AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

SozialAktuell de octobre: Soziale Arbeit studieren

Der gesellschaftliche Wandel sowie die rasanten Entwicklungen, die er mit sich bringt, betreffen auch und insbesondere die Soziale Arbeit. Dies wird nicht nur bei den sich verändernden Beziehungen zu den AdressatInnen deutlich, sondern auch in Praxis und Lehre. Die vorliegende Ausgabe von SozialAktuell legt den Fokus auf die Ausbildung.
Welche Ausbildung möchten und können die Schulen den künftigen Fachkräften der Sozialen Arbeit bieten, damit diese den immer komplexer werdenden Herausforderungen gewachsen sind? Wie soll die Ausbildung in der Sozialen Arbeit ausgestaltet sein, damit die angehenden Fachkräfte der Sozialen Arbeit die dafür notwendigen Selbst- und Sozialkompetenzen wie auch Fach- und Methodenkompetenzen erwerben? Welcher Stellenwert kommt der Energie und der Passion bei der Bildung einer professionellen Identität zu? Und nicht zuletzt: Was können die AusbildnerInnen dazu beitragen, dass die Studierenden durch ihre eigene Kompetenzentwicklung Professionalität erlangen, ohne auf dem Weg dorthin das Gleichgewicht zu verlieren?
Der Schlüssel zum Erfolg ist auch heute noch die Gleichzeitigkeit von fachlicher Fundierung und Anwendungsorientierung. Sabine Felder zeigt deshalb im einleitenden Überblicksartikel aktuelle Trends in der Fachhochschulausbildung auf. In ihren Beiträgen zur professionellen Identität berichten neben Manuela Käppeli Studierende von sechs verschiedenen Hochschulen von ihren Erfahrungen – sie schildern, auf welche Kompetenzen es dabei ankommt und wie diese erworben werden können. Véronique Eicher, Esther Forrer Kasteel und Jeannine Hess durchdringen die Ausbildung im Dialog und in der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Praxis. Anna Maria Riedi und Michael Zwilling wiederum gehen in ihrem Artikel der Frage nach dem PhD in Sozialer Arbeit im Kontext der Schweiz nach. Und auch im letzten Beitrag ist noch nicht ausgelernt: Hier beleuchtet Martin Wild-Näf den Aus- und Weiterbildungsmarkt der Sozialen Arbeit in der Schweiz und dessen Potential für die professionelle Weiterentwicklung.

Actuel

  • Kurzmeldungen

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  • Die Stellen in der Jugendarbeit

    (Sarah Madörin, Jeremias Amstutz, Barbara Beringer und Peter Zängl)

    Bei der Jugendarbeit handelt es sich – gemessen an den ausgeschriebenen Stellen – um eines der grössten Arbeitsfelder im Sozialwesen der Schweiz. Von den 6083 Stellen, die im Jahr 2017 im Stellenmarkt von sozialinfo.ch ausgeschrieben wurden, betreffen 945 die Jugendarbeit. Dieser Anteil von 16 Prozent an allen Stelleninseraten entspricht demjenigen der Vorjahre: Seit 2011 bewegt er sich zwischen 15 und 17 Prozent. Lediglich in den Arbeitsfeldern Erziehung/Bildung (19 Prozent) und Behindertenarbeit (20 Prozent) wurden im Jahr 2017 mehr Stellen ausgeschrieben.

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Point fort


Plattform

  • Sanktionen in der Sozialhilfe

    (Fabienne Schöb und Laura Stierlin)

    Dass Sanktionen zum Repertoire sozialarbeiterischen Handelns gehören wird oft tabuisiert. Denn Sanktionen lassen sich professionstheoretisch nicht begründen. Vor dem Hintergrund des Aktivierungsparadigmas besteht gleichzeitig eine Zunahme der Sanktionierungspraxis in der Sozialhilfe. Nun liegen erste Erkenntnisse zur Handhabung vor.

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  • Sozipowerment

    (KRISO Bern)

    Entgegen dem zuweilen entstehenden Eindruck, dass Missstände nicht klar benennbar seien: Sozialabbau ist konkret und hat gravierende Folgen für die Betroffenen, wie auch für die gesamte Gesellschaft und ihren Zusammenhalt. Ebenso konkret sind aber auch die Vielzahl an Möglichkeiten, Widerstand zu leisten.

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Kiosk


AvenirSocial

  • Schweizer brauchen keine Sozialhilfe!

    (Véréna Keller)

    Die von der SVP angeführten Rückwärtsbewegungen in Richtung einer Sozialhilfe des 19. Jahrhunderts werden in den letzten Jahren immer heftiger und gehässiger. Schikanen, Disziplinierung, Ausschluss sind die Leitmotive.

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Bildung und Stellen