AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

Ab sofort können Unterschriften für den Volksvorschlag gesammelt werden!

AvenirSocial hat gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Verbänden und Parteien den Volksvorschlag für eine wirksame Sozialhilfe ergriffen. Wir engagieren uns mit der Kampagne verkehrt.ch an vorderster Front gegen die Kürzungen in der Sozialhilfe. Ab sofort können Unterschriften gesammelt werden! Und da wir nur bis am 18. Juli 2018 Zeit dafür haben, um 10’000 Unterschriften zusammenzukriegen, müssen wir Vollgas geben.

Willst du Unterschriften sammeln? Benötigst du Argumente für den Volksvorschlag? Willst du ein Statement abgeben? Auf der Kampagnenwebseite verkehrt.ch oder im unten aufgeführten Newsletter findest du alle weiteren Informationen.

Wir sind gegen die Revision des Sozialhilfegesetzes, weil es…
… falsch ist zu behaupten, Sozialhilfebeziehende erhielten zu viel Geld. Die Unterstützung nach den SKOS-Richtlinien richtet sich nach statistischen Grundlagen und sichert nichts mehr als die Existenz.
… feige und ungerecht ist, gegen die Wehr- und Machtlosen in einer Gesellschaft zu treten. Armutsbetroffene sind nicht schuld am Armutsproblem, sie noch ärmer zu machen ist ungerecht!
… ideen- und konzeptlos ist, das Armutsproblem mit Sparen zu bekämpfen. Die Verarmung wird dadurch weiter zunehmen. Das Armutsproblem ist damit nicht gelöst.
… verantwortungslos ist, von den SKOS-Richtlinien abzuweichen. Der Bundesrat delegiert die Verantwortung für eine harmonisierte Sozialhilfe an die Kantone. Prompt weicht der Kanton Bern vom Konsens ab. Wie peinlich!
… bürokratisch ist, mit einem Gesetz den Verwaltungsaufwand zu vervielfachen. Die detaillierten Einteilungen und Abgrenzungen generieren nur Arbeit und nützen nichts.
… undemokratisch ist, wenn ein so wichtiges Gesetz ohne Profis beschlossen wird. Das Erfahrungs- und Fachwissen wurde nicht mitberücksichtigt, eine Vernehmlassung wurde nicht durchgeführt.

Wir sind für den Volksvorschlag, weil er…
… zur Existenzsicherung nach SKOS steht, taugliche individuelle (Bildung und Qualifizierung) und gesellschaftliche (Zusammenarbeit mit der Wirtschaft; Ergänzungsleistungen für älter Dauerarbeitslose)
... Lösungsvorschläge bietet, einfach umzusetzen, bei Fachpersonen und Betroffenen breit abgestützt ist und im direktdemokratischen Verfahren genehmigt werden soll.