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Der Beitrag beschäftigt sich mit den verschiedenen Aspekten und Implikationen der Kinderbetreuung. Während früher die Kinderbetreuung als reine Muttersache galt, geht heute der Trend stark in Richtung der Professionalisierung des Betreuungspersonals.
Ein Schlüsselthema, das die künftige Entwicklung der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung beeinflussen könnte, ist die aktuelle frühkindliche Bildungsdiskussion. Diese wird im Ausland schon seit geraumer Zeit sehr engagiert geführt. Sie beschäftigt zunehmend auch die Fachleute in der Schweiz. Zudem sind auch in politischen Kreisen erste Anzeichen dieser Diskussion sichtbar. Vor diesem Hintergrund führte die BFF Bern , unter der Führung des Bildungsfachmannes Daniel Eggenberger eine Bildungsreise in die Kita Rieselfeld in Freiburg im Breisgau durch. Dabei ergaben sich verschiedene Eindrücke und Anregungen für die Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsarbeit in den Vorschuleinrichtungen in der Schweiz.
Im Kanton Basel Stadt wurden mit Schuljahr 2007/2008 mehrere Tagesschulen eingeführt. Das Projekt wurde von Beginn an empirisch evaluiert. Die Begleitevaluation wurde im Rahmen einer Kooperation zwischen der Universität Bern und der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW im Auftrag des Erziehungsdepartements der Stadt Basel realisiert. Mit Fokus auf Bildungschancen und -gerechtigkeit wurde in der Evaluation unter anderem der Frage nachgegangen, ob allen Kindern gleichermassen einen Zugang zu Tagesschulen und deren Angebote gewährt wird.
AvenirSocial macht sich stark für die Ausbildung zum/r Kinderbetreuer/in auf Tertiärstufe. Denn mit dem steigenden Angebot an Betreuungseinrichtungen wachsen auch die Anforderungen. Dabei geht es um mehr als nur Betreuung: interkulturelle Kompetenzen, heilpädagogische Fähigkeiten und Projektarbeit sind gefragt.
Ist die Betreuung eigener oder fremder Kinder eine natürliche Aufgabe, für die es keine spezifische Ausbildung braucht? Und falls eine solche notwendig ist: ist sie eher pflegerischer, pädagogischer oder sozialpädagogischer Natur? Was ist der Bildungsauftrag in der Zeit vor dem Eintritt in die obligatorische Schule? Und wie entwickelt sich dieser in den schulergänzenden Angeboten? Sozial Aktuell hat sich zu diesen Fragen mit drei Fachpersonen unterhalten, die sich seit Jahren aus unterschiedlicher Perspektive mit solchen Fragen auseinandersetzen.
Dieser Beitrag diskutiert vor dem Hintergrund theoretischer und praktischer Perspektiven die Chancen und Herausforderungen für die Jugendarbeit. Dabei werden Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Jugendarbeit und öffentlichen Bildungsinstitutionen aufgezeigt, welche einem ganzheitlichen Bildungsverständnis entsprechen.
Getragen vom Gedanken, im Bereich der externen Kinderbetreuung etwas Neues und Einzigartiges zu schaffen, wurde vor zwei Jahren der Verein „Kassiopeia" gegründet. Ziel des Vereins war, eine Kindertagesstätte zu schaffen, welche sich durch ein flexibles Betreuungsmodell, lange Öffnungszeiten und einer einmaligen Infrastruktur auszeichnet und sich dadurch von konventionellen Kitas unterscheidet. Bald einmal wurde klar, dass die Realisierung eines solchen ambitiösen Projekts mit finanziellen Risiken und bürokratischen Hürden verbunden ist.
Eine professionelle, gut organisierte ausserschulische Betreuung der Kinder vor und nach der Schule sowie über Mittag wirkt präventiv im Umgang mit Konflikten und Gewalt und fördert die Chancengleichheit. Die Tagesstruktur als Betreuungsform ermöglicht den Kindern Gruppenerfahrung und stärkt ihre Fähigkeiten zum Aufbau sozialer Beziehungen. Die Fachstelle K&F Aargau setzt sich für qualifizierte familien- und schulergänzende Kinderbetreuung ein.
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