NL 11/11 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Graubünden
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Liebe Kolleginnen und Kollegen der Sozialen Arbeit
Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und im Namen des Vorstands allen Abonnenten herzlich für Ihre Treue und Ihr Interesse danken. Wir freuen uns auf ein spannendes 2012 und wünschen Ihnen einen guten Rutsch und nur das Beste im neuen Jahr!
Den Newsletter finden Sie unter folgendem Link:
www.avenirsocial.ch/de/p42011001.htmlIhr Feedback sowie Neuigkeiten und Berichte aus den Regionen nehmen wir jederzeit gerne entgegen.
Herzliche Grüsse und einen guten Start im neuen Jahr
für AvenirSocial Graubünden
Fabienne Schöb
Sektion Graubünden
Umsetzung Kindes- und Erwachsenenschutzrecht
Der Grosse Rat hat nun über die Botschaft zur Umsetzung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts debiert und einen Beschluss gefasst. Im Kantonsamtsblatt vom 15.12.11 ist der Beschluss des Grossen Rates über die Änderung vom 7.12.11 betreffend Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch nachzulesen. Die Änderungen unterstehen dem fakultativen Referendum und die Referedumsfrist läuft am 14.3.12 ab. AvenirSocial Sektion GR akzeptiert den Beschluss und wird keine weiteren Aktivitäten diesbezüglich unternehmen.
Kurz vor der Session hat AvenirSocial Sektion GR nochmals auf die unseres Erachtnes wichtigen Anliegen für die Debatte hingewiesen. Der Brief an die Grossräte kann auf der Seite Sozialpolitik auf der Homepage von AvenirSocial Sektion GR eingesehen werden.
Sektionsabend: Neuer Berufskodex der Sozialen Arbeit
Die Unterlagen zum spannenden Sektionsabend sind nun auf der Homepage aufgeschaltet. Weitere Details, die Präsentation von Stéphane Beuchat sowie weiterführende Links zum Berufskodex und Fallbesprechungen finden Sie
hier.
Kollegialberatung bei AvenirSocial Graubünden
Während der lebhaften Diskussion am Sektionsabend wurde der Wunsch eingebracht, eine Kollegialberatung bei AvenirSocial Graubünden einzurichten. Ethische Fragestellungen und Dilemmas könnten gemeinsam unter Fachleuten thematisiert und allenfalls an die Ethikkommission weiter geleitet werden. Interessierte für die Gründung einer Kollegialberatung werden gebeten, sich bei
Luciano Capelli von AvenirSocial Graubünden zu melden.
Weitere Themen
Vormundschaft wird professionalisiert
In Graubünden werden ab übernächstem Jahr nur noch fünf statt bisher 17 Vormundschaftsbehörden tätig sein. Der Grosse Rat hat gestern die notwendigen Gesetzesänderungen beraten.
Mehr...
Schwarzes Brett
AvenirSocial Graubünden stellt unter www.kaufen-tauschen.ch ein 'Schwarzes Brett' zur Verfügung. Sozialarbeitende, welche einen Nachmieter/eine Nachmieterin suchen, etwas verkaufen möchten oder sonst was suchen, können dies
hier mitteilen.
In den
News aus Graubünden finden Sie weitere Aktualitäten.
Agenda
Sämtliche Termine finden Sie unter
Sozialagenda im Sozialportal Graubünden.
Offene Stellen in der Region
LeiterIn Ausbildungszentrum La Capriola
Davos Stiftung La Capriola 100%
Heimleiter/in Bergschule Avrona 80% - 100%
Jugendarbeiter/inSoziale Dienste der Stadt Chur 70%
Institutionsleiterin / Institutionsleiter
Heilpädagogische Tageschhule Trübbach SG 100%
AvenirSocial Schweiz
Tief einatmen, einen Blick zurückwerfen auf all das Geleistete, auf die Erfolge und die kleineren Rückschläge. Gerade das Jahresende animiert zur Reflexion über Vergangenes. Das ist auch gut so, denn die Erfahrungen führen uns durch die Zukunft. Und über die Zukunft wissen wir eines mit Sicherheit: Wir gestalten sie mit!
Wir wünschen Ihnen alles Gute im neuen Jahr.
