AvenirSocial - Professionelle Soziale Arbeit Schweiz

Sektion auswählen
Schweiz
Aargau
Beide Basel
Bern
Freiburg
Genf
Graubünden
Neuenburg
Ostschweiz
Solothurn
Waadt
Wallis
Zentralschweiz
Zürich

SozialAktuell im März: Soziale Arbeit in Lateinamerika

  • Paulo Freire und die soziale Bewegung in Brasilien (Beat Wehrle)
  • Die Entwicklung der Sozialen Arbeit in Lateinamerika (Beat Schmocker)
  • Schulsozialarbeit in Mexiko (Rolf Born)
  • IFSW-Weltkongress: Die Rede des Präsidenten (David N. Jones)
  • Reisebeschreibungen aus Brasilien (Christine Bärtschi Borter)
  • Crefas: Ein interkulturelles Projekt für Gehörlose (Katrin Virnich)
  • Das Kinderzentrum ABAI (Heidi Wyss)
  • Die Privatisierung der Rentenversicherung (Susanne Schmutz)

  • Paulo Freire und die soziale Bewegung in Brasilien

    Paulo Freire nennt die Kultur des ländlichen Proletariats und der Slumbewohner Brasiliens die Kultur des Schweigens. Mit einem Alphabetisierungsprogramm und einer "Pädagogik der Unterdrückten" bricht er die herrschende Passivität auf und fördert so die sozialen Bewegungen in Brasilien, die so eine neue Sicht auf ihre Lebensrealitäten erhalten.

    Download nur für Mitglieder und Abonnenten

  • Die Entwicklung der Sozialen Arbeit in Lateinamerika

    Viele methodologischen Wurzeln der Sozialen Arbeit, insbesondere aber der Soziokulturellen Animation, führen in den lateinamerikanischen Kontext. Die Dominanz der angelsächsisch-amerikanischen Lehre in den vergangenen Jahrzehnten hat das lateinische Erbe der Sozialen Arbeit fast unsichtbar gemacht. Deshalb bräuchte es dringend neue Forschungen zu den Entwicklungen der Sozialen Arbeit im lateinamerikanischen Raum.

    Download nur für Mitglieder und Abonnenten

  • Schulsozialarbeit in einem mexikanischen Kinderheim

    Rolf Born arbeitete 20067 im Rahmen eines Freiwilligeneinsatzes ein Jahr lang als Schulsozialarbeiter und Übersetzer im Kinderheim „Nuestro Pequenos Hermanos“ („Unsere kleinen Brüder und Schwestern“). Die Kinder besuchen institutionsinterne Schulen: Zuerst die Unterstufe in Miacatlan mit rund 700, danach die Oberstufe in Cuernavaca mit ungefähr 250 SchülerInnen. Finanziert wird das Heim durch Spenden und Patenschaften. Im Gespräch mit SozialAktuell schildert Rolf Born seine Erfahrungen als Schulsozialarbeiter in einem Land, in dem viele Menschen täglich um ihr Überleben kämpfen müssen.

    Download nur für Mitglieder und Abonnenten

  • Die Rede des Präsidenten David N. Jones am IFSW-Weltkongress in Salvador da Bahia, Brasilien

    IFSW-Präsident David N. Jones geht in seinem Vortrag vom 18. August 2008 der Frage nach, wie Soziale Arbeit den Spagat schaffen kann zwischen individuell ausgerichteter Sozialer Arbeit und den notwendigen Interventionen auf gesellschaftlich-politischer Ebene. Er beschreibt das Spannungsfeld zwischen dem Auftrag an Professionelle, im Hintergrund zu wirken und dem Anspruch, Soziale Arbeit in der Öffentlichkeit professionell zu präsentieren.

