|
VertreterInnen der Praxis, der Lehre und der Forschung diskutieren mit der Redaktion von SozialAktuell über die Position der Sozialpädagogik in der Schweiz: Was macht die Sozialpädagogik aus? Welche Kompetenzen werden in welchen Ausbildungsstätten vermittelt? Welche Qualifikationen werden von der Praxis verlangt? Welche neuen Berufsfelder tun sich auf? Ist Soziapädagogik ein attraktiver Beruf? Ruth Vogt, Niel Sharan und Thomas Gabriel geben die Antworten.
Die professionelle Kinderbetreuung entwickelt sich rasant und wird immer anspruchsvoller. Der Beruf ist zu einer pädagogischen Aufgabe geworden, in deren Zentrum die individuelle Entwicklung der Kinder steht. Die neuen Höheren Fachschulen (HF) für Kindererziehung bieten die notwendige Qualifizierung dazu.
15 Jahre war Peter Grossniklaus wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Pflegekinder-Aktion Schweiz. Ende 2009 ging er in Pension. Ein Rückblick auf jahrelanges Engagement für Kinder und ihre Erwachsenen - und ein Ausblick auf kommende Tätigkeiten.
Vor drei Jahren rückte der "Spanienfall" Time-Out-Platzierungen durch private Organisationen ins Rampenlicht. Dabei wurde auch diskutiert, ob es richtig sei, auf dem Buckel von Kindern und Jugendlichen, die nicht in ihren Familien leben können, Profit zu machen. Seither ist viel geschehen: So hat Integras im vergangenen Sommer der Öffentlichkeit ein Label vorgestellt, das Transparenz in die Arbeitsweise von Familienplatzierungsorganisationen bringen wird.
Professionalisierung als „pädagogische Leerformel“
Sozialpädagogische Familienbegleitung (SPF) scheint am Puls der Zeit zu sein, wie die stete Zunahme der Fallzahlen von Anbietenden bestätigt. Die Gründe für den Einsatz von SPF sind vielfältig und die angetroffenen Situationen oft komplex. Die Möglichkeiten und Grenzen dieser Interventionsform zu kennen gilt als Voraussetzung einer erfolgreichen Begleitung.
Im Folgenden sollen jene Aspekte gestaltender Methoden diskutiert werden, welche oft als animierende, aktivierende oder erlebnisorientierte Interventionen bezeichnet werden. Diesen Ansätzen kommt in der Sozialpädagogik eine zunehmend wichtige Bedeutung zu. Immer aber ist bei diesen Lehreinheiten und den bei den Studierenden angestrebten Schlüsselkompetenzen die fachliche Einbettung ins Curriculum mit zu berücksichtigen.
Es begann mit Auftragstopps und endet doch mit schwarzen Zahlen: 2009 war für die Werkstattbetriebe der Behinderteninstitutionen ein sehr bewegtes Jahr. Es hätte schlimmer werden können, sagen viele. Doch wie geht es weiter? Das Kurzporträt einer Branche im Umbruch.
Die traditionelle, mittlerweile im 79. Jahr vom Fachverband Sozial- und Sonderpädagogik (Integras) durchgeführte Fortbildungstagung für leitende MitarbeiterInnen von sozial- und sonderpädagogischen Einrichtungen, firmierte 2009 unter dem Titel „Widersprüche und Polaritäten“ (siehe neben stehenden Kasten). Mirjam Aebischer, Geschäftsführerin von Integras, fasst in einem per Email geführten Interview die wesentlichen Erkenntnisse zusammen
Im Sommer 2009 erlebten die Jugendlichen und das Personal der Modellstation SOMOSA anlässlich des fünfzehnjährigen Jubiläums einen ereignisreichen Morgen. Zwei Schwinger führten sie in die Welt des eidgenössischen Hosenlupfs ein. Die Kämpfe im Sägemehlring versinnbildlichen den Behandlungsalltag in einer stationären Jugendeinrichtung.
Kommentare
Neuen Kommentar hinzufügen