AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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Zusammen gegen Abbau im Sozialbereich!

AvenirSocial Sektion Bern wird sich gegen den Sozialabbau engagieren. Es sind mehrere Arbeitsfelder und Aufgabenbereiche der Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Soziokulturellen Animation betroffen. Wichtig ist, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen. Zusammen können wir verhindern, dass im kommenden politischen Seilziehen ein soziales Arbeitsfeld gegen andere ausgespielt wird.

Der Regierungsrat hat am 30.06.17 ein sogenanntes "Entlastungspaket" zu Handen des Grossen Rats verabschiedet. Der Grosse Rat wird die Massnahmen diskutieren, kann Massnahmen streichen oder eigene, zusätzliche Massnahmen beschliessen.

Eine ganze Reihe von kantonalen Aufgaben sollen reduziert werden oder auf andere staatliche Ebenen - Gemeinde, Bund - verschoben werden. Im Anhang des Berichts zum Entlastungspaket sind die 150 Massnahmen aufgelistet mit einer Kurzbeschreibung. Die Massnahmen betreffen sowohl Arbeitsstellen und Aufgaben der Kantonsverwaltung wie auch subventionierte Aufgabenbereiche und Fördermittel der Prävention.

Das kantonale Sozialwesen ist von Massnahmen aus verschiedenen Direktionen betroffen. Einige Beispiele:

  • Reduktion des Grundbedarfs der Sozialhilfe um 10-15% (S.67)
  • Reduktion der Unterstützung Motivationssemester (S.48)
  • Streichung der Löhne der Teilnehmenden in BIAS-Angeboten zur beruflichen Integration (S.69)
  • Verzicht auf die beschlossene Aufhebung der Beitragslimitierung von Stipendien bei berufsvorbereitenden Schuljahren/Vorlehre, zwecks Ablösung von der Sozialhilfe (S. 105)
  • Kürzung der Staatsbeiträge an Behinderteninstitutionen (S.61)
  • Kürzung der Beiträge an flankierende Massnahmen im Behindertenbereich (S.63)
  • Kürzungen in der Suchthilfe und Suchtprävention (S.70)
  • Kürzung der Mittel aus der Spielbankenabgabe für den Fonds für Suchtprobleme (S.88)
  • Streichung der Praktikalöhne in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (S.71)
  • Streichung der Projektbeiträge zur Förderung von Kindern und Jugendlichen (z.B. Jugendparlament) und Aufhebung der Kommission KKJ (S. 84)
  • Streichung der Finanzierung der Ehe- und Familienberatung (S.71)
  • Reduktion der Mittel für Aus- und Weiterbildung des Personals der BEO Bolligen (S.85)
  • Herabsetzung des Vermögensfreibetrags zwecks stärkerer Mitfinanzierung von Kosten von Erwachsenenschutzmassnahmen durch Betroffene (S. 86)
  • Kürzungen im Asylbereich (S.93)
  • und weitere Kürzungen