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SozialAktuell im September: Jugendgewalt


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Jugendliche Gewalt im gesellschaftlichen Kontext (Tobias Studer, Margot Vogel)

„Viele Täter haben verletzte Seelen“ – Einschätzungen eines Psychologen (Interview mit Hans-Werner Reinfried)

Der Bundesrat lanciert zwei nationale Präventionsprogramme (Thomas Vollmer)

Fanarbeit im Basler Fussballstadion (Andrea Früh)

Junge Gewalttäter mit Migrationshintergrund (Jachen C. Nett)

Warum auch junge Frauen zuschlagen (Rahel Heeg)

Häusliche Gewalt durch Kinder und Jugendliche (Franziska Greber)




Die Beiträge des Themenschwerpunktes


Prügelknabe Jugend: Gesellschaftliche Dimensionen jugendlicher Gewalt
Wer Jugendgewalt nicht reduziert als Jugendphänomen oder individuelles Problem betrachtet, sondern die gesellschaftlichen Verstrickungen mitdenkt, kann mit diesem Wechsel der Perspektive neue Ansätze für die Präventions- und Erziehungsarbeit in der Sozialen Arbeit entwickeln.
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Einschätzungen zur Jugendgewalt aus psychologischer Sicht
Gleichgültige oder überbesorgte Eltern, Jugendliche, die mit Gewalt sich selber spüren wollen – zwei von vielen Facetten des komplexen Phänomens Jugendgewalt. Fachpsychologe Hans-Werner Reinfried zu familiären Konstellationen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, von Freizeitkult bis Facebook.

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Der Bundesrat lanciert zwei neue gesamtschweizerische Präventionsprogramme
Um die Prävention von Jugendgewalt und den Jugendmedienschutz zu verbessern, hat der Bundesrat nach einer fundierten Analyse der Problematik zwei Programme auf gesamtschweizerischer Ebene verabschiedet. Die vorgesehenen Massnahmen werden ab 2011 bis 2015 umgesetzt. Der Bund stellt dafür Finanzmittel in Höhe von 8,65 Millionen Franken bereit.

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Zwischen Auflehnung, Nervenkitzel und Euphorie: Jugendarbeit in der Basler Fankurve
Fanarbeit ist auch Jugendarbeit. Das Klientel von Thomas Gander, Fanarbeiter beim FC Basel, ist mehrheitlich zwischen 15 und 25 Jahre alt. Für die sogenannten «Ultras» bilden der Fussball und ihr Verein der Lebensmittelpunkt. Negative Schlagzeilen nach Ausschreitungen gehören dazu.

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Die kulturelle Dimension: Jugendliche Gewalttäter mit Migrationshintergrund
Die Frage der Entwicklung der Gewaltkriminalität ist noch nicht geklärt. Dass Jugendliche mit Migrationshintergrund eine stärkere Belastung mit Gewaltdelikten aufweisen, ist jedoch unabweisbar. Eine neue Studie der Berner Fachhochschule verweist auf die Bedeutung kultureller Einflussfaktoren.

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Weshalb auch junge Frauen manchmal zuschlagen
Wenn weibliche Jugendliche physische Gewalt anwenden, verstört dies. In welchem Verhältnis steht Gewalt zu Weiblichkeit und Männlichkeit? Eine aktuelle Schweizer Studie legt die Beweggründe junger Täterinnen dar und zeigt: Gewaltübung kann nicht auf das Geschlecht reduziert werden.

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Tatort Familie: Häusliche Gewalt durch Kinder und Jugendliche
Im Rahmen von partnerschaftlicher und familiärer Gewalt wenden auch Minderjährige Gewalt an. Dies zeigt die Praxis. In Literatur und Forschung kommt häusliche Gewalt von Minderjährigen jedoch kaum vor. Auch Fachpersonen sind tendenziell wenig sensibel auf diese Form von Jugendgewalt.

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