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MV SKOS "Aktivierungspolitik in der Sozialhilfe: Notwendig oder unsinnig?"

Ort:
NH Hotel Freiburg
Datum:
18. Mai 2017
Zeit:
Empfang der Gäste 09:00, Eröffnung der Veranstaltung 09:30, Ende der Veranstaltung 13:00
Seit rund 20 Jahren prägt das Paradigma der Aktivierung die Sozialpolitik. Der aktivierende Sozialstaat basiert auf der Annahme, dass die Menschen ganz im Sinne des Homo oeconomicus rational handelnde Wesen sind, die nach Nutzenmaximierung streben. Mit der Revision der SKOS-Richtlinien von 1998 wurde die berufliche Integration daher zum Ziel und zur Aufgabe der Sozialhilfe erklärt. Mit der Revision 2005 wurden die Instrumente zur Umsetzung des Leitgedankens «Fördern und Fordern» geschaffen. Mit materiellen Anreizen soll seither die Motivation der Sozialhilfebeziehenden gefördert werden.


Lässt sich dieses von der Ökonomietheorie geprägte Menschenbild aus soziologischer und psychologischer Sicht bestätigen? Gibt es neue Erkenntnisse, wie die Eigeninitiative des Einzelnen gestärkt werden kann? Wie sind die Vor- und Nachteile des heutigen Systems aus Sicht der Sozialpolitik, der Sozialwissenschaften und der Sozialhilfepraxis zu beurteilen? Läuft die Aktivierung aufgrund der fehlenden Übereinstimmung von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften auf dem Markt ins Leere, stellt sich die Frage: Ist Aktivierung noch zielführend?
Auskunft unter: SKOS, Monbijoustrasse 22, Postfach, CH-3000 Bern 14,
Tel: +41(0)31 326 19 19, E-Mail: