AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

SozialAktuell de février: Gemeinwesenarbeit auf dem Lande

Die Schweiz besteht geografisch gesehen zum grössten Teil aus ländlichem Raum. Dieser birgt eigene Voraussetzungen für die Soziale Arbeit, wie wir unter anderem im Heft «Soziale Arbeit auf dem Lande» (04/2014) beleuchtet haben.
Das Bundesprogramm «Projets urbains», welches von 2008 bis 2015 durchgeführt wurde, setzte in städtischen Quartieren Massnahmen in verschiedenen Bereichen um, etwa in Raumplanung, Wohnen, Infrastruktur, Sicherheit, Verkehr sowie Sozial- und Integrationspolitik – mit dem Ziel, die Lebensqualität zu verbessern. Die Ergebnisse sind beeindruckend.
Dabei stellte sich für uns aber auch die Frage: Wie sieht es denn im ländlichen Raum aus? Wir gingen davon aus, dass Themen wie Abwanderung, Service public, Tourismus hier interessieren dürften. Weiter hatten wir die Hypothese, dass auf politischer Ebene im urbanen Raum eine grössere Sensibilisierung für die Themen und Inhalte der Gemeinwesenarbeit und deren Professionelle besteht. So gehört beispielsweise die offene Kinder- und Jugendarbeit zum Regelangebot der meisten grösseren städtischen Gemeinden.
Das vorliegende Heft zeigt, dass gemeinwesenorientierte Soziale Arbeit im ländlichen Raum Fuss gefasst hat. Das Programm «periurban » der Eidgenössischen Migrationskommission EKM leistete dabei Unterstützung. Dabei übernehmen unterschiedliche Einrichtungen, wie unter anderem die offene Kinder- und Jugendarbeit, soziokulturelle Aufgaben, welche im urbanen Raum von «klassischen» Gemeinwesenarbeitenden übernommen wird.
Wir erteilen nun gerne den engagierten Fachpersonen, auf welche wir bei der Recherche für dieses Heft gestossen sind, das Wort. Sie erzählen von spannenden Projekten und Aufgaben auf dem Land.

Actuel

  • Kurzmedungen

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  • Stalking: Verfolgt werden macht krank

    (Marina Kaempf)

    Jede sechste Schweizerin und jeder zwanzigste Schweizer ist bereits einmal Opfer von Stalking geworden. Stalking belastet die Opfer langfristig, wird aber in den meisten Fällen nicht als solches erkannt. Deshalb hat der Bund eine nationale Konferenz zu diesem Thema durchgeführt, um zu informieren und Best-Practice-Beispiele vorzustellen. Die Konferenz richtete sich an betroffene Fachpersonen in den Sozialdiensten, bei der Polizei, in der Justiz sowie an Psychologinnen und Psychologen.

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Point fort

  • «Wer soll dort denn aktiviert werden?»

    (Maren Schreier und Dani Fels)

    In der Fachliteratur wird Gemeinwesenarbeit auf dem Lande wenig thematisiert. Im Gespräch mit Menschen, die sie seit Langem betreiben, tritt jedoch eine Fülle von Erfahrungen, Wissen und Themen zutage. Aber was heisst heute überhaupt «ländlicher Raum»? Und was unterscheidet die dort stattfindende Gemeinwesenarbeit von jener im städtischen Umfeld? Eine kleine Forschungsreise in eine vermeintliche Terra incognita.

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  • Das Beispiel «Zukunft Hasliberg»

    (Alex Willener)

    Als Folge der Zweitwohnungsinitiative werden in der Gemeinde Hasliberg BE der Verlust von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und damit einhergehend Abwanderung befürchtet. Mit einem Zukunftsprojekt soll den düsteren Aussichten begegnet werden. Gemeinsam mit der Bevölkerung und allen Akteuren wurden neue Ideen entwickelt und umgesetzt.

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  • Soziokulturelle Gemeinwesenarbeit am Beispiel der OKJA Niesen

    (Ramona Schneider)

    Nach fünfjährigem Bestehen der Regionalen Jugendarbeit Niesen hinterfragten sechs Berner Oberländer Gemeinden das konventionelle Konzept der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Nicht grundsätzlich – destruktiv, sondern neugierig – konstruktiv. Neue Wege sollte sie gehen, aber wie? Die Gemeinderäte und Gemeinderätinnen hatten hierzu nur vage Vorstellungen, aber umso mehr Mut, sich auf Experimentelles einzulassen.

