AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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Caritas Luzern: Austausch mit Leiterin Migration-Integration

Runa Mathys (Vorstand AvenirSocial Zentralschweiz) und Charlotte Eicher (Geschäftsleitung AS Z-CH) tauschten sich am 3. Juli 2015 mit Johanna Schwegler über die Kündigung des Asylauftrages des Kantons Luzern aus. Es wurde über die Auswirkungen der Kündigung - den Personalabbau einerseits und die Soziale Arbeit im Asylwesen andrerseits – diskutiert.

AvenirSocial drückte bei Frau Schwegler das Bedauern aus, dass 54 Mitarbeitende der Caritas Luzern eine Kündigung erhalten hätten und zudem zahlreiche befristete Arbeitsverträge nicht verlängert würden. AvenirSocial geht aktiv auf seine Mitglieder bei der Caritas zu und bietet Unterstützung an.

Der Kanton garantiert weiterhin eine gute und korrekte Arbeitsqualität, unter anderem auch, weil Mitarbeitende der Caritas neu beim Kanton angestellt werden, dies bestätigte Frau Schwegler. Wie der Regierungsrat kommunizierte, wird Ruedi Fahrni als Asylkoordinator des Kantons Luzern das Projekt Asylauftrag ab 2016 leiten. Damit der Sparauftrag von 900'000.- erreicht werden kann, werden flachere Hierarchien und mehr Kompetenzen bei den einzelnen Mitarbeitenden eingeführt. Fragen der Überbelastung, folglich der fachlichen Qualität und der Rolle der Sozialen Arbeit sind bei Caritas und AvenirSocial im Raum; Vermutungen, dass Kosten in andere Bereiche der Verwaltung des Kantons Luzern durchs Projekt Asylauftrag entstehen werden, sind vorhanden.

Aus fachlicher und berufspolitischer Sicht betont AvenirSocial, dass die Unterbringung von Asylsuchenden von Professionellen der Sozialen Arbeit organisiert werden muss, damit die komplexe und anspruchsvolle Aufgaben für alle Beteiligten zufriedenstellend erfüllt werden kann.

AvenirSocial bleibt mit der Caritas Luzern im Austausch und wird die Entwicklung im Asylbereich im Kanton Luzern genau verfolgen. Ausserdem wird AvenirSocial auch die Verhandlungen des Flüchtlingsauftrages beobachten und dokumentieren.