundschaftsbehörden (heute KESB) durch die Gesetzesrevision von den Kantonen grundsätzlich neu aufgestellt wurden, blieben die Vormundschaftsdienste (heute Berufsbeistandschaften oder Sozialdienste) in der Anpassung an die neuen Anforderungen auf sich selbst gestellt.

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  • SVBB-Umfrage 2016

    (Markus Odermatt)

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  • KESB und BeiständInnen: unterwegs zur gelingenden Zusammenarbeit

    (Rahel Lutz)

    Die Zusammenarbeit zwischen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) und Berufsbeistandschaften ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Kindes- und Erwachsenenschutz. Dieser Artikel beleuchtet Chancen und Herausforderungen dieser Zusammenarbeit am Beispiel der KESB Appenzell Ausserrhoden.

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  • Belastungen erkennen, Überlastungen managen

    (Christina Reusser und Timothy Huber)

    Der Leistungsanspruch an BerufsbeiständInnen ist hoch. Im Kindesschutz stehen für teils komplexe Fälle gerade mal 23 Stunden pro Jahr und Fall zur Verfügung. Anzeichen der Überlastung sind unter diesen Umständen nicht selten. Die Dienstabteilung «Kinder Jugend Familie» der Stadt Luzern hat eigens im Zuge dieser Thematik ein Projekt lanciert, das sich zum Ziel setzte, Überlastungen zu reduzieren.

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  • Rechtsberatung fur SVBB-Mitglieder

    (Markus Odermatt)

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  • Soziale Arbeit und Recht: Annäherung zweier Kulturen

    (Astrid Estermann)

    Die Befragung von KESB-Mitgliedern aus der Sozialen Arbeit und dem Recht zeigt, dass in den letzten Jahren eine Entwicklung von der einseitigen Gewichtung des Rechts hin zu einer gleichwertigen Zusammenarbeit von Recht und Sozialer Arbeit stattfindet. Dabei kommt es vor allem auf die Offenheit und Kommunikationsfähigkeit der einzelnen Mitarbeitenden an.

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  • Das lange Ringen um ein gutes Ende – eine Erfolgsgeschichte

    (Claudia Redmann)

    Im Kindesschutz stehen das Wohl und die gesunde, altersgerechte Entwicklung eines Kindes im Vordergrund. Sind Eltern nicht in der Lage, diesen Schutz zu sichern, kann die Kindesund Erwachsenenschutzbehörde KESB dem Kind einen Beistand oder Vormund zur Seite stellen. Anhand eines Beispiels aus der Praxis zeigt der folgende Beitrag auf, wie intensiv und fordernd sich diese Aufgabe gestalten kann.

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  • Weblinks zum Schwerpunktthema

    Zusammengestellt durch die Geschäftsstelle von sozialinfo.ch unter sozialinfo.ch/sozialaktuell

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Plattform

  • Offenheit in der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

    (Dominic Zimmermann, Ulrike Hullemann, Bettina Bruschweiler und Christian Reutlinger)

    In der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Offenheit Grundprinzip und Herausforderung zugleich. Auf Konzeptebene der offenen Kinder- und Jugendarbeit besteht Konsens, was Offenheit bedeutet. Mit Blick auf die Handlungsebene zeigen sich jedoch unterschiedliche «Offenheiten» – die zudem mit Schliessungen einhergehen.

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  • Neues aus dem Recht

    (Ursula Christen und Stefanie Kurt)

    Scheiden sich Eltern mit minderjährigen Kindern, besteht ein hohes Armutsrisiko. In den meisten Fällen sind es die Mütter, die nach einer Scheidung die elterliche Obhut innehaben. Die Rechtsgrundlagen rund um Scheidungen haben sich in den letzten Jahren laufend verändert. Etliche dieser Änderungen gehen zulasten der Alleinerziehenden.

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Kiosk


AvenirSocial

  • Politik betrifft uns ganz direkt!

    (Annina Grob und Stéphane Beuchat)

    Als Berufsverband der Sozialen Arbeit betreibt AvenirSocial Politik – im Bewusstsein und mit dem Selbstverständnis, dass Soziale Arbeit ein politisches Mandat hat. Wieso ein solches Engagement nicht mit Parteipolitik gleichzusetzen ist und was der Verband im vergangenen Jahr bewegen konnte, wo er angestossen ist und welche politischen Dossiers 2019 anstehen: Davon handelt dieser Beitrag.

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Bildung und Stellen