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SozialAktuell de janvier: Komm, wir spielen

Das Konzept für diese Ausgabe zu verfassen, hat uns Freude gemacht. Spätsommer wars, draussen blühten die ersten Sonnenblumen. Wir gingen ziemlich unbekümmert zu Werke, unbeschwert, ungezwungen, unverkrampft, locker und zwanglos – alles Adjektive, die gemäss dem Duden Synonyme des Wortes «spielerisch» sind. Heute übergeben wir Ihnen das Resultat: ein Heft zu einem wichtigen Thema. Denn das leichtfüssig wirkende Spiel ist in Tat und Wahrheit ein Schwergewicht. Wir brauchen es, damit es uns gut geht. Grosse internationale Leitplanken tragen diesem Umstand Rechnung. Das Recht auf Spiel ist in Artikel 31 Absatz 1 der UNKinderrechtskonvention verankert. Und Artikel 24 der Erklärung der Menschenrechte hält fest, dass jede und jeder ein Recht auf Freizeit hat. Das Spiel, das nichts muss, aber alles kann, bietet Raum für Vergnügen, für Kreativität, für Geselligkeit, für Fantasiereisen und Experimente, alles befreit von der Sorge um direkte Konsequenzen – denn es ist ja nur ein Spiel! Wir lachen (und ärgern uns manchmal), wir taktieren sorgfältig oder gehen voll auf Risiko, wir probieren verschiedene Wege aus, wir schlüpfen in Rollen und wir lernen und entwickeln uns weiter, ohne dass wir es merken. Das Spiel ist eine der schönsten Hauptsachen der Welt. Und so spielen wir also, Jung und Alt, alleine, zu zweit, in der Gruppe. Drinnen oder draussen. Analog oder digital. Mit und ohne Regeln, mit und ohne Anleitung, mit und ohne Gewinnaussichten. Manchmal regiert der Zufall, das Glück, und manchmal das Geschick. Sie finden auf den folgenden Seiten Beiträge von Autorinnen und Autoren, die sich in Theorie und Praxis mit dem Spiel beschäftigen. Der inhaltliche Bogen ist breit gespannt, er beginnt in grauer Vorzeit und führt zum Spiel als Methode der Sozialen Arbeit. Reflexion und Werkstattberichte wechseln sich in bunter Folge ab. Es ist kein Heft, das fein säuberlich von vorn nach hinten gelesen werden muss. Hüpfen Sie! Vorwärts, rückwärts, wieder vorwärts – wie es Ihnen gefällt. Wir wünschen Ihnen Spass und Erkenntnis.

Actuel

  • Kurzmeldungen

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  • Mehrheitlich ein Wunschberuf

    (Lea Widmer und Sigrid Haunberger)

    An Schweizer Fachhochschulen studierten in den Jahren 2016/2017 insgesamt 7948 Personen das Studienfach Soziale Arbeit, davon 74 % Frauen.1 Dieser Beitrag geht den Fragen nach den Zugangswegen zum Fachhochschulstudium der Sozialen Arbeit, der Wahlsicherheit und Attraktivität des Studienfachs Soziale Arbeit nach sowie der Frage nach den Kompetenzen, die Studierende der Sozialen Arbeit in ihrem Studium erwerben wollen.

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Point fort

  • Eine treibende Lebenskraft

    (Jens Junge)

    Das Prinzip Spiel durchdringt das ganze Leben, auf vielen
    verschiedenen Ebenen. Gedankenspiele wurden schon um
    35 000 vor Christus angestellt, und jedes Kind erobert sich
    die Welt auf spielerische Weise. Zudem machen Spiele glücklich
    (wenn man nicht gerade am Verlieren ist) – so sehr, dass
    sie mitunter auch süchtig machen können. Ein Loblied auf
    die Spielfreude.

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  • Kunst spielen

    (Brigitte Becker)

    Ein Samstag in der Kirchgemeinde Industriequartier in
    Zürich.
    Zwölf Personen sind zu einem Atelier zusammengekommen.
    «Schön unscharf» lädt ein, mit Unschärfen
    gestalterisch
    umzugehen, mit den Möglichkeiten zu spielen,
    die sich bieten, wenn wir die Schärfe verlassen.

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  • Digitale Brücken bauen

    (Simone Moser)

    Spielen finden wir auch als Erwachsene wunderbar. Mit den
    digitalen Spielwelten kennt sich die Autorin – Supermario
    und seine Game-Abenteuer von anno dazumal mal ausgenommen
    – hingegen nicht aus. Aber dann hat sie Cécile
    Amstad kennengelernt, die Entwicklerin von «Burning
    Bridges».

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  • Nur wer spielt, ist ganz Mensch

    (Rolf Oerter)

    Die Bedeutung des Spiels in der menschlichen Existenz wird meist völlig unterschätzt, weil man die naiven Alltagsvorstellungen über Spiel zur Beurteilung heranzieht. Im Folgenden soll die Universalität des Spiels anhand seiner Merkmale und seiner Evolution kurz umrissen werden. Danach werden die Funktion des Spiels und seine drei Ebenen erläutert. Schliesslich wird zu zeigen sein, dass Spiel die eigentliche Wurzel menschlicher Kultur ist. Dabei bleibt die Bedeutung des Spiels für die Soziale Arbeit stets im Blickfeld.

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  • Spielen - gewusst, wie

    (Alois Hechenberger)

    Spielen ist lustig, anstrengend, bereichernd, lehrreich, verbindend – alles zugleich. Spielen, wenn es gelingt, bietet viele Chancen für die Soziale Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen, auch für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung.

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  • Das Spiel im Unterricht

    (Reto Stäheli)

    Im Rahmen des Moduls Kreativwerkstatt der Hochschule Luzern für Soziale Arbeit reflektieren Studierende die Bedeutung des Spielens für die Soziale Arbeit und entwickeln zusammen mit Dozenten u.a. interaktive und performative Versuchsanlagen zum Thema «Spiel». Zuschauer können sich in verschiedenen Sequenzen spielerisch beteiligen.

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  • Unbegrenzte Entdeckungsreisen

    (Marisa Anthamatten)

    Beim freien Spiel in der Natur, wie es in Waldspielgruppen angeboten wird, können Kinder wertvolle, stärkende Erfahrungen sammeln und damit ein Fundament für ihr späteres Leben legen. Dieser Artikel unternimmt einen kurzen Exkurs in die Naturbegegnung, die heute vielen Kindern fehlt, und geht in der Folge auf die Rolle der Sozialpädagogik ein.

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  • "Spielen ohne Grenzen"

    (Anne Wegmüller)

    Im Auftrag der Pro Juventute Schweiz realisierte die Fachstelle SpielRaum das Projekt «Spielen ohne Grenzen» und machte mit dem SpielBus in Asyl- und Übergangszentren in der ganzen Schweiz halt. Während je einer Woche vor Ort erstellten Soziokulturelle AnimatorInnen gemeinsam mit den Kindern und ihren Bezugspersonen Spielmaterial und richteten für das Zentrum eine Ludothek ein.

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  • Weblinks zum Schwerpunktthema

    (Zusammengestellt durch die Geschäftsstelle von sozialinfo.ch unter sozialinfo.ch/sozialaktuell)

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Porträt

  • "Patientenwohl und Kosten müssen stimmen"

    (Stefan Müller)

    Michael Klute hat viel mehr zu tun, als nur von Notfall zu Notfall zu hetzen. Der Sozialarbeit im Spital stellen sich heute vielfältige Herausforderungen. Ein Augenschein vor Ort.

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Plattform

  • Wie geht es den Menschen, die Flüchlinge betreuen?

    (Célia Steinlin, Ines Inäbnit und Naser Morina)

    Wie geht es den Menschen, die täglich mit Flüchtlingen zu tun haben, ihre teilweise traumatischen Lebensgeschichten hören, ihre Ängste und ihre Verzweiflung spüren und mit beschränkten Ressourcen für ihr Wohlergehen sorgen? Wir haben nachgefragt.

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  • Gestalten statt verwalten

    (Nina Rudnicki)

    In Zusammenarbeit mit Avenir Social, Sektion Ostschweiz, hat die Fachhochschule St. Gallen die Fachveranstaltung «Trends in Praxis und Theorie Sozialer Arbeit» mit dem Titel «Gestalten statt verwalten» organisiert. Anhand von konkreten Beispielen wie der parteiischen Sozialen Arbeit haben die rund 150 Teilnehmenden untersucht, wie sich das Spannungsverhältnis zwischen dem Selbstverständnis von Sozialer Arbeit und der Wirklichkeit im Berufsalltag entwickelt.

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Kiosk


AvenirSocial

  • Ausbildungskampagne: mit Schwung ins neue Jahr

    (Elisa Mombelli)

    Der Berufsverband will mit seiner Ausbildungskampagne die Personalsituation im Sozialbereich grundlegend verändern. Die Devise lautet: In der Sozialen Arbeit soll es keine unqualifizierten Mitarbeitenden mehr geben. Zwar liegt dieses grosse Ziel noch in der Ferne; in den letzten Monaten wurden jedoch erste wichtige Schritte gemacht. Dieser Artikel gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Kampagne, er erläutert die bisherigen Reaktionen und erzählt, was für 2018 geplant ist.

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Bildung und Stellen