AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

Delegiertenversammlung 2011

Neue Byline angenommen

Mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit haben sich die Delegierten von AvenirSocial an ihrer Jahresversammlung in Bern für eine neue Byline entschieden. In der Korrespondenz sowie in allen Publikationen von AvenirSocial wird der bis jetzt verwendete Untertitel „Professionelle Soziale Arbeit Schweiz“ ersetzt durch den neuen Untertitel „Soziale Arbeit Schweiz“. Neu wird nebst den bisherigen drei Landessprachen auch eine vierte Zeile auf Rätoromanisch hinzugefügt. Alle Sektions-Anträge in dieser Frage wurden abgelehnt, auch derjenige, den Status Quo beizubehalten. Der Vorstand war nach langen internen Debatten zur Überzeugung gelangt, dass die Erwähnung des Begriffs „professionell“ im Untertitel nicht nötig sei, da dies beinhalte, dass Soziale Arbeit auch nicht professionell sein kann. Die Argumente für die Wahl einer neuen Byline begründen sich auf den folgenden Kriterien:
  • explizite Nennung in den vier Landessprachen, womit ein Zeichen in Bezug auf die Sorge um die Minoritäten gesetzt wird;
  • kurz und prägnant wird präzisiert, was AvenirSocial repräsentiert;
  • langfristige Perspektiven dank der Offenheit des Begriffs;
  • leicht nach aussen zu kommunizieren.

Alle anderen statutarischen Geschäfte waren weit weniger umstritten. Jahresbericht, Bilanz und Erfolgsrechnung 2010 wurden von den Delegierten ebenso per Akklamation angenommen wie das Budget 2012 und der Geschäftsplan für die Jahre 2011-2013. Von den Aktivitäten des vergangenen Jahres wurden insbesondere die Erarbeitung des Berufskodexes (www.berufskodex.ch) und die Kampagne Pro Sozialcharta (www.sozialcharta.ch) besonders herausgestrichen. Ebenfalls genehmigt wurde die Statutenänderung bezüglich des Berufskodexes: Die Mitglieder verpflichten sich, „nach dem Berufskodex zu handeln“ (neu); und bei Verstössen gegen den Kodex wird nun auf Sanktionen verzichtet.