    Download nur für Mitglieder und Abonnenten

  • Eindrücke eine Reise nach Brasilien

    Was heisst Sozialarbeit in einer globalisierten Welt, in der die Gräben zwischen arm und reich immer grösser werden? Inwiefern können SozialarbeiterInnen an der weltweiten Umsetzung der Menschenrechte mitarbeiten? So können die zentralen Fragen und Themen des alle zwei Jahre stattfindenden IFSW-Weltkongresses zusammengefasst werden, der 2008 in Salvador da Bahia stattfand, dem Zentrum der afro-brasilianischen Kultur. Christine Bärtschi Borter flog zusammen mit Kolleginnen aus der Schweiz nach Brasilien und hielt ihre persönlichen Reiseeindrücke in diesem Bericht fest.

    Download nur für Mitglieder und Abonnenten

  • Crefas - ein interkulturelles Projekt für Gehörlose

    CREFAS in Nazaré da Mata, Brasilien, ist ein Zentrum zur Frühförderung und Schulung von gehörlosen Kindern und Jugendlichen, welche sonst keine Chance haben, in der Gesellschaft und im Berufsleben Fuss zu fassen. Es wurde auf Initiative der katholischen Gehörlosen in den Kantonen Aargau und Zürich, unter der Führung von Caritas Schweiz, nach rund fünfjähriger Planungszeit im Herbst 2005 eröffnet. Das Zentrum dient auch der Bildung von Familienangehörigen der betroffenen Gehörlosen. Das Spezielle des Projektes besteht darin, dass Gehörlose aus dem Aargau und Zürich direkt in Brasilien helfen und die Hilfswerke im Hintergrund unterstützend tätig sind. So existiert eine direkte Partnerschaft zwischen den Gehörlosen aus der Schweiz und der Gehörlosenvereinigung vor Ort in Brasilien. So baut sich auch ein Austausch von Fachkräften auf. Im folgenden Text schildert Katrin Virnich ihre Erfahrungen bei der Suche nach einem Praktikumsplatz und berichtet über die Höhen und Tiefen ihres Einsatzes in Brasilien.

    Download nur für Mitglieder und Abonnenten

  • Das Kinderzentrum ABAI in Brasilien

    Das Kinderzentrum ABAI in Mandirituba, Brasilien, wurde 1979 von der Schweizerin Marianne Spiller gegründet. Es steht Menschen der Region in ihrem Ringen um ein menschenwürdiges Dasein bei. Im Tagesheim werden täglich über 100 Kinder und Jugendliche betreut. Das Therapieprogramm begleitet etwa 30 alkohol- und drogenabhängige Männer auf dem Weg in ein suchtfreies Leben. Sie wohnen in einer therapeutischen Wohngemeinschaft und arbeiten in allen Bereichen des Zentrums mit. Das alkoholfreie Restaurant im Dorf ist ein wichtiger Treffpunkt geworden. Ein Landwirtschaftsbetrieb versorgt das Projekt mit Grundnahrungsmitteln und leistet Pionierarbeit in Bezug auf Umweltschutz und standortgerechten Anbau. Das Tagungszentrum bietet Raum für Berufs- und Weiterbildungskurse und für Begegnungen mit den Familien der Tagesheimkinder. In der Schweiz ist der Verein “Freunde des Kinderzentrums in Mandirituba” für die Finanzierung verantwortlich.
    Im folgenden Erfahrungsbericht beschreibt Heidi Ruth Wyss Grimm, wie sie in der zweiten Lebenshälfte ihren Jugendtraum wahr werden liess und in Brasilien neue berufliche Herausforderungen fand.


    Download nur für Mitglieder und Abonnenten

  • Die Privatisierung der Altersrenten in Chile

    Das reformierte, privatisierte chilenische Rentensystem erhöht für Frauen das Armutsrisiko im Alter sowie die Abhängigkeit von einer staatlich finanzierten Sozial- oder Minimalrente. Die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der materiellen Not führen zu weiteren sozialen Folgen wie Marginalisierung, Deprivation und/oder gesundheitlichen Risiken.

    Download nur für Mitglieder und Abonnenten


Kommentare

 
0 Kommentare gefunden,  Neuen Kommentar hinzufügen

Neuen Kommentar hinzufügen 


(Die E-Mail Adresse wird nicht publiziert!)

Bitte tragen Sie noch den Prüfcode ein. Dieser dient dazu automatisch generierte Spameinträge zu verhindern.