AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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Nein zur Durchsetzungsinitiative!

AvenirSocial hat sich der Koalition der NGO angeschlosssen, die sich gegen die Durchsetzungsinitiative einsetzt. Diese Koalition wird eine aktive Kampagne gegen die Volksinitiative der SVP führen.
Die Durchsetzungsinitiative trifft uns alle: Rund ein Viertel der Menschen in der Schweiz sind als Ausländerinnen und Ausländer direkt betroffen. Für sie würde die Initiative bedeuten, dass sie auch als Secondos und Secondas und unabhängig davon, wie gut sie integriert sind oder wie lange sie schon in der Schweiz leben, von heute auf morgen aufgrund des geringsten Vergehens automatisch und ohne Berücksichtigung der persönlichen Umstände ausgeschafft würden. Sie verlangt zudem die Ausschaffung im Wiederholungsfall bei rund 40 anderen mehr oder weniger schwerwiegenden Delikten (von der missbräuchlichen Verwendung einer Kreditkarte bis zu sexuellen Handlungen mit Kindern).
Damit wirft die Initiative alles in einen Topf: Sozialmissbrauch, Völkermord, Vergewaltigung, Menschenhandel ... Die Durchsetzungsinitiative ist nicht vereinbar mit der Demokratie, den Grundrechten und dem Rechtsstaat. Sie führt zu systematischen Verletzungen der EMRK und riskiert damit, dass die Schweiz aus der Konvention und aus dem Europarat austreten muss.
Aus all diesen Gründen ruft AvenirSocial dazu auf, am 28. Februar 2016 ein Nein gegen diese gefährliche Initiative in die Urne zu legen!