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NL 04/10 - Newsletter AvenirSocial - Sektion Graubünden

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Liebe Kolleginnen und Kollegen der Sozialen Arbeit

Wie bereits an der Mitgliederversammlung angekündigt, wird sich der Vorstand von AvenirSocial in den nächsten Tagen neu konstituieren. Nachdem wir ein ereignis- und arbeitsreiches Jahr hinter uns haben, wird es wohl in nächster Zukunft etwas ruhiger zu und her gehen. Unsere Aktivitäten werden etwas zurückgenommen. Aber es läuft doch einiges im sozialen Bereich in Graubünden. Und unsere nächste Veranstaltung, an der wir aktiv dabei sind, lässt doch nicht so lange auf sich warten...

Neugierig geworden? Dann lesen Sie unsere News für 275 Abonnent/innen in GR:


Unterstützung für Stand an SKOS-Wanderausstellung gesucht!
AvenirSocial Graubünden nimmt am Donnerstag, den 10. Juni 2010, mit einer eigenen Aktion an der Wanderausstellung 'Im Fall' in Chur teil, mit welcher die SKOS im Jahr zur Bekämpfung von Armut und Sozialer Ausgrenzung auf Aspekte der Sozialhilfe-Thematik aufmerksam machen möchte. Diese Aktion wird unter der Leitung von Gion Andri Bundi, Patrik Degiacomi und Doris Mery im Sinne eines Sektionsabends durchgeführt. Wir möchten einerseits mit einer 'Suppenküche' auf uns aufmerksam machen und dann aber auch gleichzeitig mit einer Umfrage und der späteren Veröffentlichung der Ergebnisse einen Beitrag zur Sensibilisierung gegenüber der Armutsproblematik leisten. Dabei möchten wir auch auf die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung hinweisen. Ab 18.00 bis 19.00 Uhr wird Hans Joss im Rahmen des Sektionsanlasses durch die SKOS-Wanderausstellung "Im Fall" führen.
Anschliessend um 19.30 Uhr gibt es ein gemeinsames Essen in der ARGO Wohnheim an der Gartenstrasse, Chur.

Für die Suppenküche und vor allem die Strassenumfrage sind wir auf die tatkräftige Unterstützung der Mitglieder angewiesen. Der Stand wird von 12:00 bis 18:00 Uhr bedient sein, wobei vor allem über Mittag sowie zwischen 17:00 und 18:00 Uhr Hilfe benötigt wird. Bitte meldet euch zahlreich bis zum 31.05.2010 bei Gion Andri Bundi an, damit wir die Einsätze planen können: .

Mehr Informationen über die Ausstellung: www.im-fall.ch


Mitglieder von AvenirSocial in den Grossen Rat!
Gar zwei Mitglieder von AvenirSocial kandidieren (wieder) für den Grossen Rat, was wir natürlich unterstützen! Es sind dies Reto Pedotti, Ftan, und Patrik Degiacomi, Chur. Reto Pedotti ist Sozialarbeiter bei der Pro Senectute Oberengagin/Bergell/Puschlav und Gemeindepräsident von Ftan. Er ist ein langjähriges Mitglied von AvenirSocial und durfte anlässlich unserer letzten Jahresversammlung einen Ehrenpreis für 22 Jahre Mitgliedschaft entgegennehmen.
Als Mitinitiant des Referendums "Nein zur Bündner NFA" war Patrik Degiacomi Drahtzieher im Referendumskomitee und trug wesentlich zum Abstimmungserfolg bei. Patrik Degiacomi ist bei Pro Infirmis als Beratungsstellenleiter tätig und verantwortlich für sozialpolitische Fragen im Behindertenbereich.
Reto Pedotti und Patrik Degiacomi kandidieren für die SP. Beide setzen sich für den sozialen Zusammenhalt und ein sozial gerechtes Graubünden ein. Der Vorstand von AvenirSocial freut sich, dass wir in unserem Verband politisch aktive Mitglieder haben und rufen Sie auf, unsere Kandidaten zu wählen, oder für sie zu werben! Sollten noch weitere Mitglieder kandidieren, welche uns noch nicht bekannt sind - dann bitte melden!

Mehr über unsere Kandidaten:
--> Reto Pedotti
--> Patrik Degiacomi

Referendumskomitee Bündner NFA bleibt bestehen
Das Komitee ‚NEIN zur Bündner NFA’ führt seine Arbeit nach dem erfolgreichenAbstimmungskampf unter dem neuen Namen ‚Referendumskomitee Bündner NFA’ weiter. Die parteipolitisch unabhängigen Verbände und Organisationen aus dem Bildungs- und Sozialbereich setzen sich bei einer Neuauflage der Bündner NFA weiter gemeinsam dafür ein, dass die zentralen Aufgaben der Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik in einem echten Verbund von Kanton und Gemeinden erbracht werden, wobei die Führungsrolle dem Kanton obliegt.
Das Referendumskomitee Bündner NFA wird sich in den kommenden materiellen Debatten um die Spitalfinanzierung, das Schulgesetz, die Pflegefinanzierung und auch um das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht weitgehend zurückhalten und sich nur dort partiell beteiligen, wo die gemeinsam vertretenen Interessen tangiert sind. Schwerpunkt der künftigen Aktivitäten wird die von der Regierung per 2012 angekündigte Neuauflage der Bündner NFA sein.
Für weitere Auskünfte der Medien steht die Kerngruppe zur Verfügung:
Für AvenirSocial Graubünden ist es Patrik Degiacomi: 079 260 58 06,

