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Inhalt dieses Artikels ist eine Gegenstands- und Funktionsbestimmung Sozialer Arbeit im Handlungsfeld "Behindertenhilfe", welche einerseits ihrem disziplinären Hintergrund und andererseits einem integrativen Verständnis ihres professionellen Beitrages in der Unterstützung behinderter Menschen entspricht. Darüber hinaus werden ethische Fragen der Inklusion und der Gerechtigkeit behandelt.
Begriffe wie Selbstbestimmung bleiben in der gesellschaftlichen und politischen Realität weitgehend Leitbegriffe und werden im Alltag wenig gelebt. Eine Strategie für eine gesamtschweizerische Behindertenpolitik müsste Selbstbestimmung als verbindliches strategisches Ziel formulieren.
Mit der 5. IV-Revision wollte man insbesondere die berufliche Integration psychisch behinderter Menschen verbessern. Niklas Baer, der u.a. fünf Jahre lang Leiter eines beruflichen Rehabilitationsprogrammes für psychisch kranke Menschen war, stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen Frühintervention und Integrationsmassnahmen erfolgreich sein können. Im Gespräch mit SozialAktuell beschreibt er Einflussfaktoren auf die Arbeitsintegration, die Sicht der Arbeitgeber und KlientInnen sowie den weiteren Handlungsbedarf.
„Supported Employment“ heisst ein neues Integrationskonzept, das psychisch erkrankte Menschen unterstützt, im ersten Arbeitsmarkt wieder Fuss zu fassen. Der auch unter dem Begriff „Job Coaching“ bekannte Ansatz bietet nicht nur den Betroffenen, sondern auch Vorgesetzten und ArbeitskollegInnen eine langfristige Begleitung am Arbeitsplatz. „First place, then train“ lautet das Prinzip und folgt der Überzeugung, dass die berufliche Rehabilitation unter realen Bedingungen effektiver verläuft als in geschützten Werkstätten. Nicht zuletzt die Antidiskriminierungsbewegung für Behinderte legte mit der Forderung nach Teilhabe behinderter Personen an der Arbeitswelt den Nährboden für den neuen Ansatz. Die Autorinnen des folgenden Beitrags stellen den neuartigen Behandlungsansatz vor und beschreiben ihre Praxis anhand eines Fallbeispiels.
2006 verabschiedete die UN-Generalversammlung die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Indem sie explizit auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen eingeht, stellt sie eine Ergänzung zu den bestehenden Menschenrechten dar.
Subjektorientierte Finanzierungsmodelle rücken Behinderte ins Zentrum. Das ist dringend nötig, denn die Hilfe kommt heute bei den Betroffenen nicht adäquat an. Die IV will einen Assistenzbeitrag einführen, mit dem Behinderte zu ArbeitgeberInnen persönlicher AssistentInnen werden.
Die Subjekt-/Objektfinanzierung wie auch das Pilotprojekt Assistenzbudget sind zwei aktuelle Themen im Behindertenbereich, die künftig stark an Bedeutung gewinnen werden. Im Folgenden werden die Überlegungen der Fachkommission Sozialpolitik von AvenirSocial zum Thema Subjekt- Objektfinanzierung am Beispiel des Pilotprojektes Assistenzbudget aufgeführt.
Mit dem Inkrafttreten der NFA ist die Verantwortung für den Behindertenbereich an die Kantone übertragen worden. Während einer Übergangsfrist von mindestens drei Jahren müssen die Kantone die bisherigen Leistungen der IV an Behindertenheime und Werkstätten übernehmen. Im vorliegenden Beitrag dokumentiert die Autorin die Bemühungen im Kanton Schaffhausen anhand des Projektes "Leitbild Leben mit Behinderung", das im Dezember 2008 gestartet wurde.
Die humanwissenschaftliche und medizinische Fachwelt kennt heute zwei Klassifikationen der Behinderung. In diesem Artikel wird in knapper Form dargestellt, wie diese beiden Klassifikationen entstanden sind, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sie aufweisen und inwiefern ihre Auffassung der Behinderung einen bedeutenden Fortschritt im Verständnis der Probleme bedeutet, mit denen behinderte Menschen leben.
ICF - drei Buchstaben werden trotz hohem Bekanntheitsgrad in Fachkreisen immer wieder kontrovers diskutiert. Für die tägliche Praxis interessieren uns aber nicht die Codierung der ICF, sondern die Funktionale Gesundheit, auf welche sich das Klassifikationssystem ICF bezieht. ICF könnte in unserem Alltag auch für Irritation, Chance und Freude stehen.
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