AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

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Ja zur Waffenschutzinitiative

AvenirSocial unterstützt die eidgenössische Volksinitiative « Für den Schutz vor Waffengewalt », welche am 13. Februar 2011 dem Volk vorgelegt wird.


AvenirSocial vertritt die Professionellen Sozialer Arbeit in der Schweiz. AvenirSocial hat die Initiative bei deren Lancierung unterstützt. Zahlreiche Sozialarbeitende intervenieren in Familien, in denen Gewalt verbreitet ist. Ebenso zahlreich sind die SozialpädagogInnen, die mit Jugendlichen arbeiten, die Suizidgefährdet sind. Die Folgen sind immer dramatisch, wenn Personen zu Feuerwaffen greifen. Ein Mann, der bei ehelichen Konflikten zur Waffe greift, ein Jugendlichen, der das Militärgewehr seines grösseren Bruders nimmt, um sein Leben zu beenden. Die Benutzung einer Feuerwaffe ist eines der schnellsten Mittel. Es ist erwiesen, dass das Nicht-Vorhandensein einer Feuerwaffe das Potential an Gewaltdramen verringert. Wir sind uns bewusst, dass die erhebliche Reduktion des Zugangs zu Waffen, nicht alle erwähnten Probleme lösen wird, wird diese aber erheblich einschränken.
In diesem Sinne ist die Initiative « Für den Schutz vor Waffengewalt » eine ausgewogene Massnahme. Sie verlangt, dass die Armeewaffen in der Kaserne gelagert werden, wenn die Bürger nicht im Dienst sind. Die Einführung der Bedarfsklausel ist vernünftig. Sie schreibt vor, dass jede Person, die eine Waffe erwerben, besitzen, oder brauchen will, muss den bedarf nachweisen und belegen, dass er oder sie die erforderlichen Fähigkeiten mitbringt. Es ist auch erstaunlich, dass ein nationales Register, wie es die Initiative verlangt, nicht bereits Realität ist.

Aus diesen Gründen empfiehlt AvenirSocial den Professionellen Sozialer Arbeit den Bundesbeschluss zur Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ anzunehmen.