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Das Jahr 2010 wurde von der EU als «Jahr des Kampfes gegen Armut und soziale Ausgrenzung» deklariert. Auch in der Schweiz herrscht angesichts von Wirtschaftskrise und steigenden Arbeitslosen- und Sozialhilfezahlen Handlungsbedarf. Zahlreiche Organisationen versuchen, der Prekarität ein Gesicht zu geben und die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. SozialAktuell präsentiert eine Auswahl von Stellungnahmen und Aktivitäten.
Forschung ist in der Sozialen Arbeit zunehmend von Bedeutung. In der Bachelorausbildung stellt sich die Frage, wie Studierende Forschungskompetenzen praxisnah erwerben können. Am Departement Soziale Arbeit der ZHAW sind deshalb exemplarische Interviews mit Praxisvertretern geführt worden. Die Ergebnisse finden nun Eingang in die weitere Entwicklung.
Ohne Familien geht nichts: Sie gewährleisten die Erneuerung der Generationen und übernehmen Verantwortung für die Entwicklung von Kindern. Doch wie meistern Familien den Spagat zwischen wirtschaftlichem Druck und dem Zeitbedarf für die Kinder? Wo und in welchem Rahmen ist es Aufgabe des Staates, Familien hier zu unterstützen? Der von der Berner Fachhochschule verfasste Familienbericht für die Stadt Bern sowie eine Tagung geben hier wichtige Impulse
In Sozialdiensten, Jugendberatungsstellen und Hilfswerken sind SozialarbeiterInnen mit den Auswirkungen der weltweiten Migration konfrontiert. Die damit verbundenen, vielfältigen Herausforderungen sprengen oft den üblichen Rahmen. Die Bildungsangebote der Schweizerischen Flüchtlingshilfe sensibilisieren Studierende und Berufstätige und unterstützen sie in ihrer Auseinandersetzung mit diesem Themenbereich.
Vertrauen ist Mangelware und Misstrauen allgegenwärtig. Für Nonprofit-Organisationen ist Reputation besonders wichtig. Diese gilt es professionell zu managen und zu schützen. Denn eine zerstörte Reputation lässt sich, wenn überhaupt, nur langfristig wiederherstellen.
Seit 2008 werden Zivildienstleistende zur Konfliktprävention im öffentlichen Raum eingesetzt. Mit Erfolg, denn das Pilotprojekt wird unterdessen vom Bund weitergeführt und steht nun allen Gemeinden zur Verfügung. Das Projekt «comtainer?» der Jugendarbeit Baden zeigt eine mögliche Umsetzung.
Der Aktionsplan für Erwachsenenbildung der EU legt ein besonderes Augenmerk auf gering qualifizierte Menschen als Adressaten erwachsenenbildnerischer Angebote. Das Potential der Sozialen Arbeit in diesem Bereich ist beträchtlich. Es ist zu hoffen, dass sich auch in der Schweiz immer mehr Fachpersonen der Sozialen Arbeit mit qualitativ hochstehenden erwachsenenbildnerischen Angeboten engagieren.
Die folgenden Ausführungen zur Fallsteuerung basieren auf den Erfahrungen, welche auf dem polyvalenten regionalen Sozialdienst Hochdorf LU nach der Einführung dieses Instruments vor zwei Jahren gemacht worden sind, sowie auf der Reflexion dieser Erfahrungen durch eine Masterarbeit zum Thema. Die Bilanz fällt positiv aus.
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