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Betrachtet man die Medien als quasi objektive Spiegel der Gesellschaft, dann erhält man den Eindruck, dass krasse Fälle von Sozialhilfemissbrauch immer mehr überhand nehmen oder die Jugendgewalt stark zugenommen hat. Dabei wird leicht übersehen, dass die Medienrealität gesellschaftlich konstruiert wird und sowohl durch externe Akteure aus Politik und Wirtschaft als auch durch interne Mechanismen wie Medienlogik, Agenda-Setting und Framing beeinflusst wird.
Will die Soziale Arbeit ihren Wert im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankern, kommt sie um eine langfristig angelegte Strategie zur wirksamen Eigenprofilierung nicht herum. Dafür muss sie aber auch selbst mehr tun als bisher.
Krisen kommen schnell und versanden langsam, aber sicher. Wer rechtzeitig und gut vorbereitet vor die Medien tritt, hat gute Chancen, die Turbulenzen heil zu überstehen. PR-Fachmann Beat von Burg erzählt, worauf es dabei ankommt.
Wie und wann finden Themen der Sozialen Arbeit Eingang in Tageszeitungen? Der Journalist Beat Bühlmann erzählt aus seinem Berufsalltag und erklärt, weshalb Landwirtschaft und Sozialwesen mehr gemeinsam haben, als man gemeinhin denkt.
Wer hat sich nicht schon über Klischees bei der Darstellung des eigenen Berufsstandes in Kino- und Fernsehfilmen erregt? Hier bekommen Sie einen kondensierten Überblick: der verständnisvolle Bewährungshelfer, die Zicke vom Jugendamt, der Schluffi aus der Wohngruppe, Liebesverhältnisse zwischen SozialarbeiterInnen und KlientInnen. Aber es gibt auch professionell handelnde Protagonisten.
Medien können auch in der Praxis der Sozialen Arbeit genutzt werden. Oft ist es schwierig, Kinder und Jugendliche für das Theaterspielen zu motivieren. Für sie heisst das, auf der Bühne stehen und mühsam Texte auswendig lernen. Ein alternativer Zugang zum Thema ist daher gesucht. Das Medium Film kann eine Brücke zum Theaterspiel schlagen.
Surprise ist seit über zehn Jahren das führende Strassenmagazin der Deutschschweiz. Professionelle JournalistInnen berichten über soziale Fragen, die in anderen Medien selten Gehör finden. Doch auch die soziale Arbeit innerhalb des Unternehmens sucht seinesgleichen: Das Heft wird von Menschen verkauft, die keinen oder nur einen Randplatz in unserer Gesellschaft haben.
Eine Serie mit Fallbeispielen aus der Praxis:
Fall 3: Aus der Familienberatung
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