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Obwalden: Schulergänzende Betreuung bleibt freiwillig!

Die sieben Obwaldner Gemeinden werden nicht zu Betreuungsangeboten für Kinder während der Schulzeit verpflichtet. Das Stimmvolk hat eine Gesetzesänderung verworfen. Die SVP hatte das Referendum dagegen ergriffen.

Nur gerade 5293 (42.39%) Stimmberechtigte sagten JA zum Nachtrag Bildungsgesetz, 7192 (57,61%) waren dagegen.

Die Gefahr, dass nach dem Nein sogar die bisherigen Angebote gefährdet wären, weil das Volk sie vielleicht nicht wolle, sieht Bildungsdirektor Franz Enderli nicht. «Eine Gemeinde, die attraktiv sein will, bietet das an.» Mit dem Ergebnis, das in der Deutlichkeit auch für ihn überraschend kam, blieben nun leider die Unterschiede in den Gemeindeangeboten für Vorschulkinder und Schulkinder bestehen. «Mit dieser Lücke müssen wir leben, das ist so gewollt.» Die Regierung habe den Auftrag des Kantonsrats gehabt, diese zu beseitigen. «Das Volk sagt Nein, wir nehmen das zur Kenntnis.» (Obwaldnerzeitung, 21.5.2017)