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Soziokulturelle Animation, was ist denn das? AnimatorInnen, die von ihrem Beruf erzählen, sind sich fragende Blicke gewöhnt. Wie man den anderen (und sich selber) am besten erklärt, was genau hinter der Berufsbezeichnung steckt, welche Tätigkeiten dazu gehören und welche nicht, schildert dieser Erfahrungsbericht einer soziokulturellen Animatorin.
Was heisst das eigentlich, Soziokulturelle Animation? Ist sie überhaupt ein Beruf? Oder nur eine Methode? Drei Fachleute diskutieren über Abgrenzungen und Gemeinsamkeiten, Traditionen und Visionen. Einig sind sie sich in folgendem Punkt: Die Soziokulturelle Animation ist als «Juniorpartnerin» ein unverzichtbarer Teil der Sozialen Arbeit geworden.
Öffentliche Stadträume locken mit Möglichkeiten zu Erholung und Konsum und versprechen ein urbanes Lebensgefühl. Gestützt auf entsprechende Gesetze werden aber auch vermehrt Massnahmen gegen als störend wahrgenommene Raumnutzende ergriffen. Der öffentliche Raum – ein Betätigungsfeld auch für soziokulturelle AnimatorInnen. Die Hochschule Luzern erforscht ihn und stellt seine Nutzung und Funktion zur Diskussion.
Viele junge AnimatorInnen kehren der Jugendarbeit viel zu rasch den Rücken und wechseln in ein anderes Feld. Das ist schade, sagt Katharina Prelicz-Huber. Denn JugendarbeiterInnen tragen zur nachhaltigen Entwicklung eines Gemeinwesens bei – vorausgesetzt, sie nehmen sich genügend Zeit und nutzen ihre Möglichkeiten.
Das Gemeinschaftszentrum Loogarten in Zürich-Altstetten betrieb einen Sommer lang eine Filiale in der Quartiersiedlung Micafil. Dabei realisierten sie gemeinsam mit der städtischen Arbeitsgruppe „Kunst im öffentlichen Raum“ auch ein partizipatives Projekt zwischen Kunst und Soziokultur. Kinder und Erwachsene sollen sich auf ihrem ‚Dorfplatz’ in der Siedlung begegnen, Kontakte aufbauen und den gemeinsamen Siedlungsraum gestalten und beleben.
Die Funktion der Prävention ist für die Soziokulturelle Animation (SKA) in doppelter Hinsicht von Bedeutung. Auf der einen Seite spielt die Prävention bei der Zuordnung der SKA zur Sozialen Arbeit eine wichtige Rolle, auf der andern Seite ist die präventive und damit gesundheitsfördernde Wirkung der Disziplin ein wichtiges Argument in der Diskussion um den gesellschaftlichen Nutzen der SKA.
Soziokulturelle Animation und Forschung sind beim jetzigen Entwicklungsstand gewiss nicht eng miteinander verbunden. Der folgende Beitrag geht den Gründen dafür nach, warum sich Soziokulturelle Animation und Forschung bislang recht fremd geblieben sind, und zeigt auf, was aus dieser Situation heraushelfen könnte.
Lässt sich die schöne Theorie in die Praxis umsetzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Bachelorarbeit der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit: „Partizipation in der projektorientierten Jugendarbeit – Ein Vergleich von Theorie und Praxis“. Sie untersucht, ob die geläufigen Partizipationstheorien in der Praxis umgesetzt werden, welche Herausforderungen bestehen und was für die Umsetzung wichtig ist.
Was und wer hat Anteil an der Berufsentwicklung der Soziokulturellen Animation? In welcher Weise wirken verschiedene Faktoren zusammen? Können Methoden und Prinzipien wie Partizipation, Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit auch für die Weiterentwicklung der Profession eingesetzt werden? Vier Studierende gingen diesen Fragen im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten nach. In ihrem Fazit plädieren sie für die Schaffung einer Koordinationsstelle, welche Vernetzung betreibt, praxisnah ist und eine interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert.
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