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Kommt alle an die Protestaktion "STOPP Abbau": 11. September 2017

Keine vier Jahre ist es her, dass das Kantonsparlament mit ASP 2014 bei wichtigen staatliche Aufgaben einschneidende Kürzungen beschlossen hatte. Die massive Reduktion der Prämienverbilligung gehörte dazu, auch die Privatisierung der Psychiatrie und die Kürzung der Integrationszulagen in der Sozialhilfe.

An der Grosskundgebung von 16. März 2013 forderten 20'000 Menschen den Erhalt qualitativ guter staatlicher Leistungen und angemessener Arbeitsbedingungen. Viele geplante Kürzungen konnten dank dem gemeinsamen Engagement abgewendet werden.

Der Berner Regierungsrat legt dem Grossen Rat schon wieder ein Abbaupaket in der Höhe von 185 Millionen Franken jährlich vor. Vorgesehen sind über 150 Massnahmen.
Die Kürzung der Sozialhilfe um 10-15 Prozent ist auch darunter. Die Massnahmen betreffen sowohl Arbeitsstellen und Aufgaben der Kantonsverwaltung wie auch subventionierte Aufgabenbereiche und Fördermittel der Prävention. Es sind mehrere Arbeitsfelder und Aufgabenbereiche der Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Soziokulturellen Animation betroffen.

Viele Einwohnerinnen und Einwohner werden von den Kürzungen empfindlich betroffen sein. In den Institutionen bedroht der Abbau die Qualität der Dienstleistungen. Die Arbeitsbedingungen geraten unter Druck. Gleichzeitig plant der Regierungsrat, die Gewinnsteuer für Grosskonzerne zu senken und damit auf jährliche Einnahmen von 100 bis 200 Millionen Franken zu verzichten.

Zusammen können wir verhindern, dass im kommenden politischen Seilziehen die einen kantonalen Aufgaben gegen andere ausgespielt werden. Die Protestaktion ist eine gemeinsame Aktion von Personal- und Berufsverbänden, Gewerkschaften und Organisationen im Kanton Bern.

Kommt alle am 11. September 2017, 16.45 - 18.00 Uhr auf den Münsterplatz in Bern!

Gemeinsam wehren wir uns gegen diesen Leistungsabbau!

Der geplante Abbau von kantonalen Leistungen trifft viele Bereiche: Die Spitex, die Heime und Spitäler, die Psychiatrieversorgung, die Sozialhilfe, die Behinderten, die Gesundheitsförderung und Suchthilfe, die Rettungsdienste, geplante Schullektionen, die Hochschulen, die Denkmalpflege, die Schülertransporte, die Berufsbildung, die Brückenangebote zwischen Schule und Lehre, die Beiträge an Jugend + Sport-Kurse und Kinder- und Jugendprojekte, das Jugendparlament, den öffentlichen Verkehr etc.