Markus Jasinski, Präsident
Olivier Grand, Geschäftsleiter
Beschwerde gegen Berner Sozialhilfegesetz
AvenirSocial (Soziale Arbeit Schweiz), die Demokratischen Juristinnen und Juristen Bern (djb), das Komitee der Arbeitslosen und Armutsbetroffenen (KABBA), die Partei der Arbeit des Kantons Bern (PdA) sowie die Grüne Partei Bern (GPB-DA) legen Beschwerde beim Bundesgericht gegen das teilrevidierte Sozialhilfegesetz des Kantons Bern (SHG) ein.
Die beschwerdeführenden Parteien werden die neuen Gesetzesbestimmungen zu den Generalvollmachten und den Auskunftspflichten von Privatpersonen auf ihre Verfassungsmässigkeit durch das Bundesgericht überprüfen lassen. Alle Menschen haben Anspruch auf den gleichen Datenschutz!
Aus unserer Sicht ist die Pflicht den Sozialhilfebehörden eine Generalvollmacht zur Informationsbeschaffung zu erteilen, um überhaupt Unterstützungsleistungen beantragen zu können, ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen. Generalvollmachten sind Ausdruck einer allgemeinen Misstrauenshaltung und erhöhen den Druck auf Armutsbetroffene, der sich kontraproduktiv auf die Zusammenarbeit auswirkt.
Ebenso ist die neu vorgesehene Auskunftspflicht von Personen, die in Haus- bzw. Wohngemeinschaft mit Sozialhilfebeziehenden leben, von VermieterInnen und von Arbeitgebenden ein schwerer und unverhältnismässiger Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen. Die Auskunftspflicht belastet das soziale Netzwerk, das gerade für Menschen in prekären Verhältnissen wichtig ist.
Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen
Verbandsübergreifende Arbeitsgruppe fordert Null-Toleranz-PolitikZwölf Verbände, Organisationen und Institutionen, darunter auch AvenirSocial, haben eine "Charta zur Prävention von sexueller Ausbeutung, Missbrauch und anderen Grenzverletzungen" ausgearbeitet. Sie fordern eine Null-Toleranz-Politik und setzen vor allem bei den Mitarbeitenden und bei der Stärkung der Personen mit besonderem Unterstützungsbedarf an. Die wichtigste Botschaft: "Wir schauen hin! Und zwar gemeinsam."
Die Charta Prävention umfasst 10 Grundsätze, welche die vier Themenbereiche Präventionskonzepte, Stärkung der Personen mit Unterstützungsbedarf, Schlüsselrolle der Mitarbeitenden und Einrichtung einer internen Meldestelle und externen Ombudsstelle betreffen. Die Grundsätze gelten für alle Personen, die in Institutionen oder Organisationen tätig sind oder betreut werden. Eine Schlüsselrolle nehmen die Mitarbeitenden ein.
Laut Thomas Michel, Vorstandsmitglied von AvenirSocial, legt der Berufsverband besonderen Wert auf Prävention. "Wir unterstützten jegliche Schritte, welche die Begleitung von Betreuten in sozialpädagogischen und agogischen Einrichtungen verbessern. Ziel ist das Wohlbefinden der betreffenden Personen sowie die Stärkung ihrer Selbstständigkeit. Die Integrität ist ein Recht, das es zu verteidigen gilt."
Die Arbeitsgruppe Prävention will sich als nächstes mit Präventionskonzepten und Massnahmenplänen auseinandersetzen. Zudem plant sie, Forderungen an die Politik zu formulieren, etwa nach genügend Ressourcen, damit die Präventionsarbeit wirkungsvoll geleistet werden kann.
Mehr Informationen zur Charta unter:
www.charta-praevention.ch World Social Work Day 2012
Soziale Arbeit und soziales WohnenAvenirSocial organisiert gemeinsam mit dem Fachbereich Soziale Arbeit der Berner Fachhochschule anlässlich des Welttags der Sozialen Arbeit am 20. März eine Tagung und eine Podiumsdiskussion zum Thema "Soziale Arbeit und soziales Wohnen". Die Tagung nimmt das Thema breit auf (Soziale Arbeit, Sozialpolitik, Wohnungsbau und Stadtentwicklung) und soll gleichzeitig eine Plattform für eine fachliche Diskussion bieten. Daneben zielt sie darauf ab, in diesem Themenbereich neue Netzwerke zu knüpfen und so eine Basis für interdisziplinäre Zusammenarbeit zu schaffen.
Auf dem anschließenden Podium werden Vertreter verschiedenster Akteure rund ums Wohnen, darunter auch AvenirSocial, ihre Meinungen diskutieren und mögliche gemeinsame Perspektiven aufzeigen, wobei Themen aus der Tagung aufgenommen werden. AvenirSocial Mitglieder profitieren an der Tagung von einem vergünstigten Kostenbeitrag. Das Podium mit anschliessendem Apéro ist kostenlos.