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  • «Wir sind Eins» im Regionalen Naturpark Thal

    (Josephina Vogelsang)

    Wie gestaltet sich die soziokulturelle Arbeit im solothurnischen Thal? Im Rahmen des von der Eidgenössischen Migrationskommission EKM lancierten Programms Periurban werden unter dem Titel «Wir sind Eins» von 2016 bis 2020 Initiativen und Projekte zur Förderung des Zusammenlebens angegangen. Ein Praxisbericht.

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  • Andermatt ist mehr als ein Tourismusresort

    (Beatrice Durrer Eggerschwiler)

    Wo sich der Tourismus entwickelt, ist die einheimische Bevölkerung beteiligt und betroffen. Ein exemplarisches Beispiel ist Andermatt, das sich mit dem Bau des Tourismusresorts in den letzten Jahren stark verändert hat. Die Langzeit- und Begleitstudie BESTandermatt1 nimmt die Anliegen der Bevölkerung auf.

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  • Programm Periurban: Integration findet nicht nur in einer Gemeinde statt

    (Ruth Tennenbaum)

    Mit regionalen Projekten will das 2008 gestartete Programm Periurban den Zusammenhalt und die Integration der ansässigen wie der zugezogenen Bevölkerung fördern. Periurban enthält kurzfristige wie auch auf längere Zeitdauer angelegte Massnahmen. Die ersten zwei Umsetzungsphasen sind abgeschlossen und zeigen Wirkung.

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  • Churwalden: Eine heterogene Fusionsgemeinde findet ihren Weg

    (Interview mit Dario Friedli)

    Die Gemeinde Churwalden, hervorgegangen am 1. Januar 2010 aus einer Fusion, liegt zwischen dem urbanen Zentrum Chur und den touristischen Berggebieten. Mit einer umfassenden Entwicklungsstrategie hat der Gemeindevorstand Weichen gestellt. Ein Gespräch mit Dario Friedli, Gemeindeschreiber von Churwalden und Sozialarbeiter.

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  • Weblinks zum Schwerpunktthema

    (Zusammengestellt durch die Geschäftsstelle von sozialinfo.ch unter sozialinfo.ch/sozialaktuell)

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Plattform

  • Erstinformation von Migrantinnen und Migranten

    (Andreas Wyss und Seraina Hostettler)

    Migration bewegt Menschen nicht nur sinnbildlich, sondern wortwörtlich. Menschen kommen und versuchen bei uns ihr Leben zu leben. Doch wie kann ich mein eigenes Leben unter den hiesigen und, mehr oder weniger, neuen Bedingungen führen? Bei den einen wird Grundsätzliches infrage gestellt, bei anderen bleibt alles ähnlich und vertraut. Die Städte und Gemeinden haben unterschiedliche Angebote entwickelt, um mit Zuziehenden aus dem Ausland in Kontakt zu treten und in dieser ersten Phase der Ankunft Unterstützung zu bieten.

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  • «Muschle» – genderspezifische Suchttherapie

    (Timo Schneider und Markus Zahnd)

    Die «Muschle», ein stationäres Angebot der Stiftung suchttherapiebärn, richtet sich an Frauen, Schwangere und Mütter mit ihren Kindern. Vor bald 20 Jahren gegründet, präsentiert sich die Einrichtung heute als Diversitätsangebot auf kleinem Raum. Die Betreiber sind nach wie vor von der Notwendigkeit frauenspezifischer Angebote in der Suchttherapie überzeugt.

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  • «Mini-Google» für den Sozialbereich

    (Valentin Meichtry)

    www.plattform-sg.ch ist eine digitale kantonale Suchplattform, welche bereits über 800 Unterstützungsangebote, Organisationen und Fachstellen kategorisiert und benutzerfreundlich aufbereitet hat. Diese sind unterteilt nach 18 Themengebieten und neun Regionen. Ziel ist es, Fachpersonen im Bereich der Sozialen Arbeit und Schnittstellen mit maximal drei Klicks zu den gewünschten Hilfs- und Unterstützungsangeboten zu führen und somit eine aufwendige Suche zu ersparen.

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Kiosk


AvenirSocial

  • Krise – Konflikt – Arbeitsrecht

    (Iris Hörner Badertscher)

    Seit drei Jahren bin ich auf nationaler Ebene Anlaufstelle für die Mitglieder von AvenirSocial, wenn sie arbeitsrechtliche Fragen haben oder Unterstützung bei Arbeitskonflikten brauchen. Nach 15-jährigem Engagement auf Sektionsebene stehe ich seit 2015 sämtlichen Mitgliedern der Deutschschweiz bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite. Das Angebot wird jährlich von rund 60 bis 70 Personen genutzt und sehr geschätzt.

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Bildung und Stellen