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Sozialhilfe: Der Kanton Bern unterläuft die Solidarität

Als erster Kanton will Bern den Grundbedarf bei den Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) unterschreiten! Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger im Kanton Bern sollen in Zukunft 8 Prozent weniger Geld erhalten, als es die SKOS-Richtlinien vorsehen. Dies obwohl die Richtlinien erst letztes Jahr verschärft wurden und Studien zeigen, dass bereits die Beiträge der SKOS-Richtlinien zu tief sind.

Die zweite Lesung des Gesetzes und definitive Entscheid wird im kommenden Jahr durch den Grossen Rat des Kantons Bern vorgenommen. Sparmassnahmen, wie sie der Kanton Bern plant, sind keineswegs zielführend und sind kontraproduktiv. Anstatt Armutsbetroffene zu stärken, belasten sie diese noch mehr. Das führt zu sozialer Isolation, verschlechtert die Gesundheit und beeinträchtigt die Wohnsituation. AvenirSocial wird sich gemeinsam mit anderen Organisationen und Parteien gegen die geplanten Sozialhilfekürzungen wehren. Wir sagen: Armut lässt sich nicht wegsparen!