Die Veranstaltung findet statt am 20. März im Kornhaus Forum Bern von 9-17 Uhr (Tagung) und von 19-20.30 Uhr (Podiumsdikussion).
SozialAktuell sucht neue Mitglieder für die Redaktionsgruppe
Die Fachzeitschrift SozialAktuell ist das Publikationsorgan von AvenirSocial und schafft Raum für fachliche Auseinandersetzungen in der Sozialen Arbeit. Zur Unterstützung der Redaktionsleitung in inhaltlichen und fachlichen Fragen suchen wir ab März 2012 drei neue Mitglieder für die 14köpfige, ehrenamtliche Redaktionsgruppe!
Als Redaktionsmitglied
- sind Sie mitbeteiligt an der Inhaltsplanung der Themenschwerpunkte
- übernehmen Sie die inhaltliche Verantwortung und die selbständige Konzipierung von ein bis zwei Themenschwerpunkten pro Jahr
- sind Sie zuständig für die Suche nach geeigneten FachautorInnen und die Auftragserteilung.
- treffen Sie sich vier Mal pro Jahr mit der Redaktionsgruppe und der Redaktionsleitung zu einer halbtägigen Redaktionssitzung
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Kennen Sie sich aus in der Sozialen Arbeit? Haben Sie Expertenwissen in Sozialpädagogik oder Sozialarbeit? Haben Sie genügend freie Kapazitäten für die weitgehend ehrenamtliche Tätigkeit (mind. 50 Stunden pro Jahr) und die Bereitschaft für ein verbindliches Engagement? Haben Sie Interesse an der Vermittlung von Themen der Sozialen Arbeit, journalistisches Flair, konzeptionelles Denken und organisatorische Fähigkeiten? Dann melden Sie sich bis spätestens am 5. Februar bei uns! Um eine möglichst ausgewogene Zusammensetzung der Redaktion bezüglich Berufsgruppen, Arbeitsfelder, Geschlechter und Regionen zu ermöglichen, freuen wir uns auf zahlreiche InteressentInnen. Im Moment suchen wir insbesondere eine/n Sozialpädagogen/in, um unsere Redaktion in diesem Bereich zu stärken.
Kontakt: Nick Manouk, Redaktionsleitung SozialAktuell, Schwarztorstrasse 22, Postfach 8163, 3001 Bern, Tel. 031 380 83 00 (Zentrale), 031 380 83 07 (direkt), Mail: , Internet:
www.sozialaktuell.ch SozialAktuell: Themenschwerpunkte und Mediadaten 2012
Die Redaktionsgruppe der Fachzeitschrift SozialAktuell hat die Themenschwerpunkte der Ausgaben im Jahre 2012 bestimmt. Wir freuen uns auf interessante Auseinandersetzungen mit den aktuellen Themen aus dem weiten Feld der Sozialen Arbeit. Nach der moderaten Erhöhung der Abopreise im letzten Jahr korrigieren wir ab dem 1. Januar wegen der stetig steigenden Kosten nun auch die Preise der Inserate leicht nach oben. Die letzte Anpassung der Inseratenpreise liegt trotz der zunehmenden Attraktivität des Heftes viele Jahre zurück. Alle Erscheinungstermine, Themen, Tarife und Abonnementsmöglichkeiten finden Sie auf
www.sozialaktuell.ch.
SozialAktuell: Themenschwerpunkt der kommenden Ausgabe
SozialAktuell im Januar: Männer in der Sozialen Arbeit
- Mehr Männer in die Soziale Arbeit! (Gabriella Schmid, Rita Kessler)
- Männerbilder im Sozialbereich: Hegemoniale Ritterlichkeiten statt birkenstocktragender Empathie (Ursula Graf, Steve Stiehler)
- Roundtable-Gespräch über Potentiale und Problemzonen von Männern in der Sozialen Arbeit (Gabriella Schmid, Mandana Kerschbaumer, Ivo Knill, Urban Brühwiler)
- Männerberuf Kinderbetreuer? Ein Augenschein in der Berner Kita Matte (Frank Will)
- Der potentielle Täter – wie Männer mit dem Stigma des Generalverdachts umgehen (Christian Germann)
- Care-Arbeit ist auch Männersache (Olivier Grand)
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