AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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Vernehmlassungsantwort zum Tätigkeits-, Kontakt- und Rayonverbot

Grundsätzlich begrüsst AvenirSocial die eingeschlagene Richtung, dass der Schutz von besonders schutzbedürftigen Personen vor einschlägig vorbestraften Tätern verbessert werden soll. Mit der Einführung eines neuen strafrechtlichen Tätigkeits-, Kontakt- und Rayonverbots sowie eines obligatorischen Strafregisterauszugs für bestimmte berufliche und ausserberufliche Tätigkeiten werden Kinder und Jugendliche sowie andere besonders schutzbedürftige Personen besser vor Übergriffen durch rückfällige Pädokriminelle geschützt.

Nebst den in der Vorlage aufgeführten Bereichen müssen die Schutzmassnahmen aber insbesondere auch bei der Prävention vor Gewalt durch Ersttäter im familiären und institutionellen Bereich ansetzen. Dies gelingt nur durch eine Informations- und Sensibilisierungskampagne, die sich an Kinder, Jugendliche und besonders schutzbedürftige Personen richtet, damit sich diese zusätzlich auch selbst gegen Übergriffe schützen und wehren können.

Die Kantone, die Organisationen und die Professionellen der Sozialen Arbeit sind dazu aufgefordert, mit Hilfe des Bundes die Präventionsmassnahmen in stationären Einrichtungen zu verstärken.