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Übergänge sind Teil jeglichen Lebens – und sind stets krisenhafte Momente, in denen die Figuration von Individuen und Kollektiven neu bestimmt und definiert wird. Grund genug, um die Gestalt und Gestaltung sowie die Funktion und das Funktionieren von Übergängen genauer zu betrachten.
Lebensübergänge, Übertritte in eine neue Lebensphase, lassen sich aktiv inszenieren und gestalten – etwa mit einer selbst gewählten, mehrtägigen Solozeit in der Natur. Die meistens mit dem Übergang verbundene persönliche Krise kann auf diese Weise in ihrer Sinnhaftigkeit erfahren werden und als Folge davon einen milderen Verlauf nehmen.
Der Justizvollzug findet in einem nach Sicherheit fordernden gesellschaftlichen Umfeld statt. Neue Angebote wie „Risikoorientierung“ oder „Übergangsmanagement“ sind Teil des aktuellen Diskurses und erfordern eine kritische Auseinandersetzung aus Sicht der Profession Sozialer Arbeit. Eine zielgerichtete Koordination der verschiedenen Hilfesysteme und eine durchgehende Betreuung erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Resozialisierung.
Die psychosozialen Belastungen von PatientInnen und ihren Angehörigen stehen im Zentrum der Arbeit des Beratungsdiensts einer Reha-Klinik. Welche Anforderungen stellt dies an die Beratenden, welche Formen von Unterstützung brauchen die Ratsuchenden? Ein Bericht aus der Praxis.
Die Zeit des Übergangs vom Leben in den Tod ist das Arbeitsfeld der Fachleute für Palliative Care. Schmerzen lindern, Ängste nehmen, offene Fragen klären, beim Los- und Zulassen dabei sein – die Aufgaben sind vielfältig. Organisationen wie die Stiftung Onko Plus sind darauf spezialisiert. Pflegefachmann Markus Feuz im Gespräch mit SozialAktuell.
In Anlehnung an das baselstädtische Integrationsleitbild, das sich am Prinzip des Forderns und Förderns orientiert, gibt es in Basel-Stadt eine Vielzahl von Angeboten für Neuzugezogene, die ihnen den Übergang in die schweizerische Kultur erleichtern.
Übergänge in Beziehungen sind immer mit Verunsicherung verbunden – mit einer grundsätzlichen Erschütterung des einzelnen Menschen und des Systems. Mit dem dadurch entstehenden Stress kann konstruktiv umgegangen werden, wenn elementare Faktoren berücksichtigt werden. Ein Blick auf die Arbeit einer Ehe- und Familienberatungsstelle.
Der Übergang ins Rentenalter ist eine anforderungsreiche Lebensphase. Der Umgang mit der Zeit nach der Berufstätigkeit will gelernt sein. Seit mehr als zwanzig Jahren bereitet Pro Senectute Erwerbstätige in Seminaren auf die Pensionierung vor. Diese grosse Erfahrung fliesst seit 2009 in die Dienstleistungen der Fachstelle für Alter und Arbeit «AvantAge» ein.
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