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Die Menge der Angebote in der Aus- Zum Thema und Weiterbildung sowie der Publikationen rund um das Thema Sozialmanagement lässt – auch für die Schweiz – auf eine erfolgreiche Entwicklung schliessen. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, dass diese kritisch beleuchtet und in Richtung Systematisierung, Konzeptualisierung und theoretischer Fundierung weitergetrieben werden sollte, damit sie zur Professionalisierung der Sozialen Arbeit beitragen kann.
Sozialmanagement ist auch in der Schweiz zunehmend verbreitet, vor allem über entsprechende Weiterbildungsangebote. Theoretisch ist der Begriff jedoch eher eine Worthülse und wenig geklärt. Dies hat verschiedene Gründe; eine Fachkommission mit VertreterInnen aller Fachhochschulen will dies nun ändern.
Im August 2008 übernahm SP-Stadtrat Martin Waser das Sozialdepartement der Stadt Zürich von seiner Vorgängerin Monika Stocker, die nach einer geräuschvollen öffentlichen Diskussion um Sozialhilfemissbrauch von ihrem Amt zurückgetreten war. rat. Was sind seine Vorstellungen von Führung und Management in einem der grössten Betriebe des Schweizer Sozialwesens? Wie kann die öffentliche Hand in ihrer Verwaltung moderne Managementinstrumente mit den sozialen Aufgaben verbinden? Im Gespräch mit Martin Waser zeigt sich: Berührungsängste mit Management-Methoden sind auch im Sozialbereich fehl am Platz.
Das Sozialamt Langenthal mit seinen verschieden finanzierten Fachbereichen ist unterschiedlichsten Märkten ausgesetzt. Das Sozialmanagement kann sich aber infolge Ressourcenknappheit - selbst unter dem ökonomischen und politischen Druck - nur ausgewählten Themen widmen. Die Strategieentwicklung und -überprüfung wie auch die Personalentwicklung gewinnen an Bedeutung, während das Controlling zumeist den Leistungsfinanzierern überlassen wird. Eine Tendenz, die mitunter zur Belastung wird.
In einer Kantonsverwaltung fliessen nicht nur gesetzliche Vorgaben und die mögliche Zusammenarbeit mit privaten Anbietern in die Konzeption des Sozialmanagements, sondern auch sozialpolitische Auseinandersetzungen und die Forderungen nach einem möglichst effizienten Einsatz der gesprochenen Geldmittel. SP-Regierungsrätin Kathrin Hilber gesetzliche Vorgaben das Funktionieren.
Heime und ambulante Einrichtungen, Sozialdienste und Beratungsstellen, Hilfswerke und soziokulturelle Einrichtungen, Projekte und Programme: Die Organisationen der Sozialen Arbeit, aber auch Institutionen im Bildung- und Gesundheitswesen, verwalten nicht bloss Fälle, sondern sie "produzieren" Teilhabe und Teilnahme an der Gesellschaft. Ihre Kernkompetenzen sind Fürsorge, Solidarität und Integration. Soziale Organisationen sind Unternehmen mit einem doppelten Auftrag, einem gesellschaftlichen und einem ökonomischen. Dies stellt insbesondere die Führungspersonen vor grosse Herausforderungen.
Was kennzeichnet das Management einer sozialen Organisation? Die Erfahrung aus der Praxis in verschiedenen Umfeldern zeigt: Unabhängig von der jeweiligen Zielgruppe, der Grösse, der räumlichen Situation oder der Organisationsstruktur gibt es spezifische Herausforderungen, die diesen Bereich vom Profit-Management unterscheiden.
Die folgenden Kurzbeschriebe geben einen Einblick in ausgewählte Entwicklungs- und Forschungsprojekte im Bereich des Sozialmanagements. Sie befassen sich mit typischen Themen wie der sozialpolitischen Planung und Steuerung, der Strategieentwicklung, dem Monitoring, der Evaluation sozialer Dienstleistungen sowie dem Qualitätsmanagement sozialer Einrichtungen. Die präsentierten Projekte stammen alle aus dem den erweiterten Leistungsauftrag/ Bereiche Dienstleistungen, Forschung- und Entwicklung der Deutschschweizer Fachhochschulen Soziale Arbeit.
Braucht es wirklich ein Sozialmanagement, wenn es um Steuerungsfragen in Hilfeorganisationen geht? Macht die Vorstellung von Steuerung überhaupt noch Sinn? Die folgenden Überlegungen zweifeln daran und liefern theoriegeleitete Begründungen.
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