Alle News finden Sie unter www.socialnews.ch

Aprilsession im Grossen Rat mit drei Vorstössen im sozialen Bereich
In der Aprilsession wurden gleich drei parlamentarische Vorstösse eingereicht, die für den sozialen Bereich von Interesse sind:
  • Anfrage Perl betreffend Nachzalung von Zulagen für das Personal im Behindertenbereich
  • Fraktionsanfrage der CVP betreffend Bündner NFA
  • Fraktionsauftrag SP betreffend Überarbeitung der bestehenden Normalarbeitsverträge und Festsetzung eines Minimallohnes

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Graubünden arbeitet an einem neuen Altersleitbild
Der Kanton Graubünden will sein Altersleitbild überarbeiten und konkretisieren. Dazu haben sich Fachleute aus Verwaltung, Verbänden und Organisationen am Donnerstag, 15. April 2010, in Chur zu einer Tagung getroffen. Die Inputs aus den Workshops sollen nun in die Erarbeitung des neuen Altersleitbildes einfliessen. Dieses soll im kommenden Jahr in die Vernehmlassung gegeben werden. Ziel ist es, gemeinsam leitende Prinzipien zur Gestaltung einer fortschrittlichen Alterspolitik für die kommenden 10 bis 15 Jahre festzulegen.

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Regierung verabschiedet Botschaft zur Inbetriebnahme des neuen Transitzentrums für Asylsuchende in Cazis
Der Kanton Graubünden plant, ein neues Transitzentrum für Asylsuchende in Cazis in Betrieb zu nehmen. Die Bündner Regierung hat die entsprechende Botschaft verabschiedet und beantragt dem Grossen Rat, einen Verpflichtungskredit von 1.8 Millionen Franken für den Kauf und die Inbetriebnahme der Liegenschaft zu gewähren. Das Parlament wird das Geschäft in der Junisession behandeln.

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Wenn Alkohol ein Thema ist… frauentalk geht online!
Fachfrauen des Blauen Kreuzes haben mit www.frauentalk.ch eine frauenspezifische Website entwickelt. Frauen, für die Alkohol ein Thema ist – sei es als Selbstbetroffene oder als Angehörige – haben von nun an eine Plattform im Internet. Auf frauentalk.ch findet sich eine Palette von Informationen und praktischen Tipps. Das Hauptanliegen ist es, den Frauen zu vermitteln, dass sie mit ihren Anliegen und Fragen nicht alleine sind.

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Gesamtschweizerische Armutsstrategie
In Folge der Motion 06.3001 « Gesamtschweizerische Strategie zur Bekämpfung der Armut » die 2006 von der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates eingegeben wurde, hat das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV), unter Einbezug verschiedener Akteure und Akteurinnen, einen Bericht erarbeitet. Am 31. März 2010 wurde der Bericht vom Bundesrat verabschiedet. An einer nationalen Konferenz im Herbst soll der Bericht diskutiert werden. AvenirSocial, ATD Vierte Welt und die Sektion Schweiz von Amnesty International laden verschiedene NGO zu einem Treffen am 6. Mai ein, um zu überlegen, welche Anliegen in die nationale Diskussion eingebracht werden sollen.

Den Armutsbericht finden Sie unter: www.edi.admin.ch. Ihre Anmerkungen und Überlegungen nimmt Geschäftsleiterin Frau Isabelle Bohrer gerne entgegen:
Berufstitel HF mit animatorischem Profil
Der Branchenverband Curaviva und die deutschschweizerische Diakonatskonferenz (DDK) haben ein gemeinsames Projekt lanciert, um einen neuen Beruf mit animatorischem Profil auf Stufe Höhere Fachschule zu konzipieren. Dabei geht es insbesondere darum, das Feld der Jugendarbeit aber auch den Arbeitsbereich der Sozialdiakonie so zu erfassen, dass ein Beruf entsteht, der eidgenössisch anerkannt ist. AvenirSocial ist in der Steuergruppe dieses Projektes und wird insbesondere auch darauf achten, dass sich das Profil von bereits bestehenden Profilen auf Stufe Höhere Fachhochschule (vor allem Sozialpädagogik) und Fachhochschule (Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Soziokultureller Animation) unterscheidet. Anregungen und Bemerkungen zur Konzipierung eines neuen Berufes auf Ebene Höhere Fachschule mit animatorischem Profil nimmt Olivier Grand, , gerne entgegen.
Schulsozialarbeit: Nationale Fachtagung am 2. Juni 2010
Der SchulsozialarbeiterInnenverband und AvenirSocial laden Sie ein, am 2. Juni 2010 in Olten das Drei-Säulen-Konzept kennenzulernen. Die drei Elemente Prävention, Beratung und Früherkennung sind zentrale Aspekte der Sozialen Arbeit. In welchem Umfang sie umgesetzt werden können, ist häufig eine Frage der Ressourcen und des Stellenkonzeptes.
Die Tagung wird Ihnen die Möglichkeit geben, sich mit den Aspekten eingehender auseinanderzusetzen, sich den Möglichkeiten an Ihrer Stelle bewusster zu werden und sich mit Berufskolleginnen und Berufskollegen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Wir freuen uns, Sie an dieser Tagung begrüssen zu dürfen.
Buch zur Geschichte der Sozialen Arbeit
AvenirSocial geht der Geschichte der Sozialen Arbeit in der Schweiz nach. Soziale Arbeit findet an den Nahtstellen der Gesellschaft statt, dort, wo Probleme aufbrechen und Lösungen gefunden werden müssen. Die Geschichte der Sozialen Arbeit schildert denn auch anschaulich die gesellschafts- und sozialpolitischen Entwicklungen im 20. Jahrhundert. Und sie hält mit seismografischer Genauigkeit den oft subtilen Wandel von Wertevorstellungen und Menschenbildern fest – innerhalb der Sozialen Arbeit und der Gesellschaft als Ganzes. Die Geschichte der Sozialen Arbeit ist geprägt von einer Reihe herausragender Persönlichkeiten, die über Jahrzehnte hinweg tatkräftig und innovativ zur Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit und damit des Sozialwesens in der Schweiz beigetragen haben. Sie sind wichtige Zeitzeugen mit einem grossen Wissens- und Erfahrungsschatz. Einem interessierten breiteren Publikum soll ein vielfältiges Stück Schweizer Sozial-Geschichte in Form eines Buches, dass zugleich Lese- und Lehrbuch ist, näher gebracht werden. Dessen Erscheinen ist für Frühjahr 2011 geplant.
Vernetzung im Gesundheitswesen
Die gemeinsame Fachgruppe von AvenirSocial und dem Fachverband Sozialdienst in Spitälern (SFSS) besteht seit 2002. Beiden Verbänden ist es ein zentrales Anliegen, die Stellung und Anerkennung der Sozialen Arbeit in Institutionen des Gesundheitswesens zu verbessern und zu fördern. Die Fachgruppe hat ein Berufsbild erarbeitet, welches auf der Gesundheitsdefinition der WHO basiert. Sie beteiligt sich an nationalen und kantonalen praxisrelevanten Vernehmlassungen, um sich für die gesetzliche Verankerung der Sozialen Arbeit einzusetzen. Auch mit Fragen über die Möglichkeiten der Abrechnung über TARMED, oder den Einfluss der Fallpauschalen (DRG) in Spitälern setzt sich die Fachgruppe auseinander. Die Fachgruppe ermöglicht den Austausch, die Vernetzung und das berufspolitische Engagement. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, freut sich die Geschäftsstelle von AvenirSocial über Ihre Kontaktaufnahme:
Von der Alltagsbewältigung zum Reflexionsvermögen für institutionelle Projekte
AvenirSocial und INSOS Schweiz haben am 24. März gemeinsam eine Tagung zum Thema der Berufsbildung im sozialen Bereich organisiert. Dabei ging es um die adäquaten Ausbildungen für die verschiedenen Funktionen, die Anstellungspolitik und die konkrete Arbeitsaufteilung innerhalb von Teams. Anlässlich dieser Tagung hat AvenirSocial den Bericht Kompetenzaufteilung vorgestellt, der von der Kommission Berufs- und Bildungspolitik erarbeitet worden ist. Der neue Beruf Fachmann/Fachfrau Betreuung hat Auswirkungen auf die Aufgabenverteilung und die Zusammenarbeit in den Institutionen. Der vorliegende Bericht vergleicht die verschiedenen Ausbildungen im Bereich der Sozialpädagogik der Bildungsstufen Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ), Höhere Fachschule (HF) und Fachhochschule (FH).
   Bericht (1.3 MB)
Attraktive Vergünstigungen bei der Bank Coop
Die Bank Coop wurde 1927 vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) und dem Verband Schweizerischer Konsumvereine (heute Coop) gegründet. Noch heute besteht zwischen der Bank Coop und den SGB-Einzelgewerkschaften eine enge Verbundenheit. Diese äussert sich auch darin, dass Sie als AvenirSocial-Mitglied von Spezialangeboten der Bank Coop profitieren